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Wut auf Gott
Wut auf Gott

Wer sich aufrichtig auf den spirituellen Weg begibt weiß, dass er den einen oder anderen Ballast ablegen muss, um voran zu kommen. Wenn wir das nicht freiwillig tun, kann es dazu kommen, dass uns das Leben etwas nimmt, was wir gerne behalten hätten. Dagegen wehrt sich das Ego. Wir geraten in einen Zwiespalt: Einerseits unternehmen wir alles, um unsere spirituelle Entwicklung zu fördern, andererseits tun wir uns schwer, Liebgewonnenes loszulassen. Daraus kann sich eine regelrechte „Wut auf Gott“ mit vielen nachteiligen Nebenwirkungen entwickeln.

Im folgenden Beispiel aus einer medialen Rückführung geht es um eine Klientin, deren spirituelle Entwicklung unter einer „Wut auf Gott“ leidet. Hören und lesen Sie hier, was ihre geistige Führung dazu sagt.

Bitte beachten Sie, dass diese Botschaft an eine individuelle Seele gerichtet war und nicht verallgemeinert werden kann.

Transkription

Mein Liebes, dieses Dilemma steckt immer noch in dir. Obwohl du Gott liebst, dem Höchsten dienst, der Liebe und der Nächstenliebe dein Leben gewidmet hast, ist da dennoch ein tiefer Groll in dir für das, was du opfern müsstest, um weiter zu gelangen. Denn wir sagen dir, auf dem spirituellen Weg und das weißt du auch, kann man nur mit immer leichter werdenden Ballast sich voran bewegen. Und Ballast ist alles, was du nicht mehr brauchst: Alle Praktiken, alle Gedankenmuster, alles überflüssige Materielle, so vieles, was früher wichtig war, es jetzt nicht mehr ist. Das nimm wahr, öffne deine Augen, sieh es in Klarheit an und entscheide dich, es loszulassen, es förmlich zu opfern. Du brauchst es nicht mehr. Dein spiritueller Weg wird ein ganz einfacher sein, einer der ohne spirituelles Brimborium auskommen kann, weil all dies nicht wichtig ist, weil du dich voller Vertrauen jetzt und hier der Quelle hingeben darfst, auch wenn dies in letzter Konsequenz am Ende dieser Inkarnation bedeutet, dass du wieder einmal dein Leben hingibst, um hinein geboren zu werden in ein neues Dasein.

Mein Liebes, beschäftige dich mit diesem Übergang, mit dem Ende des Lebens und dem Eintritt in ein neues Dasein. Beschäftige dich mit Erfahrungsberichten von Menschen, die die Schwelle des Todes überschritten hatten. Mache deinen Frieden damit, dass du hier nichts opfern musst dereinst in deiner Todesstunde, was du nicht gerne hinter dir lassen kannst, weil es nur vorübergehend deiner Seele ein Zuhause geboten hat: Dein physischer Körper wird einmal dein freudvolles Opfer sein, das du hinterlässt, weil du dann in deiner wahren, ewigen Seinsform eintreten darfst in das ewige Dasein in der Quelle.

Mein Liebes, um dies zulassen zu können, ist es wichtig, dass du die richtige Balance findest zwischen der Akzeptanz von allen, auch jetzt noch herrschenden Gottheiten und ihrer Sinnhaftigkeit für die Menschen, die sie anbeten, aber dass du dein Herz öffnest, weit und klar für die Prinzipien, die göttlichen Aspekte der Quelle, die da sind: Licht, Liebe und Weisheit. Und diesen kannst du dein Herz öffnen und dann erkenne, dass deine Wut, die in deinem Herzen noch ruht, allmählich Stück für Stück deine Opfergabe sein darf. Stelle es dir vor in einer Lichtmeditation, in einer Visualisierung, wie du hineingreifst mit beiden Händen in dein Herz und die Wut, diese zähe, schwarze Masse in deinen Händen hältst, sie darbietest dem göttlichen Licht und der Liebe und zusehen kannst, wie der Lichtstrahl aus der höchsten Ebene diese schwarze, klebrige, wütende Masse transformiert, bis alles zu Glitzerfunken wird, die du dann wie Saatkörner des Lichtes schwungvoll verteilen darfst in deiner Welt. Darum geht es.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 10 Jahren als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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