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Die etwas andere Perspektive

Die etwas andere Perspektive

Es wird immer deutlicher, dass wir in einer Welt leben, in der Ungerechtigkeit, Lüge, Geiz und Gewalt dominieren. Millionen von Menschen leben in Kummer und Leid. Die Natur wird schamlos ausgebeutet und zerstört, nur um die Gier einiger weniger zu befriedigen. Es wäre naiv, das alles zu ignorieren. In vielen von uns regt sich da natürlich der Wunsch, etwas verändern zu wollen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Aus menschlicher Perspektive werden wir voll erfasst vom Drama des irdischen Lebens. Es belastet uns, das alles mit ansehen zu müssen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Es gibt noch eine andere Wahrheit und eine bessere Welt, die dahinter liegt und nicht offensichtlich ist. Diese unsichtbare Welt hat mehr Wahrheitsgehalt als die sichtbare, in der alles früher oder später vergeht. Alle Lebewesen sind nur für eine relativ kurze Zeit da, um Erfahrungen zu machen und sich weiter zu entwickeln.

Könnten wir für einen kurzen Moment den Blickwinkel von drüben, aus der anderen Realität, einnehmen, so würde sich die irdische Welt in einem ganz anderen Licht darstellen. Wir würden sie wie einen Cyberspace wahrnehmen, einen speziellen Raum, in dem alles erlaubt ist, Gutes wie Böses inklusive Hass, Gewalt, Ungerechtigkeit, Lieblosigkeit, usw. Wir würden wissen, dass Negativität in dieser Intensität nur hier erlebt werden kann und dass das seinen guten Grund hat: Die abschreckenden Beispiele der irdischen Welt sollten das Gute in uns wieder anregen. Darin liegt der Sinn der menschlichen Erfahrung. Unsere wahre Heimat liegt aber auf der anderen Seite. Aus ihr kommen wir und in sie werden wir alle wieder zurückkehren. Aus dieser transzendenten Perspektive betrachtet, verliert das irdische Drama an Schrecken. So schlimm manche Dinge auch sein mögen, sie haben alle ein Ende. Das soll nicht heißen, dass man sich nicht um die Verbesserung der äußeren Umstände bemühen sollte. Natürlich ist es gut und wichtig, sich für eine bessere Welt einzusetzen. Das beginnt aber im eigenen Herzen. Deswegen sollte die Arbeit an der eigenen Seele oberste Priorität haben. Die Versuchung ist sehr groß, lieber Gutes im Außen zu tun um sich damit vor der eigentlichen Aufgabe zu drücken. Es fällt uns allemal leichter, äußere Umstände zu verändern, als sich mit der etwas unangenehmeren Arbeit am eigenen Innenleben zu beschäftigen. Das ist es jedoch, wofür wir letztlich hier her gekommen sind.

Im folgenden Ausschnitt einer medialen Beratung geht die geistige Welt noch näher auf dieses Thema ein:

Transkription

Mein Liebes, menschliche Visionen sind wie Köder, damit der Mensch die Vorwärtsentwicklung anstrebt, die Höherentwicklung. Da ist das Ziel ein menschliches, anderen Menschen dienen zu wollen, die Welt zu einer besseren machen zu wollen, all diese hehren Ziele, die ein Mensch nur haben kann, die höchsten Ziele! Wir sprechen nicht sarkastisch, mein Liebes, aber wir wissen, dass es jetzt bei dir darum geht, das menschliche Identifizieren abzulegen und dich mit deiner ewigen Seele immer mehr verbunden zu fühlen. Und diese Seelenperspektive ist eine vollkommen andere. Denn wo der Mensch denken könnte: „Die Welt trägt so viel Kummer und Leid, Umweltzerstörung, Lieblosigkeit. Ich will der Welt ein Segen sein. Ich will Liebe in die Welt bringen. Ich will Gutes tun!“, da sieht die Seele das Ganze völlig anders. Es ist ja nur vergleichbar mit einer Art Computerspiel, wo es eine simulierte Realität gibt mit simulierten Herausforderungen, die der simulierte Spieler, der sich einen Avatar wählt und zum Beispiel wie ein Krieger sich darstellt, lösen und überwinden muss, um Reichtümer zu gewinnen oder den Armen zu helfen, was auch immer. Tatsächlich, mein Liebes ist, wenn du dich ganz und gar mit deiner Seele und dem Göttlichen verbunden fühlst, alles gut so, wie es ist, alles in bester göttlicher Ordnung. Das ist für einen Menschen fast ein Hohn zu hören, denn natürlich ist nichts in Ordnung in dieser Welt, so lange Menschen und Lebewesen leiden. Aber genau dieses Leid ist der Motor, der Menschen dazu antreibt, Veränderung zu erstreben, hohe Ziele sich zu setzen, der Liebe dienen zu wollen und sich somit Gott zu nähern auf dem spirituellen Entwicklungsweg.

