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Die Illusion der Realität

Die Illusion der Realität

Ein ernsthaft suchender Mensch kommt nicht darum herum, sich Gedanken über das Wesen der Realität zu machen. Ist die Welt um uns herum alles was es gibt oder ist da noch mehr? Als Realität bezeichnen wir die Welt, die wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen können, in der wir uns bewegen, leben und arbeiten. Für die überwiegende Mehrheit der Menschen existiert außerhalb dieser „Realität“ nichts mehr. Jedoch ist es für einen Physiker ein Leichtes, diesen Realitätsbegriff in Frage zu stellen. Hier nur ein Beispiel von vielen: Das elektromagnetische Wellenspektrum umfasst eine große Bandbreite von der extrem kurzwelligen Höhenstrahlung bis zu den extrem langwelligen ELF-Wellen.

Elektromagnetisches Spektrum

Quelle: Horst Frank, Wiki Commons

Alle elektromagnetischen Wellen wie Radar, Röntgen, UKW, Infrarot, Ultraviolett und viele andere sind in diesem Spektrum zu finden. Für unsere Augen ist jedoch nur ein verschwindend kleiner Teil sichtbar. Der Rest ist zwar da, aber wir nehmen ihn nicht wahr. So benützen wir zum Beispiel täglich Handy, WLAN oder Fernseher, ohne jedoch die Wellen zu sehen, über die Handygespräche oder Fernsehprogramme übertragen werden. Unsere Augen vermitteln uns also nur einen kleinen Ausschnitt der Realität. Der Großteil der elektromagnetischen Realität entgeht uns völlig.

Stellen Sie sich vor, sie hätten die Augen eines Adlers oder einer Biene, mit denen Sie einen anderen Teil des Wellenspektrums wahrnehmen könnten. Die Welt würde für Sie komplett anders aussehen, obwohl sie sich im Grunde nicht verändert hat. Gleiches gilt für die Ohren, denken Sie zum Beispiel an die hoch sensiblen Wahrnehmungsorgane einer Fledermaus. Sie kann hochfrequente Töne hören, die für uns Menschen unhörbar sind. Unsere sinnliche Erfahrungswelt ist also etwas zutiefst Subjektives. Trotzdem verfallen wir sehr leicht der Versuchung, sie für eine objektive Realität zu halten. Albert Einstein formulierte dieses Paradoxon so:

Realität ist eine Illusion, allerdings eine sehr hartnäckige.
Albert Einstein

Stellen Sie sich doch einmal vor, wie es wäre, wenn Sie tatsächlich in einer Scheinrealität leben würden. Wenn Ihnen das bewusst werden würde, würden Sie wahrscheinlich sofort ausbrechen und die ganze Wahrheit erfahren wollen. Genau so ergeht es Truman in der Truman Show:

Unsere fünf Sinne vermitteln uns eine Scheinrealität, die mit der physikalischen Realität nur wenig gemein hat. Für die spirituellen Traditionen ist das nichts Neues. Es ist seit Jahrtausenden Teil ihrer Lehren. In der indischen Mythologie wird die Scheinwelt durch die Göttin Maya (Sanskrit für Illusion, Zauberei) verkörpert.

Maya stellt die Illusion des begrenzten, verblendeten Ichs dar, das die Realität als nur psychisch und mental versteht und das wahre Selbst, Atman nicht erkennt. Um Moksha (Erlösung) zu erreichen, muss Maya überwunden werden. Wie das geht, wird in den verschiedenen Yoga-Wegen gelehrt.

Was die Inder Maya nennen, bezeichneten die alten Ägypter als den „Schleier der Isis“. Er verhüllt die Wahrheit, die der Suchende findet, wenn es ihm gelingt, Isis zu entschleiern.

Im Christentum versperrt der Vorhang im salomonischen Tempel den Blick auf das Allerheiligste, die Bundeslade mit den zwei Cherubim. In dem Augenblick, in dem Jesus starb, „riss der Vorhang des Tempels von oben bis unten entzwei“ (Mt 27,51). Durch sein Leben und seine Lehre zeigte Jesus seinen Nachfolgern einen Weg, wie sie den Vorhang der Illusion durchtrennen und zur Wahrheit finden können.

Der moderne, naturwissenschaftliche Weg, die Wahrheit zu suchen, ist die Physik. Darin lag auch meine persönliche Motivation, Physik zu studieren. Diese Wissenschaftsdisziplin machte eine hochinteressante Entwicklung durch: Am Ende des 19. Jahrhunderts dachte man noch, alle physikalischen Gesetze gefunden zu haben. Die sogenannte „klassische Physik“ war ein Weltbild der festen Materie und ihrer Gesetzmäßigkeiten, sozusagen eine Wissenschaft der Maya, denn die Welt wurde für objektiv und als vom Menschen getrennt betrachtet. Raum und Zeit waren unveränderliche Größen. Aber dann kam Einstein und brachte mit seiner Relativitätstheorie die Grundfesten der klassischen Physik ins Wanken. Plötzlich waren Zeit und Raum nicht mehr konstant. Zeit konnte sich dehnen oder verkürzen, Raum konnte sich krümmen. Ein Schock für die Physiker der alten Schule! Für sie brach ein scheinbar so stabiles Weltbild zusammen. Doch es kam noch schlimmer. Die Quantenmechanik brachte noch viel mehr seltsame Eigenschaften der physikalischen Realität ans Licht. Daraus entwickelte sich die „moderne Physik“, die heute die klassische Physik relativiert und ergänzt.

In der hervorragenden Dokumentation „Die Illusion der Wirklichkeit“ werden einige grundlegende Erkenntnisse der modernen Physik sehr anschaulich dargestellt, über die jeder denkende Mensch Bescheid wissen sollte. Es lohnt sich zu versuchen, die nicht ganz einfachen Gedankengänge nachzuvollziehen.

Im Doppelspaltexperiment verhalten sich einzeln abgeschossene Photonen ziemlich seltsam. Ein einzelnes Photon scheint sich auf magische Weise zu teilen, um sich dann gleichzeitig durch beide Spalten zu bewegen. Aber das wirklich Verblüffende kommt erst: Stellt man Detektoren auf, so verhalten sich die Photonen wieder wie normale Kugeln. Dabei dienen die Detektoren lediglich zur Beobachtung des Experiments. Wie ist es möglich, dass bloße Beobachtung das Verhalten der Realität beeinflusst? Die Physiker können es nicht erklären, aber dass es sich so verhält, ist experimentell bewiesen.

In der Doku lernen Sie auch Professor Leonard Susskind von der Stanford University kennen. Er hat die mittlerweile sehr ernst genommene Theorie aufgestellt, dass wir in einem Hologramm leben, das vom Rand des Universums projiziert wird (Holographisches Prinzip). Stellen Sie sich das einmal vor! Wenn das stimmt, und vieles deutet darauf hin, so ist unsere dreidimensionale Realität tatsächlich eine Illusion! Nicht genug, dass uns unsere Sinne eine Scheinrealität vorspiegeln. Selbst die physikalisch erfassbare Realität ist nichts weiter als ein „holographischer Cyberspace“. Erstaunlich: Die moderne Physik kommt zu den selben Schlussfolgerungen wie die Jahrtausende alten spirituellen Traditionen, die nur andere Begriffe wie „Maya“ oder „Schleier der Isis“ dafür verwenden.

Der Kosmologe Max Tegmark vom renommierten MIT hat sich dem Rätsel der Realität auf mathematischem Weg genähert. Mathematik ist die Sprache der Physiker. Mit ihr beschreiben sie die Wirklichkeit. Das Erstaunliche ist, dass sie immer mehr mathematische Gesetze entdecken, je tiefer sie in das Geheimnis der Realität vordringen. Wie ist es möglich, dass die Mathematik die physikalische Realität so gut beschreiben kann? Tegmark geht sogar so weit anzunehmen, dass das ganze Universum eine mathematische Struktur ist, eine Art Matrix, die nur aus Formeln besteht. Unsere Realität ist folglich ein ausgeklügeltes mathematisches Konstrukt und kein Produkt des Zufalls. Wenn Tegmark Recht behält, wird die Physik eines Tages an einen Punkt gelangen, an dem unsere Realität nur mehr durch unsere Vorstellungskraft begrenzt ist.

Dieses Konzept erinnert stark an Filme, in denen die Welt das Ergebnis einer gewaltigen Computersimulation ist. „Matrix“ oder „The 13th Floor – Bist du was du denkst?“ wären Beispiele dafür. Die Realität in der wir leben scheint ein gigantisches Rätsel zu sein, welches es zu lösen gilt. Irgendeine Intelligenz scheint sich das alles ausgedacht zu haben.

Jetzt kommen wir zur alles entscheidenden Frage: Welche Konsequenzen haben diese Erkenntnisse und Theorien der modernen Physik für die Bewusstseinsentwicklung eines Menschen? Die wichtigste Einsicht ist wohl die, dass es weit mehr gibt, als uns unsere fünf Sinne vermitteln. Wir leben und agieren in einer Art virtueller Realität, einem „Cyberspace“. Man könnte nun annehmen, das dies keine Rolle spiele, weil wir ja alle im selben Boot sitzen. Warum also nicht gleich so tun, als wäre der Cyberspace real. Ganz einfach: Weil er nicht auf Dauer unsere Heimat ist. Bei der Geburt treten wir in diese virtuelle Realität ein, beim Tod verlassen wir sie wieder. Wir sind hier also nicht mehr als Besucher auf Zeit.

