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Phönix aus der Asche
Phönix aus der Asche

Auf dem spirituellen Weg bauen wir uns immer wieder hilfreiche Gedankenmodelle. Sie bestehen aus Glaubenssätzen, die man für sich als wahr angenommen hat. Solche Gedankenmodelle können zum Beispiel aus religiösen Überzeugungen, alternativmedizinischen Lehren oder esoterisch/spirituellen Praktiken zusammen gesetzt sein. Durch die Auseinandersetzung mit verschiedensten Themen gestaltet sich jeder von uns sein individuelles Gedankengebäude. Es vermittelt uns Halt und Orientierung. Doch die Seele schreitet in ihrer Entwicklung unaufhaltsam voran und was einst noch hilfreich war, trägt plötzlich nicht mehr und entwickelt sich mehr und mehr zum Hindernis. Spätestens dann ist es angebracht, ganz bewusst die eigenen bisherigen Überzeugungen zu hinterfragen und gegebenenfalls abzulegen. Was im ersten Moment wie ein Rückschritt erscheinen mag, entpuppt sich dann als wichtiger Fortschritt. Das altgediente Gedankenmodell gehört der Vergangenheit an und Raum für Neues entsteht. Die Seele erhebt sich wie der Phönix aus der Asche und schwingt sich zu neuen Höhen auf, Höhen, die sie mit dem alten Ballast nicht erreichen hätte können.

Im folgendem Beispiel aus einer medialen Beratung wird ein Mensch dazu motiviert, sein starres religiöses Gedankengebäude selbst zu zerbrechen, um aus dieser Erfahrung freier und gestärkter hervorgehen zu können.

Bitte beachten Sie, dass diese Botschaft an eine individuelle Seele gerichtet war und nicht verallgemeinert werden kann.

Transkription

Mein Liebes, das ist dein Dilemma, denn du hast die Angst, wenn du deine Prinzipien in Symbolform des Kreuzes aus dir selbst heraus reißt, dann fällst du zusammen und nichts ist mehr da von dir als eine leere Hülle. Und hier kommen wir zum Kernthema deines Dilemmas. Du hast vergessen, wer du eigentlich bist. Die leere Hülle ist nur deine äußere Persönlichkeit, die natürlich nicht für sich alleine stehen kann. Aber wer bist du denn wirklich? Dein unvergängliches, ewiges Sein. Das hast du aus den Augen verloren, weil du dich so sehr selbst darauf gestürzt hast, dich an Prinzipien festzuhalten, an Lehren, an Vorstellungen, wie der ideale, perfekte, spirituelle Mensch auszusehen hätte.

Mein Liebes, wir sagen dir: Reiß dir dein Kreuz aus deinem Leib, symbolisch gesehen und lass dich darauf ein, erst einmal nur diese scheinbar jämmerliche Hülle zu sein. Lass los, gib den Kampf auf. Erlaube, dass du schlapp und schlaff bist, dass du scheinbar niemand bist, nutzlos, sinnlos, bedeutungslos. Lass das wirklich zu. Erlebe dich in diesem Zustand und wir sagen dir, du wirst wie der Phönix aus der Asche auferstehen und wirst entdecken, dass, selbst wenn du alles loslässt, was dich bisher scheinbar stabilisiert hat, du nicht niemand bist. Du wirst erst dann dein wahres Selbst entdecken und dich wieder mit ihm identifizieren können, mit diesen erhabenen Selbst, das du zu Beginn dieser Durchgabe erfahren durftest: In meditativer Haltung, umgeben von diesem sanften Schein. In diesen Zustand versetze dich oft.

