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Spiritueller Außenseiter
Spiritueller Außenseiter

Vielleicht kennen Sie das: Sie entdecken Spiritualität für sich und wollen sie voller Enthusiasmus mit ihrer Familie und Freunden teilen. Doch schnell bemerken Sie, dass Sie nicht immer auf offene Ohren stoßen. Stattdessen schlägt Ihnen teils harsche Ablehnung entgegen. Zu Ihrer Überraschung findet Ihr Umfeld Ihr Interesse an Spirituellem gar nicht so toll. Wenn Sie sich trotzdem treu bleiben und Ihren Weg konsequent weitergehen, kann es sein, dass Sie ins Abseits gedrängt und zum Außenseiter werden. Wenn Sie das schon erlebt haben, stehen Sie damit nicht alleine da. Aus meiner Arbeit weiß ich, dass es sogar den meisten so ergeht.

In einer medialen Rückführung wollte ein Klient wissen, wie er damit umgehen soll. Die Antwort seiner geistigen Führung können Sie hier hören und lesen.

Bitte beachten Sie, dass diese Botschaft an eine individuelle Seele gerichtet war und nicht verallgemeinert werden kann.

Transkription

Mein Lieber! Du bist der Außenseiter in deiner Familie und das ist gut so. Das hast du bewusst so angestrebt mithilfe deines höheren Selbstes, das diese Inkarnation zusammen mit uns geplant hat. Wie willst du anderen Menschen wirklich helfen, wenn sie taube Ohren haben? Da musstest du der wortwörtliche Stein in ihrem Schuh sein, du musstest der Fremdkörper sein, du musstest sie herausfordern. Aber mein Lieber, tu dies nicht länger, in dem du deinen Mund öffnest, sondern tu dies weiterhin, in dem du du selbst bist in deiner größtmöglichen und schönstmöglichen Form. Sei du das lebendige Beispiel eines vergeistigten Menschen, eines Menschen, der in sich ruht, der in seiner Mitte ist, seinem menschlichen Tagwerk nachkommt, aber vor allem im Geistigen verankert ist. Mein Lieber, sei du ihnen Vorbild, ohne es allzu deutlich zu machen, denn dann geschähe wieder das gleiche wie damals: Du wirst angegriffen. Aber um Gehör zu finden, obwohl du nicht sprichst, um offene Türen in deren Herzen zu finden ist es wichtig, dass du in der Liebe verankert bist, ihnen gegenüber immer wieder in die Vergebung gehst, denn sie wissen es nicht besser.

Erinnere dich daran, dass es nicht um spirituellen Hochmut geht, wo du dich überlegen fühlst, sondern dass du voller Mitgefühl und Barmherzigkeit ihnen immer wieder vergibst. Das veredelt auch dich in deiner Seele, denn dieses Fünkchen spirituellen Hochmutes aus jenem Leben, das gilt es jetzt loszulassen und abzuarbeiten. Bleibe in der Demut vor dem Höchsten, auch vor dem höchsten Mysterium, das im Herzen eines jeden Menschen in deiner Familie brennt. Respektiere und achte sie, denn sie tun, was sie können. Respektiere sie und sei ihnen ebenbürtig auf der menschlichen Ebene. Das bist du ihnen schuldig, denn sie sind alle zusammen deine wahren Seelengeschwister und du kannst ihnen nur helfen in ihrer Entwicklung, wenn sie sich geliebt und respektiert fühlen. Achte sie und tue dies ganz bewusst. Aber in deinem stillen Kämmerlein, da sind dir keine Grenzen nach oben auferlegt, da hangle dich empor und strebe nach dem höchsten und schönsten und lichtvollsten, das du erreichen kannst in täglicher Meditation, wo es nur dich und die höchste göttliche Quelle gibt.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 10 Jahren als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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Dieser Beitrag hat 9 Kommentare
  1. Liebe Gaby, ich stimme dir voll und ganz zu. Allerdings kann mein Bruder mein Anderssein nicht akzeptieren, will Kontrolle ausüben und über mich bestimmen. Ich gehe meinen eigenen Weg, mein Bruder ist sehr konservativ und möchte meinen Eltern noch immer alles recht machen.Letztendlich hat er mir im April auf der Straße ins Gesicht geschlagen. Wir haben beide eigene Familien und sind über 50 Jahre alt. Er hat sich nicht entschuldigt und wir haben keinen Kontakt mehr. Ich hab seither Ruhe, weil ich seinen Angriffen nicht mehr ausgesetzt bin. Wie soll ich mich verhalten, wie kann ich das einordnen? Liebe Grüße, Margit