Ein spirituell suchender Mensch ist sich dessen bewusst. Er hat darüber nachgedacht und sich damit eingehend beschäftigt. Nun ist er gefordert, diesen scheinbaren Widerspruch in Einklang zu bringen, sich aus dem Gefängnis der materiellen Weltsicht zu befreien. Dies gelingt ihm, indem er seine Aufmerksamkeit zunehmend weg vom Materiellen hin zum Geistigen ausrichtet. Er beginnt regelmäßig zu meditieren. In der Meditation verschwindet die physische Welt um ihn herum und er taucht ein in die unendliche Welt des Geistes. Dort findet er wahre Erfüllung und wahres Glück.

Ein wahrhaft spiritueller Mensch lebt zwar in der Welt, ist aber nicht von der Welt. Das heißt, nach außen hin lebt er wie jeder normale Mensch. Er kümmert sich um die materiellen Bedürfnisse und erfüllt seine irdischen Pflichten. Dabei vergisst er jedoch nie, dass er in Wirklichkeit unsterblicher Geist ist. Mit dieser inneren Haltung kann er die schweren Stunden des irdischen Daseins leichter ertragen. Für ihn ist es nicht schwer, Freude und Erfüllung zu finden, denn er lebt im Geist und nicht in der Materie.

Siegfried Trebuch

Siegfried Trebuch gehört keiner Religion oder spirituellen Tradition an. Nach einem einschneidenden inneren Erlebnis veränderte sich sein Leben grundlegend. Er entdeckte eine Kraft in sich, die ihm dabei half, Frieden und Erfüllung zu finden. Seine Erkenntnis: Jeder Mensch trägt dieses schlummernde Potential positiver Energie in sich. Wer lernt, diese Kraftquelle zu erschließen, wird in der Lage sein, dauerhaft ein Leben in Glück und Freiheit zu führen.

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Dieser Beitrag hat 42 Kommentare
  1. Wenn die Seele bzw der Geist unabhängig von der Materie existieren würde, dann könnten folgende Tatsachen nicht beobachtet werden:

    Unter dem materiellen Einfluss von Alkohol, Drogen, Psychopharmaka auf unser materielles Gehirn verändern sich Stimmungslage, geistige Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale.

    Bei bestimmten Hirnverletzungen veändert sich die Persönlichkeit, das Wesen des Betroffenen gravierend.

    Ein dementer Patient, verliert zunehmend seine Persönlichkeitsstruktur bis hin zur völligen Unkenntlichkeit seiner ehemaligen Persönlichkeit.

    1. Diese Argumente widerlegen nicht die Theorie, dass der Geist unabhängig von der Materie existieren kann. Er kann sich lediglich nicht mehr durch sein Werkzeug (Körper) ausdrücken, wenn dieses geschädigt oder beeinträchtigt ist.

      1. Wenn deine Theorie stimmt, dann dürfte der Geist eines Menschen nicht erst beim physischen Tod den Körper verlassen, sondern schon zu Lebzeiten Schritt für Schritt, je nach Grad der physischen Beeinträchtigung. Auch nach der Geburt dürfte die reinkarnierte Seele erst Schritt für Schritt vom Körper Besitz ergreifen, je nach Entwicklungsgrad des jungen Menschen. Daraus folgt aber, dass die Seele eine statische Einheit ohne Entwicklungsmöglichkeit sein müsste, welche zuerst langsam vom Körper Besitz ergreift und nach dem physiologischen Höhepunkt des Individuums langsam wieder aus dem Körper verschwindet.

        Wenn ein Mensch Freude, Glück, Liebe, Angst, Wut, Hass, Schmerz oder Verzweiflung empfindet, dann geht das mit hirnphysiologischen Veränderungen einher. Es werden körpereigene Botenstoffe (zB Endorphine) ausgeschüttet, welche wiederum Einfluss auf die neuronalen Prozesse nehmen. Somit wird die Seele eines Menschen durch elektrochemische Vorgänge modeliert. Wenn die Seele bzw der Geist von der Materie unabhängig wäre, könnten die vorhin genannten physiologischen Prozesse jedoch keine Veränderungen der Seele bewirken.

    2. Hallo Skeptiker,

      eine gute Frage bzw. guter Hinweis und diese Fragen habe ich mir genauso gestellt wie du, als ich anfing, mich mit der Spiritualität zu beschäftigen und mich als Geistwesen, in einem Körper steckend, zu sehen.

      Jeder Vergleich hinkt, aber mir hat es geholfen, es so zu sehen: Wir sind Geist in einem Körper und unser Gehirn ist die Schaltstelle zwischen Geist und Körper. Es ist der Empfänger dessen, was unser Geist aussendet und leitet unsere Sendungen an den Körper weiter, sodass wir sprechen, was wir denken, sobald wir es wollen oder uns bewegen usw. Nun ist unser Gehirn ein materielles Werkzeug, dass auch beschädigt werden kann. Wird es z.B. durch einen Unfall beschädigt, so kann das, was der Geist dem Körper an Befehlen geben will, nicht mehr einwandfrei weitergeleitet werden und so kommen Störungen zustande wie verwaschenes Sprechen, Erinnerungslücken, Gangunsicherheiten bis zu Verlusten ganzer Fähigkeiten.

      Stell dir vor, du schaltest den Fernseher (ein Empfangsgerät für Sendungen) ein und du hast ein wackelndes Bild und nur ein Rauschen als Ton. Du kannst erkennen, welches Programm läuft, aber du kannst es nur mit Störungen sehen und den Ton gar nicht verstehen. Uns ist natürlich klar, dass es nicht an der Sendung liegt, denn der Sender – z.B. in Köln oder Hamburg – sendet ganz normal seine Sendungen, die Nachrichtensprecher sind nicht „verrückt geworden“ ;-) , sondern nur dein Empfänger ist beschädigt, der also die Sendung nicht mehr einwandfrei als Bild und Ton weitergeben kann. Dein Nachbar empfängt die Sendung auf seinem Fernseher ganz normal und du würdest sicher nicht auf die Idee kommen, den Sender des Programmes für die Störungen verantwortlich zu machen. Also lässt du dein Fernsehgerät reparieren und schon ist alles wieder normal.

      Oder stell dir einen hervorragenden Rennfahrer vor, der bekannt für seine Fahrkünste in schnellen Fahrzeugen ist. Man bewundert ihn für seine Fähigkeiten. Gibt man ihm ein altes Fahrzeug, das Zündaussetzer hat, zu wenig Öl im Getriebe oder sonst was, und würde man ihn auf dieselbe Rennstrecke schicken, würde er niemals dieselbe Leistung bringen können, wie mit einem hochentwickelten Rennfahrzeug. Der Rennfahrer aber ist immer noch derselbe, mit denselben Fähigkeiten und Geschick, aber er hat nicht das richtige Werkzeug, um diese zu nutzen und zu zeigen. Das alte, beschädigte Auto kann nicht umsetzen, was der Rennfahrer an Wissen und Können umsetzen will. Es liegt auch dabei nicht am Rennfahrer (Sender), sondern am Werkzeug (Empfänger).

      Wie gesagt, jeder Vergleich hinkt und ich sehe uns ganz sicher nicht als elektronische Geräte oder Maschinen an. Es soll nur helfen, grob zu verstehen, dass unser Sender (= unser Geist) nicht beschädigt ist, wenn unser Körper „komische Äußerungen“ von sich gibt oder nicht mehr auf Erinnerungen zurückgreifen kann, wie bei Demenz. Wenn wir unseren Körper verlassen (Sterben), dann haben wir keinen Umweg mehr über unser materielles Gehirn zu gehen, das Werkzeug, an das wir gebunden waren, steht nicht mehr als Schaltstelle zwischen dem Denken/dem Geist und unserem Körper. Wir sind also in der geistigen Welt dieselben wie vorher, nur dass wir keinen materiellen Körper mehr haben.

      Wie genau unser Geist mit dem Körper verbunden ist, wie das alles funktioniert – das ist für mich ein Wunder, das wir vermutlich solang wir in unseren Körpern stecken nie ganz verstehen werden.

      Liebe Grüße
      Sabine

      1. Hallo Sabine,
        für Deine Mitteilung möchte ich mich sehr bedanken. Du bist auf dem richtigen Weg. Deine Gedanken sind dieselben wie meine.
        Liebe Grüße, Reinhard

    3. Hallo Skeptiker,

      Was du hier beschreibst (Unter dem materiellen Einfluss von Alkohol, Drogen, Psychopharmaka…) wird nur deshalb als Realität whargenommen, weil wir von Geburt an konditioniert werden, uns (fast) einzig und allein mit unserem Körper zu identifizieren.

      Augrund dieser alleinigen Identifikation mit unserem Körper, Verstand… (alles was wir hören, sehen.. können) haben wir natürlich keinen Zugang und keine direkte Erfahrung unserer enormen geistigen Fähigkeiten wie Hellsehen, Telepathie, Astralreisen, Teleportation… (bis auf diejenigendie sich für diese Fähigkeiten öffnen und diese entwickeln).

      Eine Analogie: Wenn du bis zum 20’igsten Lebensjahr in einer Höhle lebst ohne jegliches Licht, dann wirst du mit all den Dingen in der Aussenwelt absolut nichts anfangen können, weil du das sehen noch nicht gelernt hast und all die elektromagnetischen Impulse die von deiner Retina an dein Gehirn weitergeleitet werden, werden absolut keinen Sinn für dich machen – möglicherweise wirst du sogar wahnsinnig.