Mein Liebes, jetzt erkennst du, dass unsere Worte nicht lieblos sind, sondern dass wir aus einer erhöhten Perspektive sprechen, weil wir diesem irdischen Spiel nicht so viel drastische Bedeutung beimessen, wie es ein Mensch tun würde. Und du stehst neben uns, bildlich gesprochen, bist auf unserer Ebene, auf Seelenebene und aus dieser Ebene bitten wir, dass du einen völlig veränderten Blick, einen erhabenen Blick, wirfst auf Gottes Schöpfung, auf diese irdische Ebene und in aller Weisheit und Reife sagst: Ja, alles ist gut. Alles war immer gut, alles wird immer gut sein, weil alle die Mitmenschen genau diese Umstände erwählen, um daran zu wachsen, um sich wieder daran zu erinnern, wer sie eigentlich sind und dass sie jederzeit aus diesem Computerspiel aussteigen könnten, wenn sie sich wieder, nicht mehr nur mit ihrem Avatar, ihrer Verkleidung, ihrer Persönlichkeit identifizieren, sondern wieder zum Spieler werden, der Kern, der göttliche Kern, deine ewige Seele. Das haben auch andere Menschen immer als Möglichkeit zur Verfügung. Und so siehst du, mein Liebes, dass du einiges loslassen darfst, einiges menschliches Denken, das notgedrungen begrenzt war, notgedrungen eine Illusion, aber auf Seelenebene weißt du jetzt, worum es wirklich geht.

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Siegfried Trebuch

Siegfried Trebuch gehört keiner Religion oder spirituellen Tradition an. Nach einem einschneidenden inneren Erlebnis veränderte sich sein Leben grundlegend. Er entdeckte eine Kraft in sich, die ihm dabei half, Frieden und Erfüllung zu finden. Seine Erkenntnis: Jeder Mensch trägt dieses schlummernde Potential positiver Energie in sich. Wer lernt, diese Kraftquelle zu erschließen, wird in der Lage sein, dauerhaft ein Leben in Glück und Freiheit zu führen.

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Dieser Beitrag hat 20 Kommentare
  1. Ja, Eure Durchhalteparolen sind der reinste Hohn. Mit einem immer mehr degenerierten Volk, degenerierten Menschen wird der Sieg unser sein – und die Krönung – ich habe sie mir selbst gewünscht / diese Hölle. Nur eins habe ich nicht verstanden. WIE kann ich jeder Zeit aussteigen? ?? Durch Selbstmord oder wie? In 20 Jahren sieht die Erde aus wie der Mars heute …… und der Mensch kann für sich im nachhinein verbuchen …. er hat sich wiedermal vorwärts entwickelt – halleluja
    Es ist alles in bester Ordnung – es muss so sein! ….. und liebt …..

    1. Liebe Tanja,

      ich verstehe Deine Gefühle sehr gut. Es ist belastend, in einer Welt zu leben, in der so vieles schief läuft und wo kaum Aussicht auf Besserung besteht. Die Menschheit geht den Weg, der ihrem kollektiven Willen entspricht. Hier geht es um Milliarden, die für sich entschieden haben, so zu leben, wie sie es sich wünschen: Sie alle wollen ihr eigenes Auto, Smartphone, Haus, Fernseher, usw. Sie kümmern sich nicht um die Folgen für die Umwelt. Die Wirtschaft liefert ihnen, was sie haben wollen und das führt, über kurz oder lang, zur Zerstörung des Planeten. Ein paar wenige aufgeweckte Geister beobachten diesen Prozess mit Entsetzen, können aber nur wenig dagegen tun. Das ist die Situation.

