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Was tun mit der Angst?

Liebe Maria, uns beschäftigt sehr das Thema Transformation. Wenn die Veränderungen eintreten, die jetzt schon absehbar sind, dann ist die Gefahr groß, dass wir in die Angst gehen. Was können wir denn dagegen tun, dass wir nicht in die Angst rutschen?

Der erste Schritt ist es, dass ihr euch dieser Ängste bewusst werdet und sie annehmt. Denn sie sind ein Teil von euch, ein lieb gewonnener, alter, gewohnter Teil von euch. Aber seid euch auch dessen bewusst, dass euch diese Angst noch niemals wirklich gedient hat. Sie war euch eine Art Schutz. Ihr dachtet es zumindest, aber jetzt hindert sie euch, weil sie etwas verzerrt, was ihr gar nicht wahrheitsgetreu wahrnehmen könnt. Nämlich dass es jetzt keine Zeit der Angst ist sondern eine Zeit der Freude – wenn ihr die übergeordnete Sichtweise einnehmen wollt, die euch jederzeit zur Verfügung steht, ihr Lieben!

Ihr seid nicht nur angstbesetzte Wesen. Nein, ihr Lieben, ich ermuntere euch, euch auch daran zu erinnern, wer noch in euch steckt: Nicht nur ein ängstliches menschliches Wesen, das denkt, dass es bestimmten Herausforderungen vielleicht nicht gewachsen sein könnte. Nein, da steckt auch dieses große, grandiose Wesen in euch, das an diesem Ort der Kraft lebt, wo alle Lösungen zu haben sind, wo Weisheit herrscht -eure Weisheit! Wo ihr Zugriff habt auf Lösungen, die diesen kleinen, ängstlichen menschlichen Wesen gar nicht zugänglich wären, weil es sich verkrampft, sich zurückschrumpfen lässt in ein ganz winziges Etwas.

Aber ihr habt die Wahl. Diese Wahl ist es, die ihr jetzt ganz konkret anpacken könnt und in die Hand nehmen könnt. Wählt die Größe, wählt das Weitwerden, wählt diese große übergeordnete Sichtweise und geht in das Großwerden und das meine ich ganz wörtlich, ihr Lieben: So wie ihr euch ausdehnt in eurem Energiefeld, wenn ihr meditiert.

Wenn ihr euch aufladet mit göttlicher Energie und Kraft, da werdet ihr größer, wortwörtlich. Ihr werdet weiter, weicher. Da sind dann alle energetischen Körper wunderbar entspannt und ihr könnt euch recken und strecken hin zu eurer göttlichen Weisheit. Ladet sie ein! Euer Selbst, euer höheres Selbst, euer allwissendes Selbst. Dieses wird dann Regie übernehmen in eurem Leben und diese Regie wird konkrete Anweisungen geben.

Ihr nennt es geistige Führung, wir nennen es Regieanweisungen für euer Leben, das ihr geplant habt. Aber ihr wusstet nicht mehr über das Drehbuch Bescheid und wenn ihr dann wieder zurückgelangt, wenn ihr erkennt, dass ihr der Regisseur wart und seid, dann könnt ihr aktiv die Rolle übernehmen und einmal nachlesen in eurem Sein. „Was habe ich mir denn vorgenommen? Was wollte ich denn erleben, lernen und vor allem, was wollte ich mitbringen in diese Zeit? Denn ich bin gefragt, ich bin wichtig, so wichtig wie ein jeder. Und ich werde meinen Part erfüllen in dem großen Schauspiel, das mich braucht, jetzt an meinem Platz.“

Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 10 Jahren als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
  1. Liebe Gaby,

    mir macht besonders die Überzeugung „Du ziehst an, was du fürchtest“ große Angst! Also genau das, was sie nicht soll. Aber es passiert da eben genau das wie bei „Denke nicht an einen rosa Elefanten“: Wenn ich nicht daran denken soll, was ich fürchte, denke ich genau daran und bekomme noch größere Angst! Das ist mein größtes Problem, mein größtes Hindernis bei der spirituellen Entwicklung.
    Hast du irgendeinen Rat für mich? Ich wäre dir sehr dankbar.