      Oder, wenn du nie Chinesisch gelernt hast und dich in einer Umgebung wiederfindest wo nur Chinesisch gesprochen wird, wird das ganze auch keinen Sinn für dich ergeben und du wirst es wahrscheinlich ausblenden.

      Aber, es stimmt, diese Dinge lassen sich nur schwer wissenschaftlich beweisen und man könnte jahreland diskutieren und sinnlos Zeit verschwenden ohne auf einen „gru¨nen Zweig“ zu kommen…

      Es geht darum, seinen Geist zu öffnen und die Welt mit dem „Herzen“ & dem Verstand zu betrachten und zu erfahren – alle Antworten kommen dann ganz von selbst.

      Wenn du nur auf deinen Verstand allein vertraust, wirst du nicht viel von der Welt & vom Leben verstehen – du kannst nur das nach plappern, was du von Büchern und anderen gelernt hast. Das ist natürlich einiges an grossartigen Wissen und Erfahrung, aber es hilft dir nicht dabei die Essenz des Lebens zu verstehen.

      Der Verstand kann Daten & Fakten logisch, linear interpretieren, aber er kann nichts wirklich Neues erschaffen. Die grössten Wissenschaftler, Künstler, Erfinder… hatten ihre sogenannten A-Ha Momente wenn sie „offen“ und „im Flow“ waren – Einstein, zum Beispiel hatte sie meistens in der Badewanne..

      Ein anderes Beispiel: Wenn dir heute jemand sagt, dass die Erde eine flache Scheibe ist, dann lachst due ihn mit Sicherheit aus. Aber, vor nur einigen hundert Jahren glaubten fast alle Menschen dass die Erde eine flache Scheibe ist – und sogar die sogenannten „Intelligenten & Intellektuellen“ – die Verstandesmenschen…

      Und, ja, mit den Daten und Fakten die damals zur Verfügung standen, war es absolut logisch, realistisch, intelligent… das du Erde eine Scheibe ist.

      Nochmals, diese sogenannten „übersinnlichen“ Dinge können grossteils nicht mit unserem doch recht begrenzten rationalen Verstand erfasst werden, aber wenn du dich nur ein wenig öffnest wird sehr vieles plötzlich sonnenklar.

    4. Das, was wir für Materie halten, also auch unser Körper, existiert lediglich als „Information“, und das ist die gleiche Qualität, die wir „Seele“ nennen. „Seele“ und „Körper“ sind nichts getrenntes, sondern unser eigener Zustand als Seele formt den Zustand dessen, was wir unseren Körper nennen, was aber in Wirklichkeit nur eine Art Spiegel unseres seelischen Zustands ist.

      „Ich“ als Seele hat alles, was es/sie über dieses Leben weiß, gelernt oder erfahren. Andere Seelen suggerieren uns ihre Vorstellungen von dem, was sie denken. Wir selbst suggerieren anderen, was wir denken. Das tun wir durch Denken, durch Reden, durch unser Handeln (als Vorbild, sehr suggestiv!). Was wir für „Materie“ halten, ist nichts anderes als ein Gedächtnisinhalt, eine Vorstellung, eine Information-an die wir glauben, die wir in irgend einer Form erlernt haben. Je mehr Menschen an einer Erfahrung teilnehmen, umso schneller akzeptieren sie sie als neue Realität. Eine Erfahrung in der Menge wird zu einer Massenhypnose, daraus resultierende Verhaltensweisen werden ganz leicht zu einem Gruppenzwang.

      Insofern ist eine Droge ebenfalls eine Vorstellung, eine Information. Das Wissen über die Wirksamkeit einer Droge ist ausreichend, ihre Wirkung zu bewirken, ob dieses Wissen uns direkt bewusst ist oder nicht.

      Es existiert weder Materie noch Raum oder Zeit. Es sind Konzepte, die wir benutzen, um unser Spiel hier im Fokus dieser „Realitätsebene“ spielen zu können. Wenn wir träumen oder Außerkörpererfahrungen haben, verlassen wir diesen Fokus vorübergehend. Wenn wir verrückt werden – oder „sterben“, verlassen wir diesen Fokus endgültig. Bei gewissen „Krankheitssymptomen“ wie Demenz verlassen wir diesen Fokus langsam und nehmen immer weniger an diesem kollektiven „Wahn“ teil.

  2. @Sabine

    Danke für deine anschaulichen Beispiele, welche mir auch einleuchten. Aber mir fehlt trotzdem eine schlüssige Erklärung dafür, warum die Seele den Umweg über einen unvollkommenen materiellen Körper nehmen sollte, wenn sie auch – so wie vor der Geburt oder nach dem Tod – völlig frei in der geistigen Welt leben könnte.

    Für mich ist diese Unsterblichkeits-Theorie einfach die Weiterentwicklung des tierischen Selbsterhaltungstriebes auf der kognitiven Ebene des menschlichen Geistes, sozusagen eine Wunschvorstellung des Einzelindividuums.

    Für mich persönlich ist der Panpsychismus die bessere Erklärung des Leib-Seele-Dualismus. Der Panpychismus besagt im Wesentlichen, dass alles Reale beseelt und miteinander vernetzt ist. Der im obigen Artikel beschriebene Wellen-Teilchen-Dualismus des Lichtes (Doppelspaltexperiment) lässt sich damit auch schlüssig erklären: Die Wellenfunktion des Lichtes stellt sozusagen die „Seele“ des Lichtes dar, während die Licht-Teilchen (Lichtquanten, Photonen) den zugehörigen „Körper“ des Lichts darstellen.

    1. Hallo Skeptiker,

      ja, die Frage schließt sich natürlich an: Warum nimmt die Seele den Umweg über einen materiellen Körper? Da kann ich auch nur aus meinen, bisher in diesem Leben erworbenen Kenntnissen antworten, von denen ich bis jetzt überzeugt bin, von denen ich natürlich nicht weiß, ob sie für dich auch stimmig klingen. Da könnte man natürlich echt weit ausholen, aber ich versuche es mal und formuliere es einfach so, wie ich es für mich angenommen habe. Und dahin bin ich nicht einfach durch Nachdenken und „Ausdenken“ gekommen, sondern habe es aus Botschaften der Geistigen Welt, die ich im Internet gelesen habe: Psychowissenschaftliche Grenzgebiete http://www.psygrenz.de
      Dort sind Protokolle von Sitzungen eingestellt, in denen Botschaften aus der Geistigen Welt medial (hauptsächlich schreibmedial) empfangen wurden. Ob du diese als „seriöse“ Informationsquelle auch für dich annehmen kannst, ist eine andere Sache.

      Ganz grob umrissen kann man dort erfahren, dass Gott aus sich selbst heraus weitere Geschöpfe erschaffen hat, Helfer, Schöpfer, die an seiner wunderbaren Schöpfung mitwirken. Die erforderliche Energie und Fähigkeiten dazu bekamen sie von ihm. Er schuf dazu auch die Naturgesetze, die für alle gleich gelten. Diese Energie jedoch konnte nicht nur für eine – grob gesagt – positive Schöpfung verwendet werden, sondern auch für eine negative (z.B. Macht über andere ausüben, den freien Willen somit missachten, um sich selbst zu bereichern). Denn Gott erschuf auch das Gesetz des freien Willens. Denn er wollte keine Geschöpfe zwingen, ihn und seine Schöpfung zu lieben, wir sollten es freiwillig tun. Es kam dann dazu, dass ein Teil dieser Schöpferengel nicht mehr Gott und seiner Schöpfung dienen wollten, sondern selbst „Gott sein“ wollten. Das klingt jetzt mit meinen Worten ziemlich platt. In den Texten des Links ist es einfach viel wertvoller formuliert und man kann es auch nicht so mit ein paar Sätzen beschreiben. Auf jeden Fall wurde mir beim Lesen dieser Texte klar, dass das mit Luzifer, dem sich viele, viele Seelen angeschlossen hatten, also doch kein Märchen war, für das ich es zuvor gehalten hatte. Das gilt jetzt für mich und muss nicht bei jedem so sein.

      Nun hat unser Schöpfer aber ewig geltende Naturgesetze erschaffen und diese beinhalten unter anderem den freien Willen der Geistwesen. Das hat zur Folge, dass wir jederzeit die Möglichkeit haben, freiwillig zur positiven Seite zurück zu kehren. Freiwillig heißt aber, dass wir uns alle selbst darüber klar werden müssen, dass wir das auch wollen und heraus finden müssen, wie wir das erreichen können. Das göttliche Gesetz von Ursache und Wirkung ermöglicht es uns, Dinge, die wir bereuen, wieder gut zu machen. Ist also keine Strafe, sondern eine Chance, die Balance für uns selbst wieder herzustellen und für die Schöpfung und Gott zu wirken, nicht dagegen.