      Du fragst berechtigt, WIE man daraus aussteigen kann. Nur weil wir wenig Kontrolle über die Welt im Außen haben, so heißt das noch nicht, dass wir keine Kontrolle über unsere Gedanken- und Gefühlswelt hätten. Wir können den Himmel in uns gestalten, während die Außenwelt eine Hölle sein mag. (Wie das konkret geht, habe ich in meinem Buch ausführlich beschrieben.) Ich bin nicht dafür verantwortlich, wie Milliarden von Menschen ihr Leben leben, aber ich bin dafür verantwortlich, wie ich mein eigenes lebe.

      Man kann natürlich sagen: „Das ändert auch nichts an der fortschreitenden Zerstörung des Planeten“. Das stimmt, aber ändert Wut etwas? Wird dadurch irgendetwas besser? Eines ist sicher: Die Innenwelt wird dadurch auch zur Hölle. Damit ist gar nichts gewonnen. Wir können aus dem zerstörerischen Spiel auf dieser Welt aussteigen. Wir können in der Welt sein, aber nicht von dieser Welt. Auch wenn es außen finster wird, kann trotzdem innen Licht sein.

  2. Vielen herzlichen Dank, es tut gut, das nochmal in aller Klarheit und Ganzheit wahrzunehmen, zu fühlen und zu hören. Noch einmal mehr eine Aufforderung, das Machen-wollen loszulassen und mehr und mehr ins SEIN zu kommen. Danke an alle Beteiligten :)

  3. Selbstmord wäre ein feiges Davonlaufen und hätte starke karmische Konsequenzen. Sich der Herausforderung zu stellen, also täglich an sich zu arbeiten, im kleinen Maßstab etwas zu bewirken, ist sozusagen mühsamer, aber für sich selbst und die Welt effektiver!

    1. So ist es. Selbstmord ist natürlich keine Lösung, da man alle seelischen Themen mitnimmt. An sich selbst zu arbeiten ist der beste Weg, auch wenn man nur in kleinen Schritten vorankommt. Es ist zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen nicht leicht, den Spagat zwischen negativer Außenwelt und positiver Innenwelt zu schlagen, aber das ist der einzige Weg, der offen steht und die Herausforderung, die es zu bewältigen gilt.

  4. Namaste, nach langer Zeit mal wieder.

    In 20 Jahren, schon in 10 Jahren ist die Erde erkennbar auf dem Weg der Besserung. Nicht nur wegen der Macht der Gedanken einiger oder vieler, die hier verkörpert sind, sondern wegen der Macht derjenigen Kräfte, die diese Erde jenseits aller Ränke und Missbräuche in den Händen halten. Wer starke Nerven hat, dem Empfehle ich Literatur von Stephan Berndt über Alois Irlmaier, Jakob Lorber, Bertha Dudde oder Nostradamus. Es dauert nicht mehr lange. Die Macht der Gedanken hilft aber den Weg, der dahinführt, zu schaffen. Es ist mehr als nur eine Durchhalteparole. Bei Prophezeiungen gibt es zwar nicht nur deren wahren Kern, sondern auch den politischen Mißbrauch. Was den wahren Kern aber nur überdecken, nicht negieren kann. Beispielsweise Nostradamus neues Babylon, die miserable Tochter, die sich nicht länger 73 Jahre und 7 Monate halten wird. Politische Manipulatoren präsentierten ein Imperium, das von November 1917 bis Juni 1991 existierte. Womit sie suggerierten, daß dies Nostradamus miserable Tochter gewesen sei. Gemeint war jedoch ein anderes Imperium, flächenmäßig unscheinbar, aber um einiges gefährlicher, welches im Dezember 2021 endet. Da kann sich jeder ausrechnen, welches gemeint war.

