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Der Erste Schritt
Der erste Schritt

Wer länger auf dieser Website liest, der weiß: Meditation ist wichtig. Ich kann das aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Ohne Meditation hätten sich bei mir persönlich keine Hellsinne eingestellt, weil ich von Geburt an weder hellsichtig, hellhörend noch hellwissend war. Alles, was ich als Voraussetzung mitbrachte, war meine Bereitschaft zu meditieren, vor allem deshalb, weil ich erkannt hatte, wie viel ausgeglichener, zentrierter und zuversichtlicher ich dadurch im Alltag wurde.

Fast als Nebeneffekt öffneten sich meine medialen Sinne und durch innere Schulung wurde ich dann im Gebrauch dieser Fähigkeiten ausgebildet. All das war nur möglich, weil ich gelernt hatte, mein Denken für kurze Zeit ruhig zu stellen. Nur in Gedankenstille kann empfangen werden. Und diese kann wiederum nur durch Übung erreicht werden. Wer eine konkrete Anleitung dazu sucht, dem kann ich das Buch Endlich glücklich! von meinem Kollegen Siegfried Trebuch nur wärmstens empfehlen.

Auch wenn viele darum wissen, dass Meditation das Fundament gelebter Spiritualität bildet, fällt es dennoch oft schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich die Zeit zu nehmen, in die Stille zu gehen.

Wie sie es dennoch schaffen kann, regelmäßig zu meditieren, hat eine Klientin als Antwort in nachfolgender Durchgabe aus der geistigen Welt erhalten.

Transkription

Mein Liebes! Diese innere Hemmschwelle, die du „den inneren Schweinehund“ nennst, ist eine von Gewohnheit. Diese Gewohnheiten waren für dich sehr angenehm und so sieht dein Ego keinen Grund, etwas daran zu ändern. Die Ideen, etwas in deinem Leben zu verbessern, die stammen durch Impulse von deinem höheren Selbst, das immer weiß, was zum besten für dich ist, auch wenn es vielleicht nicht bequem ist oder sogar unangenehm. Wenn etwas Disziplin erfordert und Durchhaltevermögen, dann ist dein Ego gleich beleidigt und will nicht mehr, findet viele Ausreden, lenkt dich ab. Und so ist alles, was gerade für deinen spirituellen Weg wichtig wäre, immer ein kleiner Kampf mit deinem Ego, das es lieber so wie immer hat und sehr viel Wert auf Bequemlichkeit legt.

Und so, mein Liebes, erinnere dich daran, wer du sein willst. Ob du mehr der inneren Stimme deines wahren Selbst Gehör schenkst oder mehr den Ausreden und Rechtfertigungen deines Ego lauschen willst. Sobald du diese Entscheidung getroffen hast und dir dein spirituelles Vorankommen wichtiger ist als Bequemlichkeit, dann kannst du dich an den ersten Schritt machen. Sieh es, als ob du dir selbst verpflichtet wärst, als ob du wirklich einen Auftrag erhalten hättest von deinem wahren Seelenkern, alles in die Wege zu leiten, damit du lichtvoller und durchlässiger wirst. Gute neue Gewohnheiten zu etablieren, die dir dienlich sind, die heilsam und aufbauend sind, die dich fordern und fördern sind Schritte nicht zuletzt auf deinem spirituellen Weg, denn jede neue Gewohnheit, die du etablieren möchtest, beinhaltet spirituelle Tugenden wie Geduld, Hartnäckigkeit, Disziplin und eben dein Ego zur Seite zu schieben und deinen Fokus nicht aus dem Auge zu verlieren.

So hilf dir selbst mit dem Gedanken, dass du diese neue Gewohnheit aus Selbstliebe praktizieren möchtest, weil du es deinem göttlichen Kern schuldig bist, weil du dir selbst schuldig bist, dich zu lieben und in deine Größe zu gelangen. Wenn du spürst, dass etwas zu deinem Wohle wäre, dann ist dies Grund genug, es voranzutreiben, wie zum Beispiel regelmäßige Meditation, die nur ihren Segen entfalten kann, wenn sie eben regelmäßig praktiziert wird, weil du damit innerliche Tore öffnest und dazu braucht es Zeit. Diese Tore werden geöffnet, nicht nur von deinem hingebungsvollen Willen, der entschieden hat, jetzt zu meditieren, sondern alles, was gut für dich ist, wird aus der geistigen Ebene unterstützt und so erhältst du Beistand und Hilfe. Die Türen öffnen sich. Der Kanal nach oben in die höchste göttliche Quelle wird immer durchlässiger. Du erhältst immer mehr von dem, was dir zufließen will aus diesen hohen Ebenen. Und dann spürst du, warum es gut für dich war, durchzuhalten und nicht der Bequemlichkeit und alten Gewohnheiten mehr Recht einzuräumen, sondern du hast die Schwelle der Unbequemlichkeit tapfer überschritten.