      Dazu dient die Materie. Die Erde ist einer von vielen Läuterungsplaneten (wie gesagt, hat nichts mit Strafe zu tun, sondern mit Chance = Karma). Sobald wir in die Materie inkarnieren, ins „Fleisch kommen“ , sind wir für dieses Leben von unserer Erinnerung an frühere Leben und an früher erworbenes Wissen abgeschnitten. Das ist auch ein von Gott bestimmtes Gesetz und dient dazu, dass wir unsere Chance auf Entwicklung frei von bewusster Vorbelastung nutzen können. Man stelle sich vor, wir wüssten alle bis ins letzte Detail, dass wir auch schon mal Mörder waren, Diktatoren oder Ähnliches. Das würde uns dermaßen belasten, dass wir häufig den Blick dafür verlieren würden, uns auf Besseres zu besinnen. Zwar nehmen wir auch karmische Belastungen mit, aber die lösen sich, wenn uns in diesem Leben klar wird, dass nicht „die Anderen immer die Bösen sind“, sondern wir schon genauso fehl gehandelt haben wie Andere. Es gilt dabei, aus der Wertung und Beurteilung über andere herauszukommen. Später, wenn wir wieder vom materiellen Körper getrennt sind, erinnern wir uns nach und nach an alles Erlebte, Erfahrene und können alles in unser Wissen integrieren.

      Ich merke schon, dass es schwer ist, nicht weit auszuholen. ;) Eines ist noch wichtig: jede Seele ist freiwillig aus der geistigen Welt in die Materie inkarniert. Das ist auch ein göttliches Gesetz. Gott zwingt uns nicht dazu, weitere Erfahrungen in der Materie zu sammeln, wir entscheiden uns selbst, freiwillig dafür. Manche bleiben nach unserer Zeitrechnung Jahrtausende in der geistigen Welt, andere nur ein paar Jahre. Was noch wichtig ist: in der Materie können wir uns viel schneller entwickeln, da wir mit Menschen ganz unterschiedlicher Entwicklungsstufen zusammen gewürfelt sind. In der geistigen Welt befinden wir uns in „Sphären“, die nur mit Seelen auf gleicher Entwicklungsstufe gefüllt sind. Das kann wunderbar und schön sein (stelle ich mir so vor), aber wenn wir noch etwas zu lösen haben, ist es in der Materie einfacher. Weil wir ja durch unser Vergessen der früheren Leben und Erfahrungen wieder freiwillig erkennen können, dass wir alle Gottes Geschöpfe sind, von ihm alle gleich geliebt sind, wir befinden uns nur auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen. Ganz ohne Wertung. Jeder war schon an jedem Punkt dieser Entwicklungsspirale und jeder wird an allen Punkten ankommen. Egal, ob wir dabei Umwege machen, mal auf der Spirale wieder zurückwandern oder ganz direkt immer weiter gehen. Gott hat und gibt uns dazu unendlich viel Zeit.

      Ich habe bis vor zwei Jahren auch so ähnlich gedacht wie du, dass unser Bewusstsein sich ausdenkt, es gäbe ein ewiges Leben, weil man es sonst gar nicht anders aushalten würde. Nur als ich begann, diese oben verlinkten Botschaften aus der geistigen Welt zu lesen, hat es irgendetwas in mir aufgeschlossen, es berührte mich und alles was ich las, machte das Leben immer stimmiger für mich. Alles fing an, Sinn zu machen. Das heißt nicht, dass dort wirklich alle Informationen enthalten sind, die wir zum vollkommenen Verstehen benötigen. Das heißt auch nicht, dass jeder dasselbe dabei empfinden muss. Was mich letztlich total überzeugte, dass es einen Schöpfer gibt (was für mich kein Glauben, sondern ein Wissen geworden ist – so fühle ich es), war folgende Erklärung: Wir haben sehr viele Naturgesetze erforscht, entdeckt und für uns nutzbar gemacht. Wir nutzen sie in all unserem täglichen Leben, die Gesetze der Physik, die Chemie usw. und im Laufe der Jahrhunderte haben wir auf diesem Planeten immer neue Gesetze entdeckt.

      Doch wie kann es Gesetze ohne einen Gesetzgeber geben?

      Es muss eine Intelligenz da sein, die diese Gesetze erschaffen hat. Mit solch einer Vorausschau und Vollkommenheit und Schönheit, dass es unvorstellbar für uns als Menschen ist, das zu begreifen. Mir geht es jedenfalls so.

      Du sprichst in deinen Beiträgen viel von der „Ordnung“. Ja, woher kommt diese Ordnung, wenn nicht von einem intelligenten Wesen mit Willen und Bewusstheit?

      Du schreibst: „Die Evolution hat immer nur ein Ziel, nämlich die Weiterentwicklung zu höherer Komplexität und damit zu höherer Ordnung. Die einzelnen Entitäten/Individuen spielen bei dieser Entwicklung nur eine untergeordnete Rolle und zwar als Ressource. Wir als einzelne Menschen, wollen diese Tatsache natürlich nicht wahrhaben und wehren uns gefühlsmäßig dagegen.“

      Ich würde in deinem Text anstelle von Evolution Gott sagen – oder „der Große Geist“ oder „das Universalbewusstsein“ oder „die Urkraft“ – wie man immer dieses Bewusstsein auch nennen will. Ja, Gott will seine Schöpfung immer weiter entwickeln, aber selbstverständlich spielt jede einzelne Wesenheit dabei eine Rolle. Eine große Rolle sogar. Denn wir sind ja die Schöpfung. Und wirken gleichzeitig an der Schöpfung mit. Jede einzelne Schöpfung wird vom Schöpfer geliebt und ist gewollt.

      Ich mach mal hier Schluss, obwohl mir klar ist, dass das nicht alles ist, was man dazu sagen könnte. Meine Worte sind auch beim Versuch, es möglichst komprimiert zu halten (ist mir ja „echt gelungen“ ;) ), nicht so schön gewählt, wie die aus der hochentwickelten geistigen Welt.

      Liebe Grüße
      Sabine

    2. Es gibt Bücher, die mir meine Fragen ziemlich gut beantwortet haben, Bücher von Armin Risi: Gott und die Götter, Ihr seid Lichtwesen usw.

      Liebe Grüsse!

  3. Ich habe mich in den letzten Jahren viel mit Systemtheorie beschäftigt (Theorie von komplexen dynamischen Systemen). Die beiden Gegenpole Evolution und Entropie sind grundlegende Mechanismen im Universum. Entropie ist das Maß für Unordnung in einem abgeschlossenen System. Die Entropie nimmt im Universum laut 2. Hauptsatz der Thermodynamik ständig zu, bis hin zum Wärmetod des Universums.

    Durch die Evolution nimmt die Ordnung in einem abgeschlossenen System (zB auf unserer Erde) ständig zu. Einzelne Entitäten vernetzen sich zu immer komplexeren Systemen. Die treibenden Kräfte dabei sind die Wechselwirkungen zwischen den Entitäten im anorganischen Bereich (Abstoßung/Anziehung) sowie im organischen Bereich (Konkurrenz/Kooperation). Quanten, Quarks, Nukleonen, Atome, Moleküle, Aminosäuren, Proteine, Einzeller, Vielzeller, Pflanzen, Tiere, Menschen, Familien, Gemeinden, Regionen, Länder, Staaten, Staatengemeinschaften, Menschheit, künstliche Intelligenz?

    Physikalische Evolution: Quanten, Quarks, Nukleonen, Atome
    Kosmische Evolution: Sonnensysteme, Galaxien, Galaxiehaufen, Galaxiesuperhaufen, Filamente
    Chemische Evolution: Moleküle, Aminosäuren, Proteine
    Biologische Evolution: Einzeller, Vielzeller, Pflanzen, Tiere, Menschen
    Kulturelle Evolution: Familien, Sippen, Stämme, Gemeinden, Regionen, Länder, Staaten, Staatengemeinschaften, Menschheit
    Technische Evolution: Computer, Internet, Künstliche Intelligenz

    Die Evolution hat immer nur ein Ziel, nämlich die Weiterentwicklung zu höherer Komplexität und damit zu höherer Ordnung. Die einzelnen Entitäten/Individuen spielen bei dieser Entwicklung nur eine untergeordnete Rolle und zwar als Ressource. Wir als einzelne Menschen, wollen diese Tatsache natürlich nicht wahrhaben und wehren uns gefühlsmäßig dagegen.

  4. Interessant, dass bestrebt wird der Transzendenz auch ein wissenschaftliches Fundament zu geben, v.a. mit der Mathematik (s. Wikipedia Arithmetik = Kalkül). Hilfreich finde ich, wenn im Allgemeinbewusstsein mehr das Wissen da ist, dass für das Offenseinkönnen für solche Dinge und auch überhaupt, das Fundament die Kindheit ist. Mit einem altruistischem Umfeld entstehen dann auch andere Filme dazu, als die bisherigen.

