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Die eigenen Schatten erkennen und auflösen

Die eigenen Schatten erkennen und auflösen

Wer sich spirituell entwickeln will, kommt nicht darum herum, an sich selbst zu arbeiten. Wer sich ständig nur in äußeren Angelegenheiten verliert und nie in sein Inneres blickt, sich selbst nie hinterfragt und nicht bereit ist, sich zu verändern, wird auf dem geistigen Weg kaum Fortschritte machen. Doch trotz aufrichtigen Bemühens kommt es immer wieder vor, dass wir auf fast unüberwindliche Widerstände stoßen, ohne dass wir genau festmachen können, woran es liegt. Unsere dunklen Flecken offenbaren sich oft erst in der Beziehung zu anderen Menschen. Dinge, die uns an anderen besonders stören haben fast immer mit uns selbst zu tun. Die Versuchung ist groß zu denken: „Die anderen müssten sich ändern, damit wieder Frieden einkehren kann. An mir liegt es nicht.“ Dabei übersehen wir gerne unsere eigenen Schattenthemen. Das muss nicht einmal mit Absicht geschehen. Selbst wenn wir es wollen, fällt es uns oft schwer, uns selbst so zu sehen, wie wir wirklich sind. In so einem Fall kann es hilfreich sein, eine Außenperspektive einzuholen, zum Beispiel von einem engen Vertrauten. Bei komplexeren Themen kann auch ein Therapeutengespräch, eine Rückführungssitzung oder mediale Beratung hilfreich sein. Ist der blinde Fleck erst einmal erkannt, so kann man beginnen, gezielt daran zu arbeiten. Auf die Frage: „Welches sind meine Schattenthemen, die ich nicht sehen kann und wie löse ich diese am besten auf?“ erhielt eine Klientin folgende Antwort inklusive dazu passender Visualisierungsübung ihres höheren Selbstes:

Transkription

Mein Liebes, ganz konkret sind dies tatsächlich Aspekte, die dich an anderen Menschen aufregen. So zeigt das Leben dir, was in dir verborgen ist, was geknackt werden will. Also sei sehr achtsam und blicke dich um, was du an anderen Menschen verurteilst, das ist Deines in verkapselter Form. Und so beginne, andere Menschen, die es dir schwer machen zu lieben, gerade trotzdem ganz bewusst zu lieben.

In einer Meditation verbinde dich mit göttlichem Licht und Liebe, aber dann stelle dir genau diese Person vor, vor deinem geistigen Auge, und schicke aus deinem Herzzentrum einen dicken Strahl an Herzensliebe zu dieser Person, obwohl sie es dir so schwer macht, sie zu lieben. Liebe diese Person vor deinem geistigen Auge und sei offen dafür, was dir diese Person aufzeigen möchte, was in dir noch nicht in Frieden und Heilung schwingt.

In diesen Visualisierungsübungen, mein Liebes, sind wir an deiner Seite und du wirst Stück für Stück dich öffnen können für diese speziellen Themen. Lasse dir Zeit bei dieser Schattenarbeit und integriere Stück für Stück diese Schattenthemen. Erlaube dir auch zu weinen, wenn es dir danach ist, denn es kann sehr schmerzhaft sein für dich, jetzt wo du schon so weit gekommen bist auf deinem spirituellen Weg, dich derart herabneigen zu müssen und anzuerkennen müssen, dass da noch dieses Schattenthema in dir rumort, wo du dachtest, längst dieses Thema gelöst zu haben. Aber mein Liebes, erkenne, dass du an diesen Themen schon viel gearbeitet hast, dass es aber jetzt um den letzten Kern geht, der auch erlöst werden will und dem dies nur gelingen kann, indem du ihn annimmst, in dem du kapitulierst auf die weibliche Art, in dem du ihn in deine Arme nimmst, diesen Schattenkern und sagst „Ja, du gehörst zu mir. Ich nehme dich an. Ich bekämpfe dich nicht länger im Außen sowie im Innen, ich nehme dich an wie ein geliebtes Kind.“ Es ist dies intensivste Arbeit an dir selbst, aber sie bringt dich Stück für Stück zu immer helleren Lichtsphären, mein Liebes und das ist der spirituelle Fortschritt, den du dir jetzt gönnen darfst.

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Siegfried Trebuch

Siegfried Trebuch gehört keiner Religion oder spirituellen Tradition an. Nach einem einschneidenden inneren Erlebnis veränderte sich sein Leben grundlegend. Er entdeckte eine Kraft in sich, die ihm dabei half, Frieden und Erfüllung zu finden. Seine Erkenntnis: Jeder Mensch trägt dieses schlummernde Potential positiver Energie in sich. Wer lernt, diese Kraftquelle zu erschließen, wird in der Lage sein, dauerhaft ein Leben in Glück und Freiheit zu führen.

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Ich konnte nicht schlafen, die quälenden Gedanken ließen sich nicht abstellen, ich stand auf, ging zum PC und fand diesen Beitrag vor – und punktgenau mein Thema!!
    Ich tu` mich so schwer mit meinem Vater, von Kindheit an bis jetzt (bin 56). Hab das Thema schon so oft „bearbeitet“, Seminare gemacht, in Therapiestunden mich damit beschäftigt, in Meditationen, mit Büchern, Aufstellungen und weiß Gott was noch alles……und jetzt steck ich wieder mitten drin („Ich halte dich nicht aus, Vater“).
    Das heißt wohl, ich halte mich selbst nicht aus……ich bin dankbar, gerade jetzt diesen Beitrag gelesen zu haben! Ich will es noch mal versuchen, ganz neu beginnen…..DANKE!

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