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Einswerden mit Allem-was-ist
Einswerden mit Allem-was-ist

Das Ziel jedes spirituellen Strebens ist das Einswerden mit dem Allem-was-ist. Manche Menschen durften diese unbeschreibliche Erfahrung schon machen. Oft kommt sie unangekündigt und überraschend. Wer das einmal erlebt hat, möchte es wieder erleben. Ein Mann schrieb uns: „Vor zirka zwei Jahren hatte ich eine Art Aufwacherlebnis und meine innigste Sehnsucht ist es, diesen Zustand zu stabilisieren, die Erfahrung von Unendlichkeit und dem Einheitserlebnis.“ Was seine geistige Führung dazu zu sagen hatte, können Sie hier hören und lesen:

(Wir haben diese Durchgabe gekürzt, da sie Informationen enthält, die nicht zur Veröffentlichung gedacht sind.)

Transkription

Mein Lieber, täglicher Rückzug in die Stille, tägliches sich Hingeben, das ist der Weg. Die Bilder sind dir dazu geliefert worden: Als ob du schweben würdest mit ausgestreckten Armen und Beinen, wie ein Blatt im Winde lässt du dich von der guten Kraft aus der höchsten Quelle tragen, lässt dich dorthin bringen, wo du sein darfst. Es spielt keine Rolle, was deine Gedanken dir einflüstern. Sie sind beschränkt in ihrem Denken, dein Wille der vollständigen Hingabe an diese große Macht ist es, der dich wieder eins werden lässt mit dem Einen. Alles, was ist, gehört zum Einen, auf der physischen Ebene ist es die Kraft des Einen in verfestigter Form, in konzentrierter Form, aber auch in beschränkter Form.

Aber so wie du das Eine liebst in seiner höchsten Form, wie du gar nicht anders kannst, als das Eine zu lieben mit aller Macht, so erlaube dir auch das Geschaffene im physischen Universum zu lieben, wie es ist, ob es schön ist, ob es hässlich ist, ob es liebevoll ist, ob es Angst besetzt ist. Alles, was du um dich herum mit deinen Augen wahrnimmst, hat deine Akzeptanz und deine Liebe verdient, so wie es ist. Es gilt nicht, diese Welt zu einer anderen verwandeln zu wollen aus falsch verstandenem, spirituellem Herangehen. Es gilt, den Willen des Schöpfers zu achten und zu respektieren, so dass alles seinen Platz haben darf, das Gute wie das Schlechte auf dieser physischen Ebene, Gesundheit und Krankheit, denn alles entspricht der göttlichen Ordnung, der göttlichen Weisheit, dem Alles-was-ist.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 2007 als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  1. Liebe Gaby
    Eure Beiträge sind immer so wohltuend und nährend. Einfach wieder mal danke dafür (ich selber kam auch schon in den Genuss Deiner medialen Beratung). Eins werden mit allem was ist scheint mir in der Essenz DAS wunderbare Ziel. Und dennoch ist der Alltag voller Stolpersteine. Immer muss man urteilen und entscheiden. Und so ist dann wohl jeder selbst gefällte Entscheid im Sinne dieses Beitrages auch „gottgewollt“. Dennoch finden in meinem Umfeld z.B. gerade Diskussionen über das „böse“ 5G-Netz statt. Zumindest kommen einen da Zweifel ob man sich wehren sollte oder nicht. Ich habe auch schon im Sinne dieses Beitrages das 5G verteidigt: auch da sind letztlich doch Menschen dahinter, die ebenso wie auch jene in der „bösen“ Pharma, täglich nur ihr Bestes geben und so im Sinne von „gottgewollt“ an ihrem Platz auch Schöpfer sind. „Alles darf seinen Platz haben“ – steht oben im Beitrag – und so verstehe ich eben auch z.B. das 5G. Aber auch ich falle täglich wieder in die Verurteilungsfallen… wie nur da rauskommen…offenbar braucht es noch mehr als blosse Meditation usw. um im Alltag gemittet und im BEWUSSTSEIN zu bleiben (ja, ja, ich habe das Buch von Siegfried, smile…). Aber Ihr müsst einfach wissen: im beruflichen Alltag, im Umfeld mit Kollegen, im Umfeld mit Freunden: alles ist gefüllt mit Ablenkung und gespickt mit Stolperfallen (wo man intuitiv mit Ablehnung reagiert und am Abend durch eine innere Zerrissenheit erschöpft ist). Aber im Grunde wäre es auch ganz einfach: jedes menschliche Wesen entfaltet den ihm angeborenen „Fingerabdruck“ – und ALLES ergibt sich von selbst.
    Ihr Lieben – herzlichen Dank für Eure Beiträge – auch „Vollendung der Seele“ ist ein bereicherende Schöpfung;-) – lichterfüllte Grüsse Jürg

  2. Ich habe den letzten Beitrag schon mehrere Male gelesen – und ich wünsche mir gerade im Moment so sehr, dass ich JA sagen kann zu dem, wie es ist…….
    Meine Mutter (im 81. Lebensjahr) ist schwer krank, und durch die vielen Medikamente der Schulmedizin wird’s immer schlimmer – und ich bin soooo davon überzeugt, dass ihr die TCM (trad. chinesische Medizin) helfen würde, jedenfalls ihre Lebensqualität verbessern würde, aber sie lehnt ab……….ich muss das akzeptieren, aber es fällt so schwer! Ich werde dann zornig, weil sie sich nicht helfen lässt ………..es ist so schwierig für mich, weiterhin liebevoll mit ihr umzugehen!