    LG, Werner

  5. Zu der Diskussion möchte ich gerne ganz unverbindlich ein paar Quellen beisteuern:
    Satprem: „Sri Aurobindo oder Das Abenteuer des Bewusstseins.“ Verlag Hinder+Deelmann.
    Sri Aurobindo: „Die Synthese des Yoga.“ Verlag Hinder+Deelmann.
    http://www.aurobindo.ru (insbesondere die Agenda der Mutter)
    Wer das geschrieben zu schön findet, um wahr zu sein, kann es jederzeit überprüfen, indem er sich bewusst für diesen Weg entscheidet.
    Lieben Gruß, Inge

  6. Hallo lieber Siegfried, hallo Lichtfreunde,
    schön, dass mal wieder die Möglichkeit zum Schreiben gegeben ist. Tolles interessantes Thema. Wann gibt es denn mal wieder ein neues, allgemein zugängliches Channeling über aktuelles, wie früher öfter mal? Wie sieht es denn z.b. mit dem thema männlich/weiblich (auch im göttlichen bereich) aus, Versöhnung der Polaritäten miteinander. habe einen interessanten, unkonventionellen link dazu, wenn erlaubt: Danke
    http://www.lady-rowena.eu/grosse_goettin.htm

    Gruß Sabine Alenja

  7. Wenn wir jetzt anfangen unsere mentalen Fähigkeiten wieder neu zu entdecken, bedarf es keiner Probleme dass jedermann sich mit der sog. Akasha-Chronik verbindet; heisst „seele“ mit körper macht Erfahrungen, speichert diese in der Seele ein und in dieser kollektiven „Chronik“.
    Vorteil: selber muss man diese Art von Erfahrungen schon nicht mehr machen;
    Hat man jetzt aber keinen Körper, so lebt man in der „geistigen Welt“. man hat keine 5 Sinne ohne Körper. Ein Engel kann nicht fühlen, schmecken, riechen,hören, sprechen….

  8. @ Robert

    Dein Analogiebeispiel mit dem Höhlenbewohner oder mit der chinesischen Sprache zeigt doch ganz deutlich, dass die Reale Welt ganz eindeutig mit der geistigen Welt verknüpft ist und nicht unabhängig voneinander existieren kann.
    Das Bewusstsein eines Menschen dessen Sehzentrum in der Entwicklungsphase nicht ausgebildet wurde, oder dessen Sprachkenntnisse (neuronale Verschaltungen) nicht dementsprechend entwickelt wurden, kann sich kein realistisches Bild von der Aussenwelt machen, weil ihm dazu die entsprechenden (materiellen)hirnphyisiologischen Kommuniationskanäle fehlen.

    Genauso wie im lebenden Organsimus Mensch ständig Zellen absterben (die Körperzellen werden ca alle 7 Jahre gegen neue Zellen ausgetauscht) und sich dadurch das Individuum Mensch (Körper+Seele) nicht auflöst, löst sich auch die darüberliegende komplexere Entität Menschheit (Körper+Seele) nicht auf, wenn einzelne Menschen im Laufe der Jahrzehnte ausgetauscht werden, durch laufenden Tod und Geburt von Einzelindividuen!

  9. Ich denke die Realität wird nicht ausschließlich aus unseren Sinnes-Wahrnehmungen bestimmt, sondern viel mehr aus unseren Emotionen. Insofern können wir unsere Realität selbst bestimmten, abhängig davon wie sehr wir unsere Emotion kontrollieren können. Ich erinnere mich … als Kind mit 5 Jahren war ich davon überzeugt aus einer Streichholzschachtel eine kleine funktionierende Waschmaschine bauen zu können. Und als ich dann anfing an einer Kurbel, welche ich in die Schachtel gesteckt hatte zum drehen, wahr es für mich real dass die Waschmaschine auch tatsächlich wäscht.

    Ein paar Jahre später ging ich öfter in ein Autoschrottplatz und wollte mir aus den Teilen eine Zeitmaschine bauen. Ich wahr Felsen fest davon überzeugt, dass dies möglich sei. Und wenn die Zeitreise nicht funktioniert hatte, lag das nur an bestimmten fehlenden Teilen :-)

    Unser wirkliches Wesen wird aus unseren Emotionen bestimmt. Unsere Emotionen sind aus unserem diesem und vielen vergangenem Leben geformt worden.
    Wir müssen Lernen uns aus vielen durch Gesellschaft und Religionen eingepflanzten Formen zu befreien um unsere Sichtweise auszudehnen.

  10. Lieber Siegfried,

    danke für diesen wunderbaren Artikel – dies ist wohl eines der bedeutendsten Themen unseres Daseins – und du hast das genial beschrieben. Ich kann mit dem nahtlos anschließen, weil ich es fühlen kann. Und dies ist für mich der wichtigste Ansatz dabei. Auf meines spirituellen Reise kam ich durch bestimmte Umstände in die glückliche Lage, bewusstseinsmäßig bis zum Ursprung hingeführt zu werden. Der Ursprung ist einfach – es ist das „BIN“ – das SEIN also – daraus entstand irgend wann die erste Erkenntnis – nämlich „ICH“ BIN – und damit kam die Bewusstseinsentwicklung unserer Schöpferquelle ins Rollen. Das „ICH“ ist Information das „BIN“ ist Sein. Wer also rein aus der Informationsperspektive/der Denkerperspektive das Sein ergründen möchte, wird das Ganze/die Wirklichkeit hinter dem Ganzen sicher nicht erfassen können. Das „ICH“ – die Information – steht an zweiter Stelle. Nur wenn ich mit meinem fühlenden Wesen an die Sache herangehe, bekomme ich von innen die entsprechenden Informationen (abhängig von der spirituellen Reife) und auf diese Weise kann ich mir die Wirklichkeit des Seins eigenständig (ohne mich auf Informationen von außen zu stützen) erschließen. So erlebe ich das jedenfalls. Die ICH-BIN-QUELLE ist unsere Schöpferquelle, unser Schöpfer …. wir sind die Ableger unserer Schöpferquelle. Die Schöpferquelle spielt also mit sich selbst in der Vielheit. Und nun die Frage: „Warum ist unser Bewusstsein begrenzt?“ – Damit dieses gespielte Spiel Echtheitscharakter hat. Wenn wir uns im Laufe von Jahren geistig-spirituell in diesen Körper einblenden würden und Jahre vor dem physischen Tod schon wieder ausblenden würden, dann wäre der Echtheitscharakter nicht gegeben, denn wir könnten hinter die Kulissen sehen – und gerade das soll hier auf dieser Lebensebene nicht sein. Unsere Quelle wollte sich auf diese Art und Weise erfahren – mit allen Konsequenzen – und dies ging nur mit der völligen Trennung und in der Polarität. Den Aufbau der Welt mathematisch und physikalisch zu erforschen bedeutet nur, dass wir hier auf der Bühne versuchen, die Beschaffenheit der Bühne auf der wir spielen und deren Funktionenweise zu ergründen. Mir wurde klar, dass es nicht ausreicht, nur die „Mechanik“ der Bühne zu durchschauen. Es geht nach meiner Erkenntnis darum, das Ganze aus der Schöpferperspektive zu betrachten. Erst wenn wir dazu bereit/fähig sind, können wir den Gesamtzusammenhang sehen, fühlen und fühlend verstehen. Der „mechanische“ Aufbau der Bühne ist dann „nur“ noch eine interessante Beigabe.

    Liebe Grüße aus Unterfranken
    Klaus :-)

    1. Die Multiversum Theorie ist durchaus „real“. So könnte es sich erklären, daß Gegenstände des täglichen Gebrauchs morgens nicht auffindbar sind und diese Stunden bis Tage später wieder genau da zu finden sind, wo man sie zuletzt sah. Dennoch bleibt die Frage nach dem absoluten NICHTS, ein NICHTS welches eine Ausstülpung in die „Zeit“ bekam und Bewußtsein bekam. Wieso Logik und die in sich schlüssige Mathematik von alleine entstanden sind, dürfte das vorrangige Interesse des aus dem NICHTS entstandenen Bewußtseins sein. Dieses Bewußtsein muß um seine Unendlichkeit mit einhergehender Langeweile wissen und wird sich viel Zerstreuung gegönnt haben, die es selbst erzeugt haben muß. Unendliche Langeweile ist nicht unbedingt die Erfüllung für ein Bewußtsein, was (fast) alles weiß. Möglich, daß die Ausgießungen (wir und anderes) die Frage der absoluten Entstehung klären. Multiversum? Damit in vielen Multiversen Antworten oder Teile der Lösungsaufgabe gefunden werden. Was denken Sie darüber?

  11. Mir fällt dazu nur das Zitat von Albert Einstein ein: „Realität ist lediglich eine Illusion, allerdings eine sehr hartnäckige“.
    :)
    viele Grüße an alle, die noch glauben, sie wären getrennt lebende Körper-Verstand-Organismen,
    Dietmar

  12. Danke, lieber Siegfried für den Tipp und dass du meinen link akzeptiert hast. Ich weiß, es gibt zu diesem Thema viele channelings. Das weibliche wird an Wert gewinnen und wachsen und wir dürfen uns darin gehalten, genährt und behütet fühlen. Sich darüber auszulassen, ob zuerst das Weibliche oder das Männliche existierte ist so wie die Frage, was war zuerst da, das Huhn oder das Ei.
    Interessant finde ich auch das zb. in den Büchern von Dietrich von Oppeln über Lemuria, daß die weibliche Schöpfer-Göttin zuerst aus der Ur-quelle hervorging, und durch ihr Sehnen nach Austausch daraufhin der Schöpfer- Gott. Diese Theorie ist auch in Übereinstimmung zum link, was jeder selbst erfühlen soll, was stimmig ist.
    Gruß Sabine Alenja

    1. Die Fragen nach dem Huhn oder Ei lässt sich ganz einfach beantworten: Damit man sich fragen kann, was zuerst da war, braucht man das Konzept der Zeit. Es ist für uns so selbstverständlich, dass wir gar nicht in der Lage sind, außerhalb dieser Kategorie zu denken. Wenn man sich jedoch über die Ebene der Raumzeit erhebt, wird deutlich, dass es dort keine Zeit mehr gibt. Dort herrscht Synchronizität. Das Huhn und das Ei waren gleichzeitig da.

