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Sorge tragen für sich selbst
Sorge tragen für sich selbst

Wir alle haben Helfer in der geistigen Welt, die nur für uns da sind. Aber wieviel tun sie und wieviel muss ich tun? „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“, ist ein geflügeltes Sprichwort. Aber wenn ich alles selber machen muss, brauche ich doch gar keinen Gott mehr oder? Wo liegt also die Grenze? Worum muss ich mich kümmern und worauf kann ich mich verlassen? Als Menschen sehen wir nur unsere menschliche Perspektive, aber wie sieht unser Leben „von oben“ aus? Hören und lesen Sie im neuen Beitrag, wie uns die geistige Welt sieht.

Transkription

Jeder Mensch ist aufgerufen, sich um seine eigenen Bedürfnisse menschlicher Art zu kümmern. Und hier ist es ratsam, vernünftig zu denken, dafür zu sorgen, dass dem eigenen Körper an nichts mangelt. Dies ist eine ganz menschlich-orientierte Fürsorge für sich selbst. Auf das eigene Dach, die Nahrung, die Kleidung, die Freizeitbeschäftigungen, die Gesundheit zu achten versteht sich von selbst.

Wenn hier manche Menschen den Fehler machen, auch diese Aufgaben, die jedem Menschen selbst auferlegt sind, der geistigen Führung zu überlassen, dann ist dies falsches Denken. Dies wird jedem Menschen selbst zugetraut, aus eigener Kraft erlangen zu können. Natürlich wird unterstützt, inspiriert und geholfen, wo es uns nur möglich ist, aber die Aktionen darf und soll der Mensch selbst setzen, durchführen und abschließen. Denn dazu erhält er alle Werkzeuge, die nützlich sind. Er erhält dazu Eltern, Freunde, die Gesellschaft und alles greift ineinander in einer gesunden Gesellschaft.

Menschen, die selbst nicht dazu in der Lage sind wegen körperlichen Gebrechen oder anderen Gründen erhalten dennoch Fürsorge durch andere Menschen, die ihnen wiederum dienen. Denn jeder darf, sobald die eigenen Bedürfnisse gestillt sind, für andere da sein. Je nachdem, was er in der Lage ist zu leisten, darf er der Allgemeinheit zur Verfügung stellen auf ganz individuelle Art und Weise.

Die eigene Fürsorge betrifft aber auch die spirituelle Sorge, das spirituelle Achtsamsein. Denn sich um sein spirituelles Wachstum zu kümmern ist dann oberste Pflicht eines jeden Individuums, wenn die körperlichen Bedürfnisse gestillt sind. Spätestens dann kommt jeder Mensch an den Punkt, wo er sich fragt: „Soll das schon alles gewesen sein? Ich spüre, da gibt es mehr.“ Und dann ist es wichtig, dass die Türe zur spirituellen Ebene geöffnet wird und offen gehalten wird denn da findet der Mensch dann die Nahrung und das Obdach, was ihn wirklich nachhaltig erfüllt und nährt und schützt und ihn mit allem versorgt, was eigentlich wichtig ist.

Der physische Besuch auf Erden dauert immer nur eine Lebzeit. Und so ist es wichtig, dass der Mensch sich daran erinnert, dass er hier nur Besucher ist, sehr willkommen ist, gern gesehen ist, aber hier nicht seine wahre Heimat finden wird. Das erklärt so viele seelische Erkrankungen von Menschen, die immer noch im Irdischen suchen nach der wahren Erfüllung und vergessen haben, dass sie nur ihr Herzenstürchen öffnen müssten um dort zu finden, wonach sie suchen.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 10 Jahren als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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