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Spirituellen Leistungsdruck ablegen

Spirituellen Leistungsdruck ablegen

Wer sich zu Spiritualität hingezogen fühlt, der will sie dann auch „richtig“ leben, mit allem, was dazu gehört. Gerade wenn man hört oder liest, wie „weit“ andere Menschen scheinbar schon sind, läuft man leicht Gefahr, sich selbst allzu sehr unter Druck zu setzen, als ginge es darum, durch schieren Eigenwillen etwas vorzuweisen zu haben. Unterschwellig spielt zudem oft noch altes kirchliches Denken eine Rolle: „Gott sieht alles. Nur wer brav war, kommt in den Himmel.“

Diesen rächenden und strafenden Gott gibt es nicht. Es ist höchste Zeit, die Angst vor einer höheren und wertenden Instanz abzulegen. Niemand führt über unsere Verfehlungen oder „spirituellen Leistungen“ Buch. Es spielt auch keine Rolle, ob man spirituelle Fähigkeiten und Gaben besitzt. Diese Gradmesser sind menschengemacht, sagt uns die geistige Welt. Einzig und allein der Grad der Liebe und des Lichtes in uns zählt. Dazu gehört auch die Liebe zu uns selbst, ohne die jede andere Form von Liebe nicht echt sein kann.

In der nachfolgenden Durchgabe erklärt die geistige Welt, wie wichtig das Zulassen von bedingungsloser göttlicher Liebe in der Meditation ist, um in die Selbstakzeptanz und Selbstliebe zu gelangen.

Transkription

Mein Liebes, dein Thema, das alle deine Herausforderungen durchzieht ist, Selbstliebe zu praktizieren. Du bist so hart mit dir, verlangst so viel von dir, wertest dich selbst so ab. Niemand verlangt all das von dir, was du von dir verlangst. Mein Liebes, wir wissen doch, wie schwer es ist. Da ist doch so viel Mitgefühl in unserem Herzen. Niemand drängt dich, niemand verlangt von dir Unmögliches. Also hör auch du auf damit. Es ist so wichtig, dich nicht hetzen zu lassen, auch nicht von mentalen Vorgaben deiner selbst, wie du als spiritueller Mensch dich zu verhalten hättest, wo du stehen müsstest, was du alles können solltest und Ähnliches. Darum geht es doch gar nicht, das ist menschliches, vergleichendes Denken.

Denn wenn du lernst, dich selbst so zu lieben wie du bist mit allen Fehlern und Macken, dann lässt du auch zu, dass Gott dich wirklich und ernsthaft lieben darf, weil du ihn nicht mehr länger außen vor hältst, weil du insgeheim unbewusst denkst: „Gott kann mich ja gar nicht lieben, ich bin ja so fehlerbehaftet. Ich müsste mich ja erst von Grund auf ändern, ich müsste ja erst so gut und liebenswert werden, damit ich seine Liebe verdient habe.“ Aber das ist Irrglaube, mein Liebes. Lasse dich jetzt vom göttlichen Licht und göttlicher Liebe berühren, durchströmen, lasse dich umhüllen und dann schmilzt etwas in dir, dieses alte Denken, das du so verhärtet hast: Dass du nur Liebe verdient hättest, wenn du perfekt bist, wenn du deinen inneren Vorgaben genügst, aber das Gegenteil ist der Fall: Du warst immer Teil des Göttlichen, du bist Teil des Göttlichen. Da gilt es nichts zu perfektionieren. Nur die menschliche Persönlichkeit, die du für diese Inkarnation angezogen hast wie ein Kostüm, die ist fehlerbehaftet, wie jedes andere menschliche Kostüm auch. Das gehört zum Spiel. Es ist ein Abenteuerspiel, mein Liebes und jedes Spiel darf man auch mit Humor spielen.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 10 Jahren als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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