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Gibt es einen persönlichen Gott?

Gibt es einen persönlichen Gott?

Jeder spirituelle und religiöse Mensch gelangt früher oder später an einen Punkt, wo sich Fragen auftun:

„Ich glaube an Gott. Aber was genau kann ich mir darunter vorstellen?
Warum gibt es je nach Glaubensrichtung unterschiedliche Gottesbegriffe?
Gibt es so etwas wie den einzig wahren Gott?“

In der nachfolgenden Durchgabe für eine Klientin erläutert die geistige Führung den Gottesbegriff genauer.

Endlich glücklich!

Endlich glücklich!
Wegweiser in ein erfülltes Leben

Transkription

Mein Liebes, die Antwort aus der geistigen Ebene lautet: ja und nein und dies ist kein Widerspruch. Denn wenn du den Seelenweg eines Menschen betrachtest, so stehen manche Menschen am Anfang und manche Menschen kurz vor der Vollendung. So wie auch du deinen Weg verfolgt hast, war es für dich in jüngeren Jahren wichtig, eine Ausrichtung auf einen persönlichen Gott zu haben, auf etwas Gütiges, Liebevolles, vielleicht sogar Väterliches.

Und so haben Menschen diesen persönlichen Gott seit vielen Jahrtausenden verehrt und auch als energetisches Gebilde fast geschaffen. Es war ein Fokuspunkt, zu dem sie beteten. Diesen Fokuspunkt eines persönlichen Gottes haben sie verehrt und somit mit ihrer Hingabe und Energie und Liebe noch intensiver gestaltet. Aber du, mein Liebes, musst differenzieren, wenn der Weg, der spirituelle Entwicklungsweg weiterführt, kann es nicht angehen, sich an physische Gebilde, an Formenhaftes, an Personifiziertes zu klammern und dennoch die Hoffnung zu hegen, in die Einheit und Vollendung zu gelangen. Denn was jenseits dieses personifizierten Gottes existiert, das braucht keine Form mehr, das braucht keinen Namen. Das ist.

Und dies ist der wichtige Schritt, den du jetzt gehen darfst. In deiner innersten Erkenntnis springe diesen großen Sprung und erlaube dir das anzuerkennen, was du längst weißt. Dass jenseits des personifizierten Gottes eine göttliche Ebene existiert und jenseits dieser göttlichen Ebene etwas noch viel abstrakteres, die Einheit schlechthin, das was nicht mehr in Worte gefasst werden kann, nur mehr erfahren werden kann in Einheitserlebnissen, in der persönlichen Vollendung eines spirituellen Lebensweges, in dem letztendlichen Bad im Einen. So ist es für dich auf deinem Punkt an deinem Weg jetzt nicht mehr wichtig, dich an Formenhaftes an zu klammern, sondern alles, was eine Form und einen Namen hat, hinter dir zu lassen in Dankbarkeit. Denn es waren viele Krücken auf deinem Weg, die du alle brauchtest, um sie zu nutzen, um voran zu schreiten und um sie jetzt loszulassen.

Denn der Weg in die Vollendung ist einer, den man nur in seinem Innersten geht und dieser Weg führt dich letztendlich dorthin, wo du dann nicht nur konzeptionell begreifen wirst, dass du Teil Gottes bist, sondern wo du es erfahren und spüren wirst mit allen Fasern deines Seins. Dass du eins bist mit dem, wohin du dich orientierst. Und das ist das Wichtigste an unserer Aussage.