      Deswegen ist es auch nicht zielführend zu fragen: Wenn Gott das Universum erschaffen hat, was war dann vor Gott? Gott hat mit dem Universum auch die Raumzeit erschaffen. Es ist schwer, bei diesen Themen aus den engen menschlichen Denkstrukturen auszubrechen.

  13. Ich hatte mal ein ganz besonderes Erlebnis welches ich in der Gegenwart erzählen möchte:

    Ich wache plötzlich auf in einem Tempel ähnlichem Raum mit hohen Säulen. Zwei recht große Wesen befinden sich unmittelbar neben mir, einer zu meinem rechten und der Andere links. Anscheinend werde ich gerade auf etwas ähnlichem wie eine Liege auf der ich mich befinde von diesen Wesen geschoben (Transportiert). Während dessen sagt der eine zum anderen über mich , „… der ist ja aufgewacht !!! …“.

    Ab diesem Moment bin ich mir ganz sicher, dass ich nicht Träume. Ich kann meinen Körper fühlen. Es fühlt sich an, als befände ich mich in einer Art Kruste wie eine Raupe. Die Wesen versuchen mich wieder in den Schlaf zu versetzen. Ich versuche mich mit aller kraft dagegen zu wehren. Das was in diesem Moment passiert ist nicht einfach mit Worten zu beschreiben. Es findet eine Art Übergang statt, während dessen ich mich im Tempel ähnlichem Raum und in unserem Schlafzimmer neben meiner Frau gleichzeitig befinde. Leider gelingt es mir nicht in der Realität (für mich jedenfalls war die andere Seite weit aus realer) wach zu bleiben.

    Liebe Grüße aus Tirschenreuth i.d.OPF
    Macit

      1. Vielen Dank für deine Antwort :-)
        Träume, in den ich mir bewusst bin dass ich träume hatte ich schon des öfteren. Aber dieser war ganz anders. Natürlich kann man immer viel behaupten. Kommt immer drauf an wie ehrlich man zu sich selbst ist. Sicher gibt es immer viele Möglichkeiten. Ich jedenfalls, bin davon überzeugt, dass dies kein Traum war. Bevor die zwei merkwürdigen Wesen bemerkten dass ich wach geworden bin, hatten Sie irgendwie miteinander diskutiert. Mein wach werden hat Sie schockiert, wie wenn Sie einen Fehler gemacht hätten.

  14. als ich mich mal oberflächlich mit dem Mikrokosmos befasst hatte, dann mit Fraktalen und Träumen usw..kam mir der Gedanke auf, dass alles unendlich sein muss. Also nicht nur unser Universum. Sondern alles. Das Universum „scheint“ auch wieder unendlich zu sein, auch wenn´s noch nicht bewiesen ist. Ich sehe diese Realität. Wenn ich träume sehe ich auch eine Welt die mir real erscheint weil ich mir es nicht bewusst bin. Die Zellen im menschlichen Körper betrachten unseren Körper wohl als „ihre“ Welt. Und das geht immer so weiter und so weiter und tiefer und tiefer bis hin zum Mikrokosmos… worauf ich eigentlich hinaus will…könnte es nicht sein, dass auch wir nicht nur „geträumt“ werden?? Was der Grund ist, warum gewisse Fragen nie beantwortet werden können. Warum sie nicht das „Gottesteilchen“ in der Physik finden können und warum Atome im Kern „leer“ sind…sprich ähnlich einer Illusion?! Je mehr ich mich damit befasse, desto eher glaube ich, dass Gott oder dieses kosmische Bewusstsein uns träumt. Und wir sind der Traum. Und selbst der Traum (wir) träumen auch wieder eine andere Welt. Und je mehr Menschen „erwachen“ somit erleuchtet werden würden, alle Wesen erleuchtet werden würden, was sicherlich Millionen von Jahren dauern würde, würde Gott selbst erwachen. Das heisst, wir verschmelzen mit Gott und alles kehrt wieder zum Ursprung zurück zurück zum Nullpunkt; das Universum würde in sich zurückkehren und wieder zum scheinbaren „Nichts“ werden(sein) zum winzigen Punkt, womit die Wissenschaftler ja auch irgendwann wieder rechnen, dass das Universum in sich wieder zurück verfällt. Sozusagen wie das Ein- und Ausatmen. Bis Gott wieder (ausatmet)/ oder anfängt wieder einzuschlafen, zu träumen und wieder vom Nichts etwas zu werden (Sein). Ich hoffe ihr versteht meine Worte..es ist schwierig das in Worte zu fassen.

  15. Oh, es „brennt mir“ bei diesem Thema sozusagen „unter den Nägeln“… :) . Daher möchte ich gern noch etwas dazu schreiben, wenn es noch nicht zu spät ist (Öffnung der Kommentarfunktion). Heute morgen hatte ich mehrere Einfälle dazu:

    Ich finde wenn wir hier sagen „Die Welt, wie wir sie kennen, ist eine Illusion.“ Oder „Unsere Welt ist im Grunde wie ein Hologramm aufgebaut.“ heißt es trotzdem, dass das alles real ist. Natürlich ist auch ein Hologramm real. Angenommen, alles was wir in unserer Welt hier wahrnehmen ist wirklich nach dem Prinzip eines Hologrammes erschaffen worden, bleibt es ja trotzdem real. Angenommen das mit dem Hologramm stimmt, dann heißt das meiner Meinung nach nur, dass wir dem Aufbau der Welt ein Stück näher gekommen sind, dass wir ein Stück weiter dahinter blicken können. Aber es heißt nicht, dass diese Welt nicht real wäre. Und vor allem: egal wie diese Welt erzeugt und aufgebaut ist, sie ist wunderschön! Und sie hat einen Sinn.

    In der verlinkten ZDF-Doku hier stellt einer der Wissenschaftler die Frage, ob wir beweisen könnten, dass der Mond da ist, auch wenn keiner hinschaut. Ich finde ja, das können wir. Denn selbst wenn alle Menschen dieser Erde auf den Boden blicken würden, keiner den Mond ansähe, so würde er dennoch real existieren, da sich seine Existenz nämlich beispielsweise auf die Erde auswirkt. Denn vor kurzem habe ich eine Fernseh-Doku gesehen, die erklärte, dass unser Planet, unsere Erdachse ohne den Mond so stark taumeln würde, dass es dieses spezielle Klima auf der Erde so nicht geben könne und somit auch das Leben in all den Formen hier nicht möglich wäre. Also egal, ob wir uns ständig des Mondes bewusst sind, ihn ansehen oder nicht, die Erdachse bleibt die ganze Zeit durch den Mond soweit stabil, dass das Klima so wie wir es kennen hier erhalten bleibt. Die Existenz des Mondes beweist sich also durch seine Auswirkungen.

    Genauso wie sich die Liebe durch ihre Auswirkungen und Äußerungen beweist. Niemand kann die Liebe sehen. Wir erleben sie aber dennoch, sie ist absolut real, weil wir ihre Auswirkungen spüren und sehen können: wenn wir einen Menschen innig küssen und uns dabei ganz schwummrig-schön wird, wenn wir einem kranken Menschen auf der Toilette behilflich sind, wenn wir einen Blumenstrauß verschenken, wenn wir einen Frosch auf die andere Straßenseite setzen, sodass er nicht überfahren wird, wenn wir ein Musikstück schreiben, das wir mit anderen teilen und sie dadurch innerlich berühren, wenn wir Maschinen erfinden, die keine schädlichen Umwandlungsprodukte ausstoßen, wenn wir uns bei jemandem entschuldigen, weil wir erkennen, dass wir einen Fehler gemacht haben, usw. usw. Das sind Auswirkungen der Liebe. Also ist sie real.

    Auch die Träume sind real, auch geistige Energien sind real, die uns heilen können, auch Mitteilungen aus der geistigen Welt sind real, wenn jemand seinen Körper frei gibt für ein anderes Geistwesen, dass sich dann durch diesen Körper äußern kann (auch ganz unabhängig von der Qualität der Äußerung). Wie schon in dem Artikel hier anfangs steht, ist ja auch das ultraviolette Licht real, obwohl wir es mit unseren physischen Augen allein nicht wahrnehmen können. All das heißt nur, dass der Mensch (Einheit von Körper, Geist und Seele) auf dieser Erde ein gewisses Wahrnehmungspotenzial hat, das einfach seine Grenzen hat. Darüber hinaus gibt es natürlich noch viel mehr und es wird möglich sein, die Wahrnehmungsfähigkeit immer mehr zu erweitern. Sind doch wunderschöne Aussichten.

    Und es spielt meiner Meinung nach keine Rolle, wie genau die Welt aufgebaut ist (obwohl ich es selbst hochinteressant finde, immer mehr und mehr darüber zu entdecken – es lässt mich unglaublich staunen!), sondern die Welt ist da, sie ist real mit allem was darinnen ist und was für mich entscheidend ist: sie wurde absichtlich erschaffen, sie ist gewollt, sie wurde von einer liebenden Intelligenz erschaffen. Allein der Gedanke, der auch in dem ZDF-Film geäußert wird, der Aufbau der Welt basiere auf einigen mathematischen Formeln, folge nur ein paar mathematischen Gesetzen, zeigt doch schon eine dahinter liegende, intelligente Absicht. Da ist kein Chaos, da ist gewollte Ordnung, anders würde es nicht funktionieren. Warum sonst sollte es möglich sein, die Parallelen des Makro- und des Mikrokosmos erkennen zu können? Planeten kreisen um ein Zentralgestirn, das wiederum kreist um einen zentralen Bereich der Galaxie, Elektronen kreisen um einen Atomkern…. . Warum sonst sollte das so funktionieren, wenn nicht absichtlich erschaffen?

