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Worte Reichen Nicht Aus!
Worte reichen nicht aus!

Wir verwenden in unserer Arbeit oft Begriffe wie „geistige Welt“, „feinstoffliche Welt“, „Seinsebenen“ usw., um Bezug auf die nicht sichtbaren Sphären zu nehmen. In manchen spirituellen Traditionen wird die Unterteilung in physische Ebene, Astralebene, Mentalebene, Kausalebene, Seelenebene und Geistebene vorgenommen. Nun haben all diese Begriffe durchaus ihre Berechtigung, aber sie vermitteln auch den Eindruck, als wäre die geistige Welt überschaubar. Das ist sie jedoch nicht. Wer sie jemals in einer außerkörperlichen Erfahrung, einer Nahtoderfahrung oder in der Meditation erlebt hat, weiß, wie unermesslich grandios sie ist. Wir bekommen immer nur kleinste Ausschnitte zu sehen und sind davon schon überwältigt. Viele, die von einer Reise in die höheren Welten zurückkommen, sind sprachlos in Anbetracht der unbeschreiblichen Erfahrungen, die sie gemacht haben. Sie wissen, dass Worte nicht ausreichen. Unser physisches Universum ist immens groß, aber im Vergleich zu den nichtphysischen Sphären ist es nur ein Sandkorn. Man muss es selbst erlebt haben.

Über dieses Thema sprach die geistige Führung einer Klientin im Rahmen einer medialen Beratung. Auf ihre Frage, „Hatte ich jemals Kontakt mit Wesen in einer anderen Welt, auf der ich mein Leben gestalten und mitgestalten konnte?“, bekam sie folgende Antwort.

Persönliche Mediale Beratung
Persönliche Mediale Beratung

Transkription

Mein Liebes! Du warst einfach in einem offenen Seinszustand und hast empfangen. Aber weil du als Mensch noch nicht die Erfahrung hast, diese empfangenen Bilder, Impressionen und auch Gefühle zu differenzieren, ist es zu einer Art Mischmasch gekommen. Natürlich bist du ein multidimensionales Wesen, natürlich stehst du in Verbindung, nicht nur zu deiner geistigen Führung, nicht nur in andere Dimensionen oder Welten, sondern auch zur höchsten Ebene. Aber das Problem ist, mein Liebes, dass diese Worte die wir jetzt benutzen müssen, damit du einen Begriff hast, sehr ungenügend sind, weil alles viel größer ist, nicht kleine menschliche Worte braucht, sondern einzig hinein fallen lassen in diese Realitäten und dann erkennst du ohne Worte. Aber das ist eben sehr schwierig in deiner derzeitigen Form als Mensch, auch dadurch, dass du menschliche Begriffe hast, die viel zu klein sind, wie diese zu kleinen Türen, wo es sich gar nicht lohnt, dahinter zu blicken, weil das Ganze noch sehr viel grandioser ist, mein Liebes.

Und so ist dies kein Vorwurf, denn natürlich kannst du nur in deiner notgedrungen menschlich beschränkten Sicht an diese Dinge herangehen. Aber es hat dir keine Ruhe gelassen und so ist es gut und wichtig, dass wir dich ermuntern, einen allumfassenderen Blick auf das Sein zu werfen. Und dies kann nur geschehen in Innenschau, in den Gang nach innen, in dem Rückzug aus der physisch begrenzten Welt, in das Eintauchen in unbegrenzte Welten und Seinszustände. Aber wie gesagt, unsere Worte sind ungenügend. Es ist, als ob du aus der menschlichen Welt heraustreten darfst und sollst und mithilfe von Meditation den einzig wahren und realen Rückzug aus dieser physischen Ebene vornehmen kannst und dann ist es ein reines Zulassen deines wahren Seinszustandes. Und das ist leichter gesagt als getan. Wir wissen es, denn du hast ja bewusst gewählt in diese menschliche Existenz einzutreten, aber ebenso bewusst befindest du dich auf dem Weg nach Hause. Und dieses Zuhause ist in der Formlosigkeit, in der Zeitlosigkeit, im wahren ewigen Sein.