Wenn du deinen Fokus richtest auf einen personifizierten Gott, dann ist das das Ziel, auf das du dich hin wendest. Und auch das war wichtig auf deinem Weg, aber jetzt geht es noch weiter. Erlaube dir, weiter zu gehen und dich mit dem Einen zu verbinden, das jenseits aller personifizierten Götter und jenseits des abstrakten Gottesbegriffes liegt. Es ist etwas, was Mut braucht. Denn jetzt gibt es keine Krücke mehr. Jetzt gibt es nur noch das Höchste, das Wahrste, das Eine. Aber in dieses gib dich hin. Es ist diese Barriere in deinem Denken eine Schutzbarriere, dass es da immer noch den Menschen gibt und irgendwo da, außerhalb von dir, geistige Führung oder Gott. All dies sind nur Hilfskonstrukte, so wie auch wir letzten Endes ein Hilfskonstrukt sind, das dir nur ermöglicht, durch die letzte Barriere zwischen dir und der göttlichen Einheit einen Kanal zu schaffen, um zu kommunizieren, was dein tiefster, ewiger Kern längst weiß. Aber wichtig war uns auch, diese Barriere einmal klar zu stellen. Sie ist aber so leicht einzureißen, denn wenn du die Wahrheit in deinem Herzen spürst bei unseren Worten, dann folge dieser Wahrheit in deinem Herzen. Das ist der beste Wegweiser für dich, denn es gibt nichts außerhalb von dir, was nicht auch Teil von dir wäre. Du bist ja eins mit allem, was ist.

Diese Einheit zuzulassen, diese Einheit aber auch in ihrer Vielschichtigkeit zu erspüren, ist ein Prozess. Denn so wie das Eine sich manifestiert auch in der Schöpfung, im ganz Physischen, im ganz Formenhaften, zuletzt auch im menschlichen Körper und Dasein, so ist das Eine dennoch in reinster Form das, was du niemals verlassen hast. Es sind dies große Rätsel. Aber Rätsel fordern dich heraus und es sind dies unsere Rätsel für dich, die man nur erfühlen kann, die man zulassen kann und dann weiß.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 10 Jahren als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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Dieser Beitrag hat 13 Kommentare
  1. Hervorragender Beitrag und so treffend dargestellt. Da bin Ich richtig stolz auf Euch Vielen, dass ihr das von mir Wahr-Genommene so wundervoll anzusprechen fähig seid. Und so gibt es von meiner Seite her nur noch zu sagen:
    ICH BIN
    DAS EINE IN UNS,
    und die VIELEN IN MIR.
    ICH BIN das DU
    und DU BIST das WIR.

  2. Der vorhergehende Kommentar von Carlos ist so treffend formuliert, dass ich mich ihm nur noch anschließen kann. Ich habe es für mich so empfunden, als wenn endlich jemand DAS in Worte gefasst hat, womit ich innerlich die ganze Zeit „schwanger“ ging und mir vom Verstand her keinen Reim machen konnte. Jetzt wird alles klarer. Und es erklärt auch, weshalb es noch so viele andere Glaubensrichtungen und -meinungen gibt. Diese Menschen brauchen noch diese Stütze…

    Ich danke Euch für soooo viel Hilfe, danke an die geistigen Helfer, die es so formuliert haben, dass ich keine Angst vor dem Nicht-Materiellen, vor dem Nicht-Persönlichen habe, sondern mich hineinfallen lassen kann, peu a peu.
    Ganz herzliche Grüße
    Ilona

    1. Ja, Ilona. Mit Deiner Einstellung hast Du Dich von einem Frosch zur Prinzessin verwandelt.^^ Und das ist ein extrem gutes Gefühl, nicht wahr ?! Ich selber freue mich auf die „formlosen Welten“, obwohl es natürlich auf dem Weg dorthin noch so viel Interessantes zu „beleben“ gilt. Manchmal bekomme Ich im All-Tag das Geschenk mich in dem Anderen auf der Straße spüren zu dürfen. Dann lächelt mein Herz und sagt: „Danke, dass Ich Du bin.“

      Ganz liebe Grüße aus Reutlingen an Dich/mich, Carlos. :o)

  3. Danke für diesen Beitrag! Ja, mit Krücken, wie sie bezeichnet wurden, habe ich auch gekämpft und mit der Info „weil es damit leichter für dich war“. Aber all die Hilfsmittel, die ein Stück des Weges begleiten und dann weg fallen, sind scheinbar notwendig.

  4. Von Herzen Dank liebe Gaby!!! Und natürlich der geistigen Welt für diese klaren Worte! Für mich SO WAHR, weil ich es WEISS, es ist mir zu einer Herzensgewissheit geworden. Auch ich möchte mich dem Geschriebenen von Carlos wie folgt anschließen:
    ICH BIN
    ALLES IN ALLEM
    ALLES IN EINEM
    und
    EINES IN ALLEM
    DANKE

  5. Gott-Vater, Gott-Sohn, Gott-Heiliger Geist das bist Du, das ist Dein Bewusstsein; und das ist eines Tages mit allen Bewusstseinen verbunden und Du wirst glücklich sein.