    Letztendlich ist sicher auch die Angst dahinter, dass sie bald sterben wird und ich sie verlieren werde – ob mit oder ohne TCM!

    1. Liebe Christine,
      ja, hier geht es um Deine Angst. Es ist zutiefst verständlich und nachvollziehbar, dass man einen geliebten Menschen mit Gewalt festhalten möchte. Jetzt stehst Du vor einer Entscheidung: Soll sich Deine Mutter in ihrer letzten Lebensphase von ihrer Tochter geliebt und respektiert fühlen oder soll sie sich anders fühlen? Es ist meist schwer genug für einen Menschen, sich mit dem eigenen nahen Tod zu beschäftigen, viel schwerer wird es noch, wenn man sich auch noch mit den Emotionen der eigenen Kinder konfrontiert sieht.
      Liebe hat viele Formen, Akzeptanz ist eine davon. Auch die Akzeptanz des Lebensplanes Deiner Mutter, der ganz auf sie zugeschnitten ist und war. Wer sind wir, zu beurteilen, was für einen anderen Menschen das Beste ist?

      Der Gegenpol zur Angst ist die Liebe. Diese fesselt nicht, sie gibt frei. Gib Deine Mutter frei, damit sie vertrauensvoll über die Schwelle treten kann in der Gewissheit, in ihrer letzten Lebensphase Deine Liebe und Unterstützung gehabt zu haben.

      1. Deine Worte bedeuten mir sehr viel, liebe Gaby – DANKE !
        Ich will es versuchen, sie (Mutter) loszulassen – und ich vertraue auf die Hilfe „von oben“, dass es mir gelingt.
        Sei herzlich gegrüßt von Christine

    2. Liebe Christine,
      die Vorstellung, meiner Mutter in ihrer letzten Zeit nicht bedingungslos zur Seite zu stehen, noch dazu während einer schweren Krankheit, ist für mich unvorstellbar. Wir sind nicht besonders spirituell, wenn wir eine feindliche Haltung der Schulmedizin einnehmen und anderen Menschen eine Naturalmedizin aufzwingen, schon gar nicht in einer solchen Situation. Obwohl ich generell ein Freund der Naturheilmedizin bin, muss ich auch sagen, dass Naturmedizin sehr oft nicht oder nicht so gut wirkt, wie oft behauptet wird. Dazu habe ich eine lange Geschichte vorzuweisen.
      Ich hoffe es gelingt dir, deiner Mutter eine Unterstützung zu sein.
      Liebe Grüße
      Andreas
      http://www.angst-frei.com

  3. Liebe Gaby, ich habe ein bisschen Probleme den letzten Beitrag zu verstehen. Alles hinzunehmen und zu lieben wie es ist? Zum Beispiel habe ich Probleme zu akzeptieren dass Tiere unötig gequält werden, (für uns ),damit wir ihre Milch trinken können und ihr Fleisch essen können. Sich einfach hinzusetzen und zu sagen ich nehme es hin und esse weiterhin diese schutzlosen Tiere, macht für mich einfach keinen Sinn. Ich habe schreckliche Bilder und Filme gesehen, die die Wahrheit und tägliche Realität aufdecken. Ich kann jetzt eines machen, wegsehen ( wie so viele es tun) und weiterhin in meiner heilen Welt leben, oder hinsehen und aktiv etwas tun. Dasselbe mit der Umweltverschmutzung, man kann doch nicht einfach sagen ja ich mache einfach so weiter wie bisher und lass die anderen das machen. Ist das nicht wie den Kopf in den Sand stecken? Habe ich nicht auch eine gewisse Verantwortung solange ich hier auf Erden bin., etwas in die positive Richtung zu lenken. Und auch meinen gesunden Menschenverstand einschalten. Ist der bei vielen verloren gegangen?Vielen Dank für deine aufklärende Hilfe !
    In liebe Manuela

    1. Liebe Manuela,
      etwas zu akzeptieren heißt nicht, zu resignieren. Wir können zum Beispiel damit beginnen, die Zustände in dieser Welt zu akzeptieren, wie sie sind. Wer sich ständig dagegen auflehnt, wird wütend, ohne dass damit irgend jemandem geholfen wäre. Man bringt nur unnötig weitere negative Energie in die Welt.
      Wer die Welt dann so sehen kann wie sie ist, dem steht dennoch frei, sich für die Liebe und Güte zu entscheiden und diese zu leben. Jeder Mensch hat einen gewissen Handlungsspielraum, in dem er wirken kann, da kann man aktiv sein, sich für das Erwünschte engagieren. „Mahatma Gandhi – Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“
      Das ist der Unterschied zur Resignation, in der man passiv geschehen lässt, „weil es ohnehin nichts bringt“. Du kannst also Deiner Tierliebe gemäß in Deinem Leben Entscheidungen treffen, aber auch akzeptieren und respektieren, dass es Mitmenschen gibt, die andere Prioritäten setzen.

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