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Umgang mit Wut
Umgang mit Wut

Wut ist eine der stärksten Emotionen, die das Leben in uns erzeugt. Wenn uns etwas nicht gelingt oder wenn es nicht so läuft, wie wir uns das vorstellen, können wir leicht in Wut geraten. Manchmal reicht die Präsenz einer bestimmten Person oder ein falsches Wort und Wut beginnt in uns hochzukochen. Oft erlauben wir uns nicht, unser Wutgefühl auszuleben. Wir unterdrücken es, weil es „sich nicht gehört“, wir keine Schwäche zeigen oder keinen Schaden durch unser Wüten anrichten wollen. Andererseits fühlt es sich nicht gut an, das Wutgefühl immer wieder hinunterzuschlucken. Wie können wir am besten mit Wut umgehen? Hören Sie hier, was die geistige Welt dazu sagt.

Transkription

Wut ist eine sehr archaische Energie in euch. Wut hat etwas mit dem Eigenwillen des Menschen zu tun. Der Wille des Menschen wird oft nicht zugelassen vom Leben, das einem Illusionen austreibt, von Projekten, die nicht so laufen, wie sie sollten, von Menschen, die einem widersprechen, die einem im eigenen Wollen zurückhalten. Wut rennt immer an etwas an. Wut ist immer explosiv. Wenn Wut entsteht, dann ist es natürlich nicht angebracht, ihr freien Lauf zu lassen, aber sie ist immer ein Anzeichen dafür, dass etwas Archaisches sich Bahn brechen will. Der Eigenwille des Menschen ist hier eingeschränkt worden und das macht wütend. Wut ist also eine wichtige Lektion, die zwar nicht direkt ausgelebt werden darf im Moment, um nicht andere zu verletzen, aber die Wutenergie ist dennoch in euch und darf im stillen Kämmerlein sehr wohl gezeigt und gelebt werden, indem man zum Beispiel auf ein Kissen boxt und diese rot glühende Energie, die noch im Körper aufwallt, so körperlich nach außen führt.

Dennoch hat diese Wut etwas sehr Wichtiges aufzuzeigen und das ist der positive Aspekt von Wut. Frage dich, wo ist denn der menschliche Eigenwille vor eine Blockade gestoßen? Wo hat sich etwas entzündet, weil menschliches Wollen nicht so erlaubt worden ist vom Leben, von den Umständen, von anderen Menschen. Dies ist eine wichtige Übung, sich dann ehrlich gegenüber zu treten und einmal in Worte zu fassen oder auch nieder zu schreiben, wo man sich wütend gefühlt hat und warum. Und sich dann einmal zu fragen: „Hier war gekränkter oder eingeschränkter menschlicher Eigenwille im Spiel, was könnte denn mein höheres Selbst an diesem Punkt dazu sagen?“ Wenn ihr es ernst meint, dann meditiert über den Ursprung dieser Wut und öffnet euch für eure eigene höhere Weisheit. Menschlicher Egowille kann den spirituellen Weg blockieren. Vielleicht hat euch das Leben wütend gemacht oder ein anderer Mensch, damit euch aufgezeigt wird: Hier gehst du den Weg des Egowillens und nicht den Weg des göttlichen Willens, der oftmals beinhaltet, dass man etwas erlebt, was unschön ist, eine Entscheidung trifft, die man vielleicht so nicht treffen wollte.

Immer ist Wut archaisch und entzündlich, will eine Barriere durchbrechen, die das Leben stellt. Aber aus höherer Perspektive ist hier eine Lernaufgabe verborgen, geht es hier darum, den göttlichen Plan zu respektieren und nicht dem Egowillen stattzugeben, der hier wie ein wütender Stier rot sieht und am liebsten die Welt aufspießen würde mit seinen Hörnern. Häufige Wutanfälle bedeuten, dass emotionale Stabilität und Ausgewogenheit nicht gegeben sind. Hier hilft alles Beruhigende, Ausgleichende und Besänftigende. Diese emotionale Unausgewogenheit kann besänftigt werden durch Gegenmaßnahmen, wo das rot Glühende mit kühlen, beruhigenden Energien, symbolisch gesehen, beschwichtigt wird. Das bedeutet, dass man sich Zeit nehmen darf um sich in die Stille zurückzuziehen, um sich einmal bewusst zu machen, dass Gefühle immer etwas anzeigen. Je extremer sie ausfallen, umso deutlicher zeigen sie etwas an, was sich nicht im Gleichgewicht befindet. Bittet dann um Weisheit und um Inspiration, denn immer gilt es, einen Lebensbereich, der sich in Schieflage befindet, wieder in Harmonie zu bringen. Ihr werdet feststellen, wenn ihr an euren emotionalen Themen arbeitet, euch damit beschäftigt, euch selbst besser kennen lernt, die Ursachen und Glaubensmuster hinter diesen extremen Emotionen identifizieren lernt, sie transformieren lernt, damit umgehen lernt, werdet ihr auch emotional ausgewogener und es wird nicht mehr so häufig dazu kommen, dass ein Wutanfall nach dem anderen geschieht.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 2007 als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Genial!
    Was ich fühle durch Eure nachricht ist, sich und mit anderen besser in verbindung bringen zu kommen.
    Den Wunsch, sein Bedürfnis, Idealbild-, der hinter der eigenen Wut steht – zu kommunizieren – mit sich (und anderen) bringt schon viel Beruhigung.
    Sich nicht anvertrauen zu können oder dies nicht gelernt zu haben, endet vielleicht noch in der Wut über die (eigenen) Wut.
    Vielen Dank für Eure Arbeit! Ich fühl mich wieder mehr verbunden!
    Gruß Marc

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