  6. Danke liebe Gaby und danke an die geistige Welt, für diese wunderbaren klaren Worte. Es ist genau das was ich als nächste Herausforderung erfühlen darf. Danke!

  7. Vielen Dank für den tollen Beitrag!!!!

    Denn ich bin dabei, alles miteinander zu verbinden und seit meiner Herausforderung lese ich wieder Bibel und bin dabei, JAHWE /ICHBINDERICHBIN in VaterMutterGOTT oder Vaterquelle oder hinter METATRON vom URLICHT zu finden :) oder bei den ELOHIM vom Urlicht…und ich hoffe, er hört mich :)
    DANKE.

  8. Liebe Gaby,

    Dieser letzte Beitrag hat mich tief berührt, weil ich zum allerersten Mal so klar und unmissverständlich lesen durfte, was ich mir selber in den letzten Jahren als meine persönliche Religion zurechtgelegt habe. Gleichzeitig spüre ich aber auch, wie unendlich viel ich noch zu lernen habe! Vorläufig finde ich es nämlich noch gar nicht so erstrebenswert, nach den unendlich vielen Inkarnationen, Lernprozessen, Entwicklungsschritten, Erfahrungen und Erkenntnissen als Tropfen im unendlichen Ozeans des Lebens oder als unpersönlicher, göttlicher Energiefunken im ewigen Licht zu landen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich von der Verbindung unter allem, was existiert zwar weiss, sie aber noch nicht spüren kann, was den Menschen, die ihre Kommentare geschrieben haben, schon möglich ist. Die Krücken, von denen Du sprichst, habe ich zwar schon lange abgelegt, aber die Hilfskonstrukte, die brauche ich noch! Daraus muss ich schliessen, dass ich trotz meines Lebensalters leider noch lange keine alte, weit entwickelte Seele bin. Zum Beispiel wünsche ich mir noch so sehr, dass ich, wenn ich diese wunderschöne Erde einmal verlassen muss, meine liebevollen Eltern und all die Tiere die ich so geliebt habe, wiedersehen darf. Auch würde ich dann irgendwann sehr gerne wieder auf die Erde kommen, mit der Hoffnung, dass ich das nächste Mal nichts von alldem vergessen muss, was ich jetzt schon weiss.

    Du siehst, da schreibt dir eine noch sehr unreife Seele, die aber voll ist von Vertrauen, Liebe und gutem Willen!

    Alles Liebe für Dich und Danke für alles!
    Agnes

    1. Liebe Agnes,

      das, was Du schreibst, hört sich für mich nicht an wie eine sehr unreife Seele, ganz im Gegenteil. Woher willst Du wissen, wie reif Deine Seele ist, wenn Dir noch nichts über Deine Seele aus der geistigen Welt übermittelt wurde? Ich würde von mir – so wie Du – sagen, dass ich eine junge Seele bin, die noch viel zu lernen hat. Aber mir wurde in einem Channeling nicht nur einmal gesagt, dass ich eine alte, weise Seele sei. So nehme ich es denn an, oft noch mit Unglauben!

      Was wissen wir schon vom diesem großen Mysterium? Je mehr ich lese und erfahre, desto mehr komme ich zu der Erkenntnis, dass ich letztendlich gar nichts weiß, so unendlich groß ist das, was wir nicht mit unserem Verstand erfassen können, und diesen Verstand, den haben wir nun einmal, und er hat seine Berechtigung hier auf diesem Erdenrund.

      Versuche, einfach Du zu sein, und vergleiche Dich bitte nicht mit anderen, was auch immer sie für Worte gebrauchen, die Dir klug und weise erscheinen. Das muss für Dich nichts heißen. Du bist wunderbar so, wie Du bist, davon bin ich überzeugt.

      Ich schicke Dir viel Licht und Liebe

      Ilse

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