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Die Eigenen Vergangenheit Annehmen
Die eigene Vergangenheit annehmen

Niemand kommt durchs Leben ohne Fehler zu machen. Teilweise begehen wir gravierende Fehler, die uns lange nachhängen. Wir ärgern uns darüber und es fällt uns schwer, uns selbst die eigenen Fehler der Vergangenheit zu verzeihen. „Hätte ich mich damals doch anders entschieden, dann wäre ich jetzt nicht in dieser misslichen Lage“, sagen wir uns dann gerne. Die negative Haltung gegenüber Fehltritten der Vergangenheit belastet jedoch unser gegenwärtiges und zukünftiges Leben. Sind unsere Fehler notwendig? Welche Bedeutung haben sie für unsere spirituelle Entwicklung? Was können wir aus ihnen lernen? Wie können wir am besten mit unserer Vergangenheit umgehen?

Transkription

Die Fehler der Vergangenheit sind, rückwirkend betrachtet, Schritte auf eurem Weg. Vielleicht gab es da Entscheidungen, die ihr heute bereut, die ihr gerne ungeschehen gemacht hättet. Vielleicht ist dies möglich, dann tut es um euer Gewissen zu beruhigen. Vielleicht ist dies unmöglich, dann macht den Frieden damit, denn jeder Fehler ist aus seelischer Perspektive eine Erfahrung, neutral gesehen, eine Erfahrung. Und alleine dadurch, dass jetzt Reue in eurem Herzen sitzt oder Trauer über das, was ihr getan habt, hat euch schon weitergebracht, hat euch geformt, hat euch verändert. Und ihr werdet bestrebt sein, die damaligen Fehler nicht mehr zu wiederholen, sie vielleicht bewusst gutzumachen an anderen Menschen, weil eine Wiedergutmachung der ursprünglichen Tat nicht mehr möglich ist.

Ihr projiziert also die Fehler der Vergangenheit in transformierter Form in die Zukunft und seid bestrebt, Gutes zu tun, ganz bewusst, um nur nicht mehr die Fehler zu wiederholen. Also ist Gutes entstanden aus einem Fehler, den ihr euch dann verzeihen dürft. Denn wenn ihr euch nicht vergebt, tragt ihr die Last der Schuld in euch. Diese Last kann euch nicht abgenommen werden, denn wer an Schuld festhält, würde einem gütigen Gott nicht glauben, der einem ins Ohr flüstert: „Ich verzeihe dir. Deine Schuld ist dir vergeben.“ An Schuld festzuhalten ist also etwas, was nur der individuelle Mensch erkennen kann und dieses Festhalten lösen kann, indem er sagt: „Heute weiß ich es besser. Ich bitte um Verzeihung für meine Taten und dann will ich mir selbst verzeihen. Und zum Zeichen, dass ich gelernt habe aus meinen Fehlern, will ich auch anderen Menschen in meinem Umfeld vergeben für etwas, was diese mir vielleicht angetan haben.“

Es spielt keine Rolle, was dies war. Es geht um das Verzeihen, um das Prinzip schlechthin. Denn wer anderen wirklich und ehrlich verzeihen kann, der kann auch sich verzeihen und umgekehrt. Jeder Mensch macht Fehler, diese sind wichtig, um im eigenen Herzen zu spüren: „Hier habe ich nicht in der Liebe gehandelt. Hier habe ich Leid geschaffen für einen anderen oder ich habe mich selbst verletzt durch vergangene Entscheidungen.“ Dies sind wichtige Erkenntnisse und können nur aus solchen „Fehlern“ erlernt werden.

Und so erkennt an, dass das Festhalten an Schuld, das Bedauern, das nicht loslassen und verzeihen Können, was man selbst verschuldet hat, keinen weiter bringt, nicht dem Prinzip der bedingungslosen Liebe aus der göttlichen Ebene entspricht und nicht dem eigenen wahren Selbst entspricht, das jeder in sich trägt in der Form des göttlichen Funkens. Gott ist Liebe, also besinnt euch auf diesen Funken in euch, der euch verzeiht, der euch weiter bringen will und das geschieht durch Entscheidungen, die einmal richtig und einmal falsch sein können, aber aus allen lernt ihr.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 2007 als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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