Mein Liebes, du selbst hast dich im Laufe deines Lebens stabilisiert durch dieses innere Kreuz, aber es hat dich auch starr werden lassen und hat dich immer weniger befriedigt, energetisiert und dir wirklich das gegeben, nach dem du hungerst. Mein Liebes, wir rufen dich auf, jetzt und hier, wenn du diese Worte hörst, greife bildlich gesprochen in dein Innerstes und ergreife das Lichtkreuz und ziehe es aus deinem Körper heraus. Und opfere es der höchsten Quelle, in dem du es in deinen Händen hältst und wirklich wie ein Opfer darbringst, das du jetzt wieder zurück gibst in Dankbarkeit und Ehrerbietigkeit an die göttliche Quelle, weil du dieses starre Kreuz jetzt nicht mehr brauchst. Und tue dies in der Bereitschaft, jetzt erst einmal den Zusammenbruch auch zuzulassen, wenn er denn kommen will. Aber da, wo du dann vielleicht Leere in dir empfindest, weil du ganz bewusst diesem stabilisierenden Kreuz und dem, wofür es steht, entsagst, erinnere dich daran, dass das Kreuz ein Folterwerkzeug ist, dass es nicht das ist, was dich eigentlich im Herzen anspricht im Nachfolgeweg Jesu. Das, was dich anspricht, ist die großartige Liebe, die Jesus gepredigt hat und diese braucht nicht das Kreuzessymbol mit all seinen verbundenen Schmerzen und all der stoischen Haltung, die es erfordert.

Du erlaube dir, immer wieder, auch als Mensch, Zusammenbrüche ganz bewusst zu erleben und zuzulassen, weil dies immer wieder ein Prozess ist, der dich läutert und reinigt, der dich auf eine neue Stufe anheben will, weil du nichts brauchst von äußeren Lehren und äußeren Richtlinien und äußeren Vorstellungen, wie der perfekte spirituelle Mensch zu sein hätte. Alles was du brauchst. trägst du in dir: Dein liebendes, fürsorgliches Herz, dein Mitgefühl. Aber damit dies dir den Halt gibt, den du jetzt brauchst, damit du dich wieder belebt und aktiv fühlst im Dienste des Höchsten, erinnere dich daran, dass du als Hülle, als menschliche Persönlichkeit tatsächlich nichts bist, dass du aber in dir alles findest. Also kehre zurück zu regelmäßiger, täglicher Meditation, aber besinne dich nur mehr auf die höchste Quelle von Licht und Liebe, verbinde dich nur mehr mit der reinen Essenz, denn nichts anderes bist du und zu nichts anderem sollst du werden. Und wenn du diese Verbindung pflegst, tagtäglich, lässt du wieder einfließen in dich, was dich wirklich ausmacht: Licht, Liebe und Weisheit.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 2007 als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Guten Morgen und ein herzliches Dankeschoen fuer diese sehr wertvolle Botschaft, die ich gerade selbst als Weisheit mir erarbeitet habe. Gerade sind diese kirchlichen Anhaftungen gezeigt durch Konflikte mit religionsfanatischer Schwiegermutter in der Abloesung. Ja, aufsteigen, wie gerade die Stoerche, die ueber unsere Haeuser frei fliegen. Aber was tun, wenn die Fluegel bereits zu schwer zum Aufsteigen sind?
    Ich liebe Eure Arbeit. Dankeschoen.
    Allerliebste Gruesse von
    Inge

  2. Ihr Lieben,
    wieder einmal hat mich eine Mitteilung der Geistigen Welt tief berührt, fand ich mich in dieser Aussage doch wieder, und hatte ich in den letzten Monaten genau so einen – wie beschrieben – körperlichen und seelischen Zusammenbruch, um daraus gestärkt hervorzugehen. Ich fühle mich jetzt viel gelassener, zufriedener und dankbarer.
    Am Pfingstsonntag bei der Taufe meines Patenkindes (ich durfte Patin sein, obwohl ich nicht Mitglied der Kirche bin) hatten mein Mann und ich Gelegenheit, lange mit dem Pfarrer zu reden. Am Ende des Gespräches kam heraus, dass er nach 25 Jahren Tätigkeit in seiner Gemeinde daran zweifelt, ob das was er tut, richtig war und ist. Sein Glaube an Gott ist stark, aber nicht mehr sein Glaube an eine Kirche. Ich werde Eure wunderbare Mitteilung aus der Geistigen Welt an diesen Pfarrer weiterleiten. Vielleicht hilft der Inhalt ihm, einen neuen Weg für sich zu finden.
    In Dankbarkeit Elke Scheibert-Schulz

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