    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Liebe Sarah,
      in solchen hartnäckigen Fällen habe ich selber gute Erfahrungen mit Rückführungen gemacht. Massive Ängste haben ihren Grund, der oft in anderen Leben zu suchen ist. Das Wiedererleben des Angstauslösers heilt das traumatische Erlebnis und Ängste verlieren ihre Bedeutung.
      Auf meinem Weg waren mir Rückführungen eine unschätzbare Hilfe, um den Emotionalkörper zu reinigen. Bei meiner Umstellung auf Lichtnahrung kamen sowieso alle unerlösten Themen ans Licht :-)
      Mit Affirmationen oder anderen mentalen Techniken kann man sich grundsätzlich gut neu programmieren, man kommt meiner Erfahrung nach aber an diese Schichten im Emotionalen nicht heran. Ein Grund dafür ist, dass diese Angst eine wichtige Aussage für Deine spirituelle Entwicklung in sich trägt. Die geht Dir verloren, wenn Du ihr nicht ins Auge blickst :-)
      Keine Angst, es hört sich vielleicht radikaler an als es ist. Klienten fühlen sich nach der Sitzung regelrecht erleichtert.

  2. Hallo liebe Gaby,
    momentan meditiere ich jeden Abend eine Stunde lang. Dabei lasse ich die Bilder vorrüberziehen und wieder gehen. Versuche meinen Kopf zu lehren und dabei die aufkommenden Gedanken ins Herz zu schicken. Das gelingt mir schon relativ gut. Ich stelle mir dabei manchmal eine weiße Leinwand vor.

    Gestern am 1. Nov. erschien dann vor meinem inneren Auge ein trauriger Engel mit schwarzen Flügeln.
    Zuerst stokte mir etwas der Atem und leichte Angstgefühle stellten sich ein.(Hatte vorher noch nie einen dunklen Engel wargenommen).
    Ich überwand die Angst, und nahm den schwarzen Engel in mein Herz auf.
    Auf einmal durchlichtete er von unten nach oben, bis nur noch die Flügelspitzen dunkel waren. Noch ein Weilchen später war der ganze Engel weiß.
    Es war bildlich gesehen etwa so, wie wenn ein halb Erfrohrener, durch Wärme wieder durchblutet wird.

    Vielleicht habe ich einem anderen Wesen, oder einem Bewußtseinsanteil meiner selbst bei der Transformation zum Lichtvollen helfen können. Keine Ahnung, es fühlte sich zwar ungewohnt aber gut an ;-)
    Diese Erfahrung wollte ich gerne mit Euch teilen.

    Herzliche Grüße Sabine

  3. Dankeschön Sabine, dass Du das mit uns teilst. Und schön, dass es sich gut angefühlt hat …. das ist doch die Hauptsache.

    Ich hab auch manchmal wenn neue Bilder hochkommen ein Angstgefühl. Ich sag dann zwar immer sofort … es ist in Ordnung, ich bin bereit in Liebe anzunehmen was kommt …. aber vielleicht schlummert da doch noch was in mir was noch nicht frei ist. Ein Schamane hat mir vor einigen Wochen erklärt, dass die Angst ganz natürlich ist, vielleicht wurden wir ja früher für unser Wissen verbrannt und das sitzt noch ganz tief in uns – vielleicht haben wir so einer Verbrennung ja auch nur zugesehen, wie auch immer – die Angst ist halt irgendwann entstanden. Mein Geist versteht schon, dass ich diese Angst jetzt loslassen darf, aber anscheinend mein Bewusstsein noch nicht …
    Tja, hat ja auch niemand gesagt dass es leichte Aufgaben sind, die wir hier zu lösen haben. Aber JedeR versucht sein bestes…
    Viel Licht und Liebe, Gaby

  4. Liebe Gaby

    Schon seit längerer Zeit möchte ich Rückführung machen, um gewisse Ängste aufzulösen. Da gibt es viele verschiedene Richtungen. Könntest du mir einen Tipp geben, worauf ich bei der Wahl eines Therapeuten achten muss, resp. gibt es eine Schule/Linie/Lehrer, die Du bei der Rückführung empfehlen kannst? Herzlichen Dank und alles Liebe Dir!
    Tatjana

    1. Aus eigener Erfahrung können wir Therapeuten empfehlen, die nach der Schule von Mathias Wendel und Alexander Gosctonyi ausgebildet wurden.

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