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Doppelname nach Scheidung?

Lieber Jesus, ich habe eine Scheidung hinter mir und ich weiss jetzt nicht, ob ich einen Doppelnamen annehmen soll oder ob ich meinen Mädchennamen annehmen soll. Kannst du mir diesbezüglich einen Rat geben?

Meine Liebe, ich gebe dir ein Rätsel auf. Was wäre, wenn du jetzt in deinen jetzigen Lebensjahr all die Zeit auslöschen würdest, die du getragen hast nach deiner Hochzeit?

Wenn du all die Lebenserfahrung, die du als junges ungebundenes Mädchen hattest, nur verlängert hättest bis jetzt hin? Was würde dir an großen Erfahrungen fehlen?

Sie waren nur möglich durch die Jahre deiner Ehe. Diese haben dich zu dem Menschen gemacht, der du jetzt bist mit allen Stärken. Denke nicht, dass nur ein einziger Tag vergeudet war. Er war wichtig und hilfreich und du hast mit Stolz diesen Namen getragen. Erst deinen Mädchennamen, der eine eigene Schwingung in sich trägt, dann deinen Ehenamen, der eine andere Schwingung hinzugefügt hat.Und denke nicht, dass hier nicht ein Plan dahintersteckte.

Du hast gewählt, diesem Menschen dein Ja zu geben und jetzt wählst du wieder einen neuen Lebensabschnitt anzutreten. Und beides ist gut und stimmig. Es ist nichts, was du löschen oder tilgen müsstest in deiner Vergangenheit.

Hüte es in deinem Herzen und erkenne mit Dankbarkeit all die Lehren, auch wenn sie schmerzhaft waren. Sie haben sich in dir gezeigt, damit du gewachsen bist, damit du überhaupt erst wachsen konntest. Und so würdige alles, würdige auch deine beiden Namen.

Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 10 Jahren als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Liebe Gaby, ich bin in eine sehr kaltherzige Familie hineingeboren worden, als Kind einer minderjährigen ledigen Mutter. Die ganz Wut die meine Mutter wegen meines Vaters spürte, hat sie auf mich entladen. Ich konnte so nie tragfähige Beziehungen leben. Ich habe sehr an mir gearbeitet, auch versucht meinem Sohn eine hingebungsvolle- liebevolle Mutter zu sein. Heute bin ich 62 spüre immer noch sehr viel Trauer in mir, und es gelingt mir nicht einen Lebenspartner anzuziehen der zu mir passt. Eine „Hellseherin“ hat mir mal an den Kopf geworfen, dass das mein Schicksal sei, ich sei in der geistigen Welt nicht gehorsam gewesen und müsste nun als Strafe aushalten, dass es niemanden auf dieser Welt gibt der zu mir passt. Das hat mich schon sehr schockiert und eine tiefe Verzweiflung hinterlassen.

    1. Liebe Maria Christina,

      mit solchen Aussagen kann ich gar nichts anfangen. Diese Hellseherin kannst du getrost vergessen.
      Die geistige Welt sagt bei unerfülltem Partnerwunsch sehr häufig: Lerne dich selber zu lieben, dann strahlt du etwas aus, was andere Menschen unwiderstehlich finden. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis man jemanden anzieht :-)

      Selbstliebe kann man lernen. Es wäre zum Beispiel hilfreich, sich selber jeden Tag mit Licht und Liebe anzufüllen, auch das eigene Aurafeld mit dieser Mischung anzufüllen. Es erhöht die Eigenschwingung und dann fällt es einem leichter, sich mit positiven, aufbauenden Gedanken zu befassen.
      Weiters wäre wichtig, dass du dich mit der Gegenwart beschäftigst, da gibt es so viel Liebe zu leben, so viel Hilfe und Unterstützung für andere zu geben. Das, was man aussendet, bekommt man zurück, besagt ein geistiges Gesetz.
      „Bestrafung“ gibt es nicht in der geistigen Welt. Uns werden Möglichkeiten geboten, uns zu verbessern.
      Kein Grund zu verzweifeln :-) !!!

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