    Selbst wenn die Welt, die wir wahrnehmen, „nur“ wie ein Hologramm aufgebaut ist, bleibt eines doch gleich: Die Welt ist real und sie ist dazu da, dass wir ihre Schönheit genießen und ihre Lebendigkeit erforschen sollen und dass wir sie mit erweitern und mit erschaffen sollen. Ich finde das großartig! :) Dass die uns gegebenen Schöpferenergien auch zu negativen Zwecken missbraucht werden können, ist eine andere Sache. Dazu sind wir in dieser speziellen Welt, auf dieser Erde, zu erkennen, die uns gegebenen Energien mit Liebe zu verwenden und für die Schöpfung einzusetzen, nicht gegen sie. Oh, das habe ich schon in meinem vorherigen Beitrag geschrieben. Aber passt ja hier auch. Niemand wird sich dauerhaft wohlfühlen, Liebe spüren können, wenn er nur noch Macht über andere ausübt, nur noch besser sein will, nur noch mehr Geld haben will, als andere. Jeder wird das erkennen, irgendwann. Der Sinn und Zweck unseres Lebens hier bleibt doch immer gleich, egal wieviel wir über den Aufbau der Welt wissen.

    Wir alle sind freiwillig hier als Menschen auf dieser Erde – auch das finde ich großartig! Dieses Erkennen macht so vieles leichter. Denn wir alle haben diese Welt, so wie sie jetzt ist, mit erschaffen und haben somit die Verantwortung, wieder viel mehr Liebe hier hinein zu bringen. Ich weiß, ist nichts Neues, aber es passt gerade so gut. :)

    Und der Schöpfer dieser Welt beweist seine Existenz doch auch selbst, nämlich durch seine Auswirkungen. Und sogar unsere offizielle Wissenschaft, die Physiker, sind schon längst dabei, die Einheit von allem zu beweisen. Dass alles mit allem verbunden ist. Kann ja nicht mehr allzu lange dauern, dass sie eine liebende Intelligenz hinter all ihren Entdeckungen akzeptieren.

    Liebe Grüße
    Sabine

  16. Angenommen ich breche auf Grund meiner Erkenntnis aus der Matrix aus, bin also den Normen und Zwängen der Machthaber nicht mehr ausgesetzt. Kann ich das Leben, was ich bin? Dann lauf ich nicht dem Aussen hinterher… Bin alleine auf mich gestellt… Giere nicht mehr nach Energie. Anscheinend werden bei Seuchen meist die Lämmer betroffen, die gesäugt werden. Übernehme die volle Verantwortung des Seins… Stehe mir mir in Verbindung… Nehme mich Wahr(heit) Die die sich als Magier bewusst waren, war die einzige Gruppe, die im Tschernobyl Reaktor überlebten. Jeder wird zum Selbstgewählten. (Mutanten)…

  17. Morgen!
    Also hier eine Ableitung aus dem klassischen stabilen Atommodell zur Spirale:
    Angenommen, es gibt den festen Teil -den Atomkern- und die Elektonen, die sich wie im Doppelspaltexperiment nonlokal verhalten. So entspricht dies dem Beobachter der die Erfahrung mit der gemeinsame Schnittstelle -der Aussenwelt-, dar stellt. Da sich Protonen (der gleiche Stoff als der Beobachter) gegenseitig abstossen, braucht es die gemeinsame Bindungs-Welt der Matix-Erscheinung. Hier geht es um Analogien und Fraktale. Jeweils stehen die Elekttonen – also die Erscheinung in Resonanz zum Proton / Atomkern.
    Angenommen das Leben ist nicht statisch, sondern es geht um Spiralen, wie in dem Film gezeigt:
    Zu erst das alt bekannte… Ab 3:33(!) gibt es die Bilder die ich meine.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=vHC0snSbWsk
    Hier ist die Erscheinung des eigenen Lebens gebunden und verdichtet in der Spirale des Lebens.
    Im Sonnensystem wirken Anziehung und Gravitation ausgleichend, so dass wie im Leben der Menschen die einzelnen erlebenden (hier die Planeten) in Wechselwirkung zu den anderen Planeten stehen. So ist für den Beobachter die Erscheinung gleichzeitig die Erscheinung, als auch die Erscheinung selbst ein Beobachter (Atom), mit eigenen Qualitäten. Und beide sind in das Wechselsystem der Spirale des Lebens eingebunden. Das Leben ist also die Materialisierung einer dahinter liegenden, spiral / Frequentierten angelegten Kraft, die vergleichbar ist mit einem Mobilee oder den dahinter liegenden Frequenzen. (Vergleiche auch dazu Lauterwasser: Materie als Verdichtung von Energieen)

    Spannend finde ich mal hinzuschauen, wie die Gravitation der Erde in Bezug zum Mond steht. Nicht nur der Mond kreist um die Erde, sondern auch die Erde eiert um den Mond, wobei der Schnittpunkt soweit ich weiss noch in der Erde liegt. Dies wirkt sich auf die Gezeiten aus. Ein Teil des Wassers der Mond abgewandten Erdseite – wird „herausgeschleudert“ und der Mond zugewandten Seite „angezogen „. Tritt die Wechselwirkung der Anziehung noch einher mit der Sonne gibt es 2 mal eine Springflut – dies kann sowohl mechanisch als auch als „in Erscheinung tretende Wechselwirkungen“ gesehen werden.
    Ist das Bewusstsein gebundenen in der Erscheinungsform – hat Angst seine logische Berechtigung. Ist allerdings klar, dass selbst der Körper, also die Verdichtung angelegter Energien des Lebens „nur“ in Wechselwirkung steht, macht das keinen Sinn mehr sich mit der Materie geschweige denn mit der Manipulation, Beherrschung und Angst zu identifizieren bezw. auseinander zu setzen. Das Geburtskoloskop ist in dem Falle eine Beschreibung der Qualitäten von des Beobachters.

    Wenn die Physik ein offenes System ist, dann spiegelt es den aktuellen Bewusstseinszustand wieder. Auge um Auge Zahn um Zahn, liebt eure Feinde haltet auch noch die andere Wange hin. Und nun: Sind wir alle eins? Ich meine nicht die Machenschaften der NWO – viel mehr bewusste Entscheidung der Miteinander, Freundschaft und Liebe.

    Danke an mein Freund und Lehrer von Aldebaran.
    Gruß an die GFdL
    Marc

  18. Noch interessanter und aktueller als die ZDF Doku finde ich die Erkenntnisse von Nassim Haramein, ein junger Physiker, der schon Einsteins Feldgleichungen gelöst hat. Er hat ganz einfache mathematische Lösungen für physikalische Fragen gefunden, indem er annimmt, daß alles ein schwarzes Loch ist, bzw im Zentrum jeder Struktur, vom Universum bis zum Atom. Er ist auf geordnete geometrische Strukturen des leeren Raums gekommen, die der Blume des Lebens entsprechen – dreidimensional!
    Spannend auch sein auf atomarer Ebene rechnerischer Beweis dafür, daß wir alle eins sind.

  19. Illusionen.
    Wir befinden uns inmitten einer großen, oder großartig angelegten Illusion. Uns werden Dinge präsentiert- und zwar im täglichen Leben- welche so nicht existieren. Es ist eine Art von Gewöhnung, wie wir damit umgehen. Wir glauben „Alles“ sehen, riechen, schmecken, fühlen oder hören zu können, was uns umgibt. Es ist alles in allem anmaßend und deutet auf ein hohes Maß an Überheblichkeit oder wenigsten an Unsensibilität oder Unwissen hin. Tatsache ist, dass es bei unseren „tierischen Mitbewohnern“ Fähigkeiten gibt, welche uns in den fünf (bekannten) Sinnen um ein vielfaches übertrumpfen
    Diese fünf, von der Wissenschaft anerkannte Sinne werden im beobachtbaren Tierreich um ein vielfaches dem Menschen gegenüber übertroffen. Man müsste Tieren, welche nachweislich gegenüber dem Magnetfeld der Erde eine Sensibilität entwickelt haben, einen sechsten Sinn zuerkennen. Um das zu gestatten, ist der Mensch zu überheblich. Es gibt zahlreiche Beispiele im Tierreich, wo unserer eigenen Disziplinen gegenüber niederen Mitbewohnern in den Schatten gestellt werden. Eine Aufzählung ist überflüssig, sie sind hinreichend bekannt.

    Was unterscheidet also die Menschen von den tierischen Mitbewohnern? Es muss doch einen gravierenden Unterschied oder Vorteil gegenüber Tierischem geben? Der Vorteil ist sehr zweifelhaft. Immerhin gab es Spezies welche sich über Millionen von Jahren auf unserem Planeten behaupteten und immer noch behaupten. Angesichts dieser vergangenen Zeit, oder der noch vor uns liegenden Zeiten ist die Präsenz des Menschen vernachlässigbar. Sie ist eine Sekunde im Zeitalter des Universums. Doch hat diese Präsenz des Menschen das Erscheinungsbild unseres Planeten nachhaltig geprägt. Entsprechend der Auswirkungen absolut zum Nachteil. Es scheint so, als ob der Mensch bestrebt ist, sein Überleben und aller Kreaturen auf der Erde zu verhindern und damit unmöglich zu machen. Er untergräbt damit jeder folgenden Generation ein menschenwürdiges oder ein tierwürdiges Leben. Die Situation auf der Erde wird zunehmend und für jeden erkennbar schlechter. Dabei besitzen wir die Kraft, die Erde so zu gestalten, dass sie für jede Kreatur eine gute Heimstatt sein könnte.