Visualisiere, wie es aussehen könnte, wenn du deine Pläne in die Tat umsetzen konntest. Stelle dir deine Zukunft vor, wie es ist, wenn du dich hinsetzt, in die Meditationshaltung begibst, wenn es dir gelingt, innerhalb kürzester Zeit Gedankenstille zu erreichen, wie es sich anfühlt, wenn man Licht und Liebe empfängt, wenn der Körper zur Ruhe kommt, nicht mehr spürbar ist, wenn der Geist frei wird im wörtlichen Sinne, sodass du Inspiration erhältst, empfänglich wirst für Zustrom aus hohen, weisen Ebenen. Stelle es dir bildlich vor. Diese Visualisierung hilft dir ein wenig, den Weg zu bereiten und dir in deinem Innersten, vor deinem geistigen Auge, die Möglichkeiten zu verdeutlichen, die alle wirklich möglich sind, wenn du nur genügend Zeit investierst.

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Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 2007 als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Liebe Gaby, das nicht denken habe ich schon länger erreicht. Die durch mich fließende Kraft kann ich spüren und auch an andere Menschen weiter leiten (führt zu Heilungen). Eine gewisse innere Sicht entstand durch Übung und Meditation. Verschwindet aber wieder, wenn man nicht regelmäßig übt. Das heißt sie ist kein Teil von mir geworden. Alles was ich bin ist immer da. Ich möchte in dem göttlichen Feld als das schwingen was ich bin und nicht als das was ich „künstlich“ erreichen muß. Im nicht denken wachsen kann ich spüren, aber forcieren läßt sich das nur zum Preis das es wieder verschwindet und dann eine gewisse Enttäuschung hinterläßt. Alles Liebe Wolfgang

    1. Lieber Wolfgang,
      ich verstehe gut, was du meinst. Auf Seelenebene haben wir entschieden, als Menschen in die dichte Physis zu gehen. Das ist kein angenehmer Schritt. Die Materie lastet auf der Seele und erschwert ihr den Zugang zum göttlichen Feld. Wer beginnt, durch spirituelle Übungen die Verbindung nach oben wieder herzustellen, erfährt bald, wie die positive Energie wieder einströmt. Doch dieser erhabene Zustand ist nicht von Dauer. Solange wir hier leben, müssen wir die Verbindung ins göttliche Feld immer wieder neu herstellen. Als Seele sind wir hier in einer „künstlichen“ Welt, deswegen müssen wir uns „künstlich“ wieder zum Licht orientieren, um es mit deinen Worten zu sagen. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn die Tür nach oben steht uns grundsätzlich immer offen. Durchgehen müssen wir aber selbst. Ohne unser Zutun geht es nicht.

  2. Guten Tag und Grüß Gott nach Bayern,

    ich möchte mich an dieser Stelle für Ihr Da-SEIN und Ihre Beiträge bedanken. Ich habe mich an vielen Newslettern zur persönlichen bzw. spirituellen (Weiter-) Entwicklung an- und auch wieder abgemeldet. Ihren Rundbrief habe ich seit Langem die Treue gehalten. Und das aus gutem Grund: auch das letzte Thema – mittels Stille, Meditation den Weg über das Ego hinaus zum Wesenskern, zur Selbstannahme und so den Zugang zur Intuition und dem Höheren Selbst zu finden – das ist im Moment genau mein Thema. Nicht auf die Ausreden des Egos zu hören, sondern durchzuhalten!
    Dafür ist Ihr Beitrag eine wertvolle Hilfe für mich.
    Aber auch die Zeitpunkte und Themen vieler Ihrer anderen Newsletter – kamen immer wie gerufen ;-) Danke nochmals!
    Ich wünsche Ihnen weiterhin eine freudvolle und schöpferische Zeit!

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