    1. Lieber Burkhard,

      mit Prophezeiungen ist das so eine Sache: Manchmal treten sie ein, oft treten sie nicht ein. Sie verführen auf jeden Fall dazu, in eine Wartehaltung zu gehen. Diese ist oft mit Passivität verbunden, denn man braucht ja nur warten, bis sich die Angelegenheit von selbst erledigt. Was aber ist, wenn sich die Prophezeiung nicht bewahrheitet? Man hat umsonst gewartet und ist in dieser Zeit keinen Schritt vorangekommen. Deswegen ist es besser, anstatt auf die Zukunft zu schielen, im Hier und Jetzt an seiner eigenen Entfaltung zu arbeiten.

    2. Nach Bertha Dudde steht uns nichts Gutes bevor – aber manchmal wünschte ich mir, dass es so sein wird, um endlich eine Änderung im „Außen“ auch sichtbar zu erfahren. Selbst wenn es „nur“ um die eigene seelische Entwicklung geht, so ist es einfach leidvoll diese Welt, wie sie sich uns von außen zeigt, sehen zu müssen!

  5. Ja, ich kann mich grossteils dem Kommentar von Tanja anschließen! Für mich ist zwar auch die Antwort von Siegfried einleuchtend und nachvollziehbar – aber nur dem Verstande nach. Mein Herz, mein Gefühl rebelliert trotzdem total gegen die zum Himmel schreienden Zustände auf dieser Erde! Ich kann das „Alles ist gut“ – Gefasel nicht mehr hören (und damit meine ich nicht Siegfried persönlich , sondern bestimmte Wesenszüge der Esoterik)

  6. In der Philosophie gibt es das Prinzip des Perspektivismus. Es besagt, dass die Wirklichkeit vom Standpunkt und den Eigenschaften des betrachtenden Individuums abhängig ist. Je nach Standpunkt der eingenommen wird, zeigt die Wirklichkeit ein anderes Gesicht. Die Gesamtwirklichkeit bleibt dabei aber die selbe. In unserem Fall heißt das, es gibt eine menschliche und eine transzendente Perspektive. Die menschliche Perspektive sagt: „(Fast) alles ist schlecht“. Die transzendente Perspektive sagt: „Alles ist gut“. Der Widerspruch ist nur scheinbar, denn beide Sichtweisen haben ihre Berechtigung. Der Mensch ist in der Lage, beide Perspektiven einzunehmen. So sieht er beide Gesichter der Wirklichkeit, vorausgesetzt er ist in der Lage, auch die transzendente Position einzunehmen.

  7. Ein sehr guter Artikel und eine wunderbare Botschaft der geistigen Welt!!
    Ich sehe es genau so! Nicht aus theoretischem Wissen heraus, sondern aus meinem eigenen Erleben. Leider sind es aus Menschenmund wirklich oft nur Floskeln, wenn gesagt wird „Alles ist gut“ oder „Nicht das Problem ist das Problem, sondern wie wir damit umgehen.“ Doch das göttliche Wesen in uns erkennt, besser fühlt, sofort den Unterschied zwischen Redewendung und WEISHEIT. Erst wenn Leid DURCHlebt wird und wir nicht darin steckenbleiben, sind wir in der Lage, diese übergeordnete und Zusammenhänge erkennende Perspektive einzunehmen und wirkLich-t in ALLEM das Gute zu erkennen, WEIL es ums Große Ganze geht UND gleichzeitig um den Weg jeder einzelnen Seele. Jedes Problem ist eine Chance, um übers eigene Ego hinauszuwachsen. Und jeder Mensch, dessen Zeit gekommen ist, wo die Seele zur Vollendung drängt muss in gewisser Weise und auf ganz individuelle Art zuerst eine Reinigung, ja Läuterung durchlaufen, BEVOR auch dieses irdische Da Sein leichter wird. Das geht alles nur durch ANNAHME, dessen was ist und zwar im JETZT. Erst dann kann es sich (auf)lösen. Wirkliche Heilung kann nur von innen heraus geschehen. Wie in der Hoömopathie. Zuerst sieht es so aus, als ob es schlimmer wird. Das ganze Unheil wird an die Oberfläche gebracht, erst dann kann es gehen. Weil wir in dieser Zeit des „Groß-Reine-Machens“ leben zeigt sich das so extrem, sowohl individuell als auch kollektiv. Eine neue Ordnung entsteht…