    Wir gestalten unsere Umwelt und den gesamten Planeten mit reiner Gedankenkraft. Vielleicht sogar das ganze Universum. Die Gedanken und die Vorstellungskraft der Menschen haben direkten Einfluss auf die Materie. Dies kann im Guten, sowie auch im Bösen geschehen. Die böse (geistige) Vorstellungswelt eines Menschen kann ganze Kontinente verwüsten. Andererseits gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass die Gedankenkraft schöpferischer Menschen unserer Umwelt gegenüber sehr zuträglich sein kann. Dies gilt natürlich auch für unsere geistige und seelische Welt. Wie viel schönes gibt es in Musik, Literatur, Kunst usw. Es sind alles Dinge, welche im Gedankenfeld eines Menschen entstanden sind und sich materiell manifestieren. Im Notenblatt oder den Armbewegungen eines Geigenspielers. Vor der Materie steht der Geist. Dies scheint für viele eine lapidare Sache zu sein, weil uns der gewöhnliche Alltag eine gewöhnliche (Gewohnheit) Art zu denken beschert. Wir haben uns an Wunder gewöhnt. Dass vor der Umsetzung einer Idee bis hin zur Realisierung Zeit vergeht und u.U. Schweiß fließen muss, ist nur scheinbar ein Umstand, welcher die Kraft der Gedanken herabmindert.

    Wir müssen es lernen, die täglichen Wunder zu erkennen. Zeit ist eine Illusion und sehr relativ. Die meisten Menschen haben aufgehört, an die Kraft ihrer Gedanken zu glauben. Der Alltag hat sie fest im Griff und sie werden auch darin bestätigt, indem sie von einer Ablenkungsindustrie beherrscht werden. Es gibt heute zahlreiche Methoden, den Menschen in eine geistige Ecke zu verbannen. Brot und Spiel waren schon immer dafür geeignet, eine Hochkultur zum Niedergang zu bringen (soviel zum Fußball).

    Dass Raum und Zeit relative Größen sind, hat Albert Einstein gezeigt. Dies hat unser Weltbild aus den Fugen geraten lassen. Man muss sich das einmal vorstellen: Bisher glaubte man, dass es eine universelle Zeit gibt, welche an jedem Punkt des Universums dieselbe Gültigkeit hat. So als ob das gesamte Universum gewissermaßen einen einheitlichen Zeitstandard hat. Die Erdenbewohner könnten analog zu ihren Zeitzonen ihre Uhren zu Bewohnern in einer fernen Galaxie abstimmen. Diese Vorstellung, so naiv wie sie uns heute vorkommt, kann man niemanden zum Vorwurf machen. Immerhin kam man bislang gut damit zurecht.

    Der große Verdienst von Einstein war unter anderem, dass es in seiner Vorstellungswelt möglich war, uns zu einem gänzlich anderen Weltbild zu verhelfen, welches uns bislang unmöglich war uns vorstellen zu können. Und wieder möchte ich anmerken, dass die Geisteskraft des Menschen das Gewaltigste auf unserer Erde oder im Universum ist. Es lag kein technisches Experiment dieser Einsicht zu Grunde.

    Wenn uns Gott ins Universum entlassen hat, sind wir ein Teil von Ihm. Wir sind mit Fähigkeiten ausgestattet, welche wir bei weitem nicht nutzen, welche aber vorhanden sind. Wir erkennen sie nur nicht. Gott ist unvorstellbar und wir sollten uns kein Bildnis von Ihm machen. Die Vorstellung, er könnte ein menschliches Aussehen haben, ist absurd. Wir haben, wie jedes Lebewesen; diese körperliche Form erlangt, weil es sich damit auf unserem Planeten am vorteilhaftesten leben lässt. Das Aussehen der Menschen mit der Physiognomie Gottes in Verbindung zu bringen, ist nicht nachvollziehbar.
    Gott ist die Summe aller universellen Liebe. Der göttliche Funke glimmt in uns allen.

    1. Danke, Reinhard, für Deinen tiefsinnigen Beitrag! Deine Bezugnahme auf Einstein hat mich zu einem weiteren Gedanken inspiriert: Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts dachte man, alle physikalischen Gesetze seien entdeckt und wir würden alles verstehen und berechnen können (Wissenschaftspositivismus). Wäre dieses Weltbild korrekt, gäbe es keinen Raum mehr für den Geist. Jede Form von Spiritualität wäre widerlegbar. Durch die Entdeckungen Einsteins wurde klar, dass Zeit und Raum nicht absolut sind. Das war die erste große Erschütterung unseres Weltverständnisses. Durch die Quantenmechanik entdeckte man den Einfluss des Beobachters auf physikalische Messergebnisse (Doppelspalt-Experiment). Dadurch kam die Dimension des Bewusstseins wieder in die exakteste aller Naturwissenschaften. Der Geist hatte plötzliche wieder seinen Platz in der Wissenschaft. Er kann wissenschaftlich nicht mehr wegdiskutiert werden, auch wenn sich das so mancher „Wissenschaftler“ wünschen würde. Durch diese Erkenntnis steht uns die Tür zur Vereinigung von Wissenschaft und Spiritualität wieder offen.

  20. Unsere Seele lebt immer frei in der geistigen Welt. Wir können uns nur nicht daran erinnern, weil es nur ein gewisser Teil unseres Bewusstseins ist, den wir auf dieses Leben hier richten, während andere Teile auf andere Leben gerichtet sind. Unsere Körper sind Illusion, wie auch alles, was uns umgibt, wir haben diese Dinge erschaffen, um zu erfahren, wer wir sind. Zeit existiert nicht, alles geschieht simultan, unsere gesamte Vergangenheit und Zukunft, es gibt nur Momente, die simultan geschehen, die uns als Zeit erscheinen. Während wir hier unser Leben leben, leben wir in anderen Realitäten andere Leben. Und das passiert alles jetzt. Leben und Tod sind Illusion. Ich rede nicht irgendwas daher. Ich habe außerkörperliche Erfahrungen und vieles mehr erlebt.

  21. Denkansätze:

    1.) Jedesmal, wenn das Universum erklärbarer wurde, wird es durch ein noch komplizierteres ersetzt. Dabei sind logische Widersprüche unvermeidbar.
    Auch der genialste Programmierer ist eben nicht in der Lage, alle unlogische Auffälligkeiten rückstandslos zu beseitigen und ein in sich selbst logisch aufbauendes Programm zu schreiben.

    2.) Unser „Universum“ kann nicht so sein, wie wir es für echt halten. Niemals könnte ein derartig gigantisches Universum mit nicht zu ermittelnder „Masse“ in einem übergeordneten Behälter stecken. (Der dann auch wieder im Nichts sein müßte).
    Was liegt näher, als kollektive Gedankenmanipulation vorauszusetzen? Wer beweist uns denn, daß wir einen Körper haben, nur weil wir davon ausgehen einen zu haben? Selbst unser „Hirn“ kann eine Konstruktion sein. Letztendlich gibt es dann keinen Raum und somit reine Geistigkeit.

    Philosophen haben das längst erkannt, von Platon bis Descartes.

    PS: Filme über die Thematik sind ebenso bekannt, erklären jedoch nicht, wie aus dem absoluten NICHTS sich selbst erkennendes Bewußtsein bilden konnte. (So ein sich selbst erkennendes Bewußtsein muß sich ziemlich frustriert vorkommen; Zeitlosigkeit, Einsamkeit, nicht zu wissen, warum es mathematische Gesetzmäßigkeiten gibt und wer das so arrangiert hat; was liegt näher als sich Welten zu schaffen. Uns und andere Gedankenspiele – und Gedankenfehler, Logikbrüche sind die Regel.
    Jedesmal, wenn jemand der Protagonisten dem Geheimnis des „Schöpfers“ zu nahe kommt, wird es durch ein noch komplizierteres System(Uni vers um ) ersetzt..) Gruß an die Religionsgemeinschaften, nichts wirklich wissen, aber Wissen vortäuschen…

    Dann prüfte ich aufmerksam, was ich wäre, und sah
    daß ich mir vorstellen könnte, ich hätte keinen Körper,
    es gäbe keine Welt und keinen Ort, wo ich mich befände,
    aber daß ich mir deshalb nicht vorstellen könnte,
    daß ich nicht wäre.
    Ich erkannte daraus, daß ich eine Substanz sei,
    deren ganze Wesenheit oder Natur bloß im Denken bestehe
    und die zu ihrem Dasein weder eines Ortes bedürfe
    noch von einem materiellen Dinge abhänge,
    so daß dieses Ich, das heißt die Seele, wodurch ich bin,
    was ich bin, vom Körper völlig verschieden
    und selbst leichter zu erkennen ist als dieser
    und auch ohne Körper nicht aufhören werde,
    alles zu sein, was ist…

    – Rene Descartes-

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