    1. Liebe Margit,
      viele Menschen fühlen sich angegriffen, wenn das eigene Weltbild bedroht ist. Wenn Du mit Deinem „Anderssein“ ein offensichtlich wohltuendes Leben führst, dann können sich Menschen unbewusst herausgefordert fühlen, das eigene Weltbild zu hinterfragen. Das macht Angst. Versuche also nicht krampfhaft, ein harmonisches Verhältnis mit Deinem Bruder anzustreben, sondern akzeptiere seine Haltung. Das tut weh, wenn es die eigene Familie betrifft, ich weiß.

      Bedenke aber: Du musst Dich nicht unnötig Situationen und Beziehungen aussetzen, die so konträr und unvereinbar sind. Damit ist niemandem geholfen.

  2. Danke für diesen wunderbaren Beitrag. Wenn man es so macht, bleibt man nicht allein, sondern findet Menschen, mit denen man sich austauschen und gegenseitig stärken kann.
    Liebe Grüße
    Lore Meerle

  3. Danke für diese Aussage, sie hat mich im Inneren tief berührt; Tränen standen mir in den Augen. Seit meiner Kindheit habe ich das Gefühl, ein Außenseiter zu sein. Ich habe über viele Jahrzehnte akzeptieren müssen, dass die meisten Menschen um mich herum an meiner Spiritualität nicht interessiert sind und meine Hilfe nicht wollen, obwohl ich immer weiß bzw. sehe, wo ihre Probleme liegen. Heute lebe ich meine Spiritualität nur für mich, bin aber immer bereit, Menschen zu helfen, die dies wollen.