  8. Der oben versprochene Text von mir zum Thema Leid und die Perspektive darauf:

    „Immer wieder für die Liebe zu sterben…

    Ganz und gar zu lieben, sich selbst zu verzehren wie eine Kerze,
    um ein LICHT zu SEIN, zu wärmen, zu brennen,
    um andere zu entzünden, das ist mein LEBEN.
    Ein einziges STERBEN, um LIEBE zu geben.
    Das ist mein Schicksal, der Sinn meines Lebens.
    Nicht vergebens……. sondern der LIEBE WEGEn.
    Alles oder Nichts, Heiß oder Kalt.
    Lieber intensiv, als innerlich tot.
    Wie der Dornenvogel,
    der für diesen einen Gesang stirbt,
    dadurch aber WAHRHAFT lebt.
    Ich kann nicht anders, als immer wieder für die Liebe zu sterben.
    Für meine Liebe zu Dir.
    Hast mich mit Deinem FEUER entzündet
    und jetzt brennt die SEHNSUCHT in mir…….
    nach Dir…….
    LÄUTERT mein HERZ.
    Ein HEILENDER Schmerz.
    Er bringt uns nach Haus…….
    Erst dann ist die Sehnsucht ein für alle Mal aus.
    Dafür ist die Liebe für uns Menschen da, diese Sehnsucht nach Liebe,
    dieses unbändige Verlangen.
    UM SICH GEGENSEITIG DABEI ZU HELFEN, WIEDER NACH HAUSE ZU GELANGEN:
    Sich dafür nicht zu schämen.
    Und davor nicht davon zu laufen.
    Im Feuer der Liebe stehen bleiben.“

    (Karin Schäfer Günzburg KSJ „Josie“)

    Die einzige gesunde Sucht ist die Sehnsucht nach zu Hause, die Sehnsucht unserer Seele <3

  9. Hallo Siegfried, ich kann Tanja sehr gut verstehen. Wenn wir nicht be-greifen, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen sollen, bekommen wir keine Antworten, die uns wirklich helfen. Es bleibt zu theoretisch. Unsere Welt, in der wir leben, ist ja ein „gefallaner Raum“, ein Leben in Dialektik und Stofflichkeit. Dies war nicht immer so. Die Aufgabe nun kann also nur sein, zurückzufinden zur Einheit, denn alles kommt aus „Dem Einen“.

    Die Erde hier, auf der wir uns bewegen, bietet die Möglichkeit dazu, indem wir lernen „in Liebe zu dienen“. Wer sich also von seiner „Inneren Stimme“ leiten läßt (= Dienen in Liebe) und sein Ego (ich will …) nur noch zur Beobachtung einsetzt und nicht mehr bewertet, wird spüren, wie sich alles um ihn herum fügt. Die Probleme, das Böse um ihn herum bleiben, er selbst aber wird durch diese Welt gehen, ohne von den negativen Kräften, die um ihn herum sind, angegriffen zu werden. Dann verschwinden auch ganz von selbst Gedanken wie „soll ich mich umbringen“, da die neue Sicht- und Lebensweise dies gar nicht mehr zuläßt.

    So kann jeder an sich selbst sehen, was ihr in Eurem Artikel schreibt. Und, ….. je mehr Menschen sich so verhalten, je eher kippt auch das menschliche Übel in dieser Welt. Denn gerade das Böse zeigt ja letztlich jedem, das es Unheil anrichtet. Also lernen wir auch durch das Böse. Vielleicht schafft diese Sichtweise eine kleine Verbindung zwischen Theorie und Praxis.