Mein Liebes, es gibt Frequenzabstufungen, Realitäten und Dimensionen, die du alle betreten kannst in einem Zustand des Loslassens, des Zulassens und so sind deine Impressionen, die du hattest auf einer gewissen Ebene real gewesen, auch zeitlich getrennt von deinem Leben als Mensch. Natürlich ist die menschlich irdische Ebene nicht die einzige, auf der es physisches Leben gibt. Natürlich gibt es energetische Wesenheiten zuhauf im Umfeld dieses Planeten, den du jetzt bewohnst und in anderen Dimensionen, Orten. All dies ist größer, als du dir vorstellen kannst. Und so geht es nicht darum, hier konkrete Dinge dir zu übermitteln, welche „außerirdische Wesenheiten“ es gibt, welche „spirituelle Seinsebenen“ es gibt. All dies ist, als ob du wieder vor einer verschlossenen Türe stehst, die du zwar öffnen könntest, aber dann würdest du wieder nur einen kleinen Einblick in das große Ganze erhalten, wo es dir doch möglich ist, in Meditation und innerer Offenheit und Versenkung zu spüren, zu erfahren, wahrzunehmen, ohne diese Bilder und Worte, die immer nur ungenügend sind, um was es wirklich geht.

Also, mein Liebes, ja, deine Eindrücke sind in anderen Ebenen real, aber es ist alles Stückwerk. Natürlich hast du gewählt, diese Inkarnation zu leben, hast mitbestimmen dürfen, wo und wie du dein Leben hier leben willst. Aber das größere Bild ist wieder dasjenige, dass du aus der Ewigkeit und Unbeschränktheit, aus der göttlichen Quelle sozusagen, gewählt hast, in die Beschränktheit zu gehen und somit bist du jetzt, wie alle anderen Menschen, getrennt und beschränkt. Aber wie alle anderen Menschen auch, führt dich dein Weg aus dieser Begrenzung heraus wieder zurück in deinen wahren Seinszustand als ewige unzerstörbare Seele, als Teil des Göttlichen, als Teil des Einen. Das sind nun wieder spirituelle Begriffe, aber bessere haben wir nicht.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 2007 als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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KOMMENTARE

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Liebe Gaby Teroerde,
    auch diesmal hat mir die Veröffentlichung einer Ihrer Schauungen sehr gut getan, zeigte sie doch genau das auf, was ich seit meiner Kindheit erlebe – ein ständiges Auf und Ab von Wahrnehmungen, einmal mehr, einmal weniger, manchmal sehr intensiv.
    Als junge Frau fand das Buch „Im Lichte der Wahrheit“ von ABD RU SHIN zu mir. Er erklärt in diesem Werk unter anderem die verschiedenen Seinsebenen. Ich wollte sie in meinem „jugendlichen Leichtsinn“ alle durch Meditation erleben, was mir natürlich nicht gelang. Die für mich höchste Seinsebene durfte ich erreichen, als ich mit Anfang Vierzig während einer Schwangerschaft die Seele meines Kindes an die Lichte Welt zurückgeben durfte. Ich habe nie wieder einen schöneren Zustand erlebt. Und ich war unendlich dankbar für dieses Erlebnis, es hat mich ohne Tränen sehr reifen lassen. Später habe ich akzeptiert, dass ich als irdische Seele nicht alles sehen, erleben oder erreichen kann. Das hat mich sehr zufrieden gemacht.Trotzdem bin ich bis heute mit Ende Sechzig aufmerksam, achtsam und vertauensvoll dem Leben und der Geistigen Welt gegenüber geblieben.
    Danke für Ihre wunderbare Arbeit, Elke Scheibert-Schulz

  2. Liebe Gaby, lieber Siegfried,

    ein Danke wieder von mir an Euch und an die Geistige Welt für diesen Beitrag! Sehr schön führt die Geistige Welt durch dieses Thema und gibt Antworten, die jeder für sich einordnen kann, je nachdem wo er sich auf seinem Entwicklungsweg gerade befindet. Dieser Beitrag berührt mich ganz besonders, weil es so klar übermittelt wird, dass Worte nicht ausreichen um all das zu beschreiben, was wir innerlich oder auch äußerlich erleben. Mit Worten können auch noch dazu Missverständnisse entstehen, sie werden oft anders verstanden, als sie gemeint waren und vieles mehr. Wie viel besser sind wir dran, wenn wir erleben, dass etwas unser Herz berührt und es dann auf diesem Weg seinen Lauf nimmt.

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