  4. Liebe Gaby, danke für Deine Zeilen. Es sind Worte, die ich auch oft schon anderen sagte, denen es so ging und geht. Aber auch, dass sie sich abgrenzen dürfen, wenn man sie zu sehr beleidigt, zu sehr attackiert, zu sehr demütigt oder sogar schlägt. Man bleibt mit seiner Familie auch so verbunden und darf sein eigenes Leben leben. Sollten die Familienmitglieder später offener sein, werden sie einen suchen und dann sind vielleicht Gespräche möglich. Ich weiss aus eigener Erfahrung, was sich Familienmitglieder alles einfallen lassen können, um einen von den Wegen abzuhalten, die sie für befremdlich empfinden. Da wurde Reiki als Sekte bezeichnet und sicherheitshalber hat man das Enkelkind, meine Tochter, auf ihre Seite geprägt, hat man mich als Mutter ins Abseits stellen wollen und hat das auch geschafft. Die Tochter nahm immer mehr das konservative und niedrig schwingender Sein an. Alles was sich eignete, mich zu beleidigen oder runter zu spielen, hat man genutzt. Das tut weh, denn ich liebte sie ja dennoch, liebe sie immer noch und verzieh immer alles. ABER man darf sich zurückziehen, man darf seine Liebe mitnehmen und man darf auch zulassen, dass man lernt, dass es Eigenliebe ist, die man entwickeln sollte, um sich selber zu schützen. Viele andere warten auf einen, denen man helfen kann, wenn sie das möchten. Die darf man nicht vergessen. Seelengeschwister sind überall, viele waren in früheren Leben Familienmitglieder und kommen in diesem Leben als Freunde, als Bekannte, als Schüler/innen, als Seminarteilnehmer/innen. Wer seine Eltern vermisst, weil er mit den irdischen Eltern nicht klar kommt, der darf sich erinnern, dass er auch spirituelle Eltern hat, an die er sich jederzeit, z.b. durch Meditationen, wenden kann. Dort ist so viel Liebe und Licht. Die Liebe, die die irdischen Eltern nicht geben (sollen). Natürlich hat man immer die Hoffnung, dass Eltern und Kinder den Weg noch zu einem finden, man ist nicht so ganz komplett, meint man und fühlt man, auch wenn es nicht stimmt. Man ist immer komplett. Als ich anfing, dass alles zu verstehen kamen über 300 Schüler/innen, die ich in Reiki und andere Energieformen weihen durfte, ausbilden durfte, denen ich helfen konnte und damit auch einen bescheidenen Teil die Welt verbessern konnte. Alle sind automatisch Veganer geworden, was das alleine für die Tierwelt bringt, darf man auch nicht unterschätzen. Meine biologische Familie ass immer Fleisch, ich war und bin die einzige Veganerin. Die Welt hat das akzeptiert, meine Familie noch nicht. Das muss mir egal sein. Die Familie ist oft nur der Ausgleichsgeber, die Überprüfungsstation, ob man wirklich glaubt, was man glaubt, ob man stark genug ist für sein Wissen und am Anfang können sie auch eigene Zweifel spiegeln. Und wenn man noch so sehr darunter gelitten hat, ein Leben lang, dass einem die Eltern sagten, man sei nicht erwünscht gewesen, man sei ein Scheiss Unfall gewesen, den man total bereute, weil man als Kind das Leben der Eltern versaut habe, nur weil man kam, weiss man, als intelligenter Mensch, dass sie noch nicht reif sind, wenn sie so etwas sagen. Natürlich trifft sowas sehr und man kann als Kind kein Selbstbewusstsein aufbauen, schon gar kein Selbstwertgefühl und muss sich das später „hart“ oder ganz weich, erarbeiten, ABER dann gilt es umso mehr zu wissen, dass natürlich jedes Kind gewollt ist, dass natürlich jeder Mensch und jedes Tier ein Ergebnis von Liebe ist. Was ich noch hoffe, ist, dass meine Tochter eines Tages die Wahrheit sieht und spürt, wie sehr ich sie liebe, ich weiss aber, das wird irgendwann kommen. In diesem Leben oder in einer anderen Daseinsform ist es bereits verankert und wird sich offenbaren. Ich wünsche allen Menschenkindern, die es schwer hatten, dass sie die Liebe in sich finden, dass sie verzeihen können und dass sie die Eigenliebe entwickeln und eigene Wege gehen, auch fern ab der biologischen Familie, wohl wissend, am Ende wird alles gut. So oder so. Vielen Dank und liebe Grüsse, ela

  5. Ihr Lieben,
    wie wahr! Es war das Schlimmste was ich erleben mußte, ein Außenseiter zu sein. Trotzdem ging und gehe ich meinen Weg. Nun bin ich schon jahrelang die Verrückte und es geht mir gut damit!
    Vor zwei Jahren passierte dann etwas was mich so richtig frei machte: es kümmerte mich plötzlich überhaupt nicht mehr was andere sagen oder gar denken, das war ein toller Moment und ein großartiges Gefühl! So wirke ich nun in dieser Welt, in mir ruhend, klar und liebend. Frei nach dem Motto: Ist der Ruf erstmal ruiniert lebt es sich frei und ungeniert.
    Ich wünsche allen auf ihren Wegen viel Kraft, Gottes Licht und seine Liebe begleite euch.
    Liebe Grüße
    Liane

  6. Der Bericht über den Außenseiter ist so wunderbar es trifft für mich so zu ich bin sehr froh darüber weil es die beste Bestätigung ist danke nochmal

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