    Viele, liebe Grüße
    Uli

  10. Lieber Herr Trebuch,
    vielen Dank für Ihren Impuls zu meinem Erkenntnisprozess. Letztendlich stammen wir alle von dem Gott-Geist ab, der uns als „Geistfunken“ hinausgeschickt hat, oder besser gesagt uns die Entscheidung überlassen hat, zu inkarnieren oder re-inkarnieren in der materiellen Welt. Wir sind hier, um einen vorher festgelegten individuellen (Er-) Lebensplan zu durchlaufen und eine Entwicklung zu durchleben, die nur in der materiellen Welt möglich ist. Dabei durchlaufen wir Erkenntnisstufen, ich denke über viele Inkarnationen hinweg. Deshalb muss es in der materiellen Welt neben den lichten Aspekten auch die dunklen Aspekte geben, um Impulse für den eigenen Entwicklungsweg zu bekommen. Sicher gehört zum irdischen Erkenntnisprozess auch die Erfahrung, sich in der Dunkelheit verloren zu fühlen und sogar darin hoffnungslos zu sterben. Sie haben im aktuellen Beitrag so trefflich über diesen Aspekt der Dunkelheit „Die etwas andere Perspektive“ geschrieben. Genau so sehe ich es auch! Ich bin gespannt auf Ihren nächsten Beitrag.

  11. Also mit der Perspektive „Alles ist gut“ kann ich mich auch nicht abfinden. Aus vielen Channelings wissen wir, dass es vor tausenden von Jahren sehr harmonische, lebenswerte Zeiten auf der Erde gab und auf vielen anderen Planeten ist vermutlich „alles gut“. Ich weiß das sehr genau in meinem Inneren, dass ich inkarniert bin, um die menschliche Situation auch auf der Erde zu verbessern. Ich sehe es auch nicht als eine Ablenkung, wenn ich mich sowohl im Seelischen (wo die Veränderung selbstverständlich anfängt), als auch im Äußeren für die Überwindung der Dunkelheiten auf diesem Planeten einsetze. Sonst hätte ich meinen Inkarnationseinsatz hier verfehlt.
    Ich bin mir nicht sicher, ob sich in Gabis Channeling nicht ein „Virus“ eingeschlichen hat, womit die dunkle Seite uns davon abhalten will, hier unseren Einsatz für eine bessere Welt zu leisten. Dann können die Dunklen bequem ihre Macht über den Planeten behalten, wenn wir dazu verführt werden, unsere Füße still zu halten. NICHT MIT MIR!

    1. Liebe Irmtraut,
      niemand verlangt von Dir, „Deine Füße still zu halten“. Du sagst es sehr schön, es sollte selbstverständlich sein, im Seelischen nach Transformation zu streben. Wie aber wird der noch „schlummernde Mensch“ überhaupt darauf hingewiesen? Meist sind es doch die persönlichen Krisen, die uns auf den spirituellen Seelenweg verhelfen. Meist ist es doch das Leid der anderen Geschöpfe, das uns mobilisiert, Mitgefühl und Liebe zu leben.
      Gerade das sehe ich als die Aussage dieser Durchgabe: Wir sind auf diesem physischen Planeten inkarniert, um aus der Dunkelheit ins Licht zu finden. Auf der persönlichen Ebene bedeutet das, unsere eigenen dunklen Flecken/ karmischen Altlasten zu transformieren. Dann sind wir auch in der Lage, anderen in bedingungsloser Liebe zu begegnen und zu dienen. Dann können wir, jeder an seinem Platz, die Welt ein Stückchen licht- und liebevoller gestalten.

    2. Liebe Irmtraut,
      niemand sollte hier abgehalten werden, seinen Einsatz für eine bessere Welt zu leisten. Ich wüsste aber nicht, wie man das besser machen könnte, als zuerst die Dunkelheit in sich selbst aufzulösen. Stell dir vor, das würden alle Menschen tun. Gäbe es dann noch Dunkelheit auf der Erde? Ich glaube nicht.

      1. Lieber Siegfried,
        super, eine wunderbare Antwort auf alle Kommentare, die jeder verstehen kann. Einfacher geht es nicht mehr. Danke.

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