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Denken Und Fühlen
Richtige Balance zwischen Denken und Fühlen

Wenn Sie auf dem spirituellen Weg vorankommen wollen, brauchen Sie beides: Denken und Fühlen. Sie sind wie die Beine am Körper. Ist eines schwach oder gar nicht vorhanden, werden Sie nur langsam vorankommen. In dieser Durchgabe erklärt die geistige Welt, wie Sie Denken und Fühlen ins Gleichgewicht bringen können.

Slide Was ist meine Lebensaufgabe? Slide Wer bin ich? Was soll ich hier? Wohin führt mein Weg?

Transkription

So wie ihr auf der physischen Ebene Menschen seid, die denken und fühlen, so ist es auch in der spirituellen Ausrichtung wichtig, diesen beiden Prinzipien zu folgen. Hier könnte man sagen, das Denken ist doch eher schädlich? Dies ist ein Trugschluss, den gerade Menschen oft propagieren, die sehr dem Gefühl verbunden sind, die ihre spirituelle Entwicklung aus der gefühlsvollen Verbindung zur geistigen Ebene erleben. Gerade solchen Menschen ist es wichtig zu sagen: Befasse dich auch verstandesmäßig mit Spiritualität, mit geistigen Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien. Dies kann gelingen zum Beispiel in der Lektüre hochschwingender Bücher, in hochgeistigem Gesprächsaustausch mit Gleichgesinnten und geschätzten Lehrern. Diese Gewichtung auf das verstandesmäßige Begreifen ist wichtig für die Menschen, die sehr vom Gespür und Gefühl her ihre Anbindung in die geistige Welt erleben. Beides ist wichtig und muss sich in Balance befinden.

Dann gibt es Menschen unter euch, denen die geistigen und spirituellen Lehren sehr am Herzen liegen. Sie sind sehr versiert in diesen alten spirituellen Werken und Lehren, schöpfen aus dem jahrhundertealten Wissen hoher spiritueller Meister. Diesen Menschen ist zu sagen: Spürst du auch, dass du mit der geistigen Ebene in Verbindung stehst? Diese Menschen dürfen ihre Gefühlsseite öffnen für die geistige Ebene und dies geschieht in der Meditation. Dort gelingt es dann mit ein wenig Übung, zuzulassen, zu spüren und zu fühlen. So ist auch hier dann wieder Balance geschaffen, denn der spirituelle Weg gelingt, indem man sich nach dem höchsten Licht sehnt, es spüren und genießen möchte und gleichzeitig dann mit den Erkenntnissen, die aus dieser intimen Verbundenheit zum Licht sich ergeben, auch arbeitet, sich geistig damit beschäftigt, kontempliert, diese Erkenntnisse in seinem Herzen wälzt und somit ein inneres, individuelles spirituelles Weltbild erarbeitet. Denn jeder spirituelle Weg ist ein ganz individueller. Impulse von außen können immer nur Impulse sein. Geistige Impulse von innen regen an, aber dann ist auch das intuitive Denken gefragt. Inspiration will genutzt werden um das eigene innere Weltbild zu formen, zu ergänzen, Irrtümer auszumerzen, sich den Weg in die spirituelle Ebene mit Gefühl und intuitivem Denken immer sicherer zu bauen. Dies ist die Balance, die wir uns wünschen für euch.

Das deutliche Kennzeichen, dass ein Mensch nur sich dem Gefühl hingibt und dies als seinen Weg zur Spiritualität sieht, ist, dass solche Menschen fast ein wenig abgehoben wirken, fast nicht antworten können, wenn sie gefragt werden, was sie jetzt spüren, warum sie etwas tun, warum sie überzeugt sind von etwas. Solche Menschen müssen sich selbstkritisch fragen: „Wie ordne ich meine Gefühle ein? Was haben mir meine Gefühle zu sagen? Wie ging es anderen spirituellen Meistern damit? Was sagen uralte Lehren dazu?“ Durch das Lesen anspruchsvoller spiritueller und mystischer Lektüre wird ein zweites Standbein gegeben und dann werden reine Gefühlswallungen geerdet werden, einsortiert können. Und gerade viele Illusionen, die sich gut anfühlen, können nicht überleben, wenn man sie mit mystischem Gedankengut in Verbindung bringt, mit klarem Sachverstand begutachtet, was ist. Alte spirituelle Lehren haben ihren Wert und so sind diese Impulse wichtig, um den eigenen Zugang in die geistige Ebene klarer zu machen, um Illusionen zu zerstören, die vielleicht das eigene Weltbild viel zu rosarot gefärbt hatten. Wahre ausgewogene Spiritualität schafft Klarheit und Wahrheit, sieht mit klarem Blick, was ist.

Menschen hingegen, die sehr verstandesgemäß orientiert sind, die sind oft wie Archivare anzusehen. Sie wissen zu allem, was Spiritualität betrifft, etwas zu sagen. Aber die Gefahr besteht, dass sie ist nur weiter predigen und nicht durch eigenes Erleben und Erfühlen verwurzeln und verankern. Solchen Menschen hört man vielleicht zu, aber sie wirken kaum glaubwürdig, weil es deutlich in ihren Reden mitschwingt, dass sie nur angelesenes Wissen weitergeben, aber der Erfahrungsaspekt, der Gefühlsaspekt der Hingabe an die höchste Ebene, fehlt. In Meditation braucht es nicht aktives Wissen sondern passives Sich-Hingeben einer Energie und einer Ebene, zu der man sonst keinen Zugang bekommt. Akzeptanz, Hingabe, Passivität, sich dem Höchsten hingeben, das dann spürbar wird, das gibt den gefühlsmäßigen Gehalt für angelesenes Wissen und das schafft Erfahrung. In dieser authentischen Erlebens- und Erfahrungswelt wird dann alles, was ein solcher Mensch an Wissen von sich gibt, glaubhaft. Spürbar ist es dann authentisches Erfahrungswissen.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 2007 als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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