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Wir leben in einem Hologramm

Wir leben in einem Hologramm

Ein wesentliches Merkmal des spirituell suchenden Menschen ist es, sich selbst und die Welt, in der er lebt immer wieder aufs Neue zu hinterfragen. Er spürt den Impuls in sich, dass er nicht alles als gegeben hinnehmen kann, was ihm seine fünf Sinne vermitteln. Tief im Inneren weiß er, dass hinter dieser materiellen Welt noch viel mehr stecken muss, als es oberflächlich betrachtet den Anschein haben mag. Es geht ihm wie dem Suchenden Neo aus dem Film Matrix. In seiner ersten Begegnung mit seinem Lehrer und Mentor Morpheus sagt dieser zu Neo:

Ich will dir sagen, wieso du hier bist. Du bist hier, weil du etwas weißt. Etwas, das du nicht erklären kannst, aber du fühlst es. Du fühlst es schon dein ganzes Leben lang, dass mit der Welt etwas nicht stimmt. Du weißt nicht was, aber es ist da, wie ein Splitter in deinem Kopf, der dich verrückt macht. Dieses Gefühl hat dich zu mir geführt.

Dieses Gefühl treibt uns an, immer mehr wissen zu wollen, immer tiefer zu verstehen. Es ist der berühmte Kaninchenbau mit seinen unendlich verzweigten Gängen, den wir zu erkunden versuchen und in dem wir immer wieder etwas Neues entdecken. Die Wahrheit ist nicht einfach, oberflächlich, augenfällig. Sie verhüllt sich, versteckt sich vor dem Einfältigen. Sie will entdeckt und erobert werden. Sie hat einen doppelten Boden. Ist dieser erkannt, meinen wir schnell, schon alles gesehen zu haben. Doch dann stellen wir fest, dass es darunter noch einen weiteren Boden gibt und wir entdecken die nächste Ebene der Realität.

Solange wir uns nicht auf diese Suche begeben, bleiben wir gefangen in der Oberflächlichkeit der Sinneserfahrungen. Wir leben unseren Alltag und haben keine Ahnung, wer wir wirklich sind und wie die Welt um uns in Wirklichkeit beschaffen ist.

Die Suche nach der wahren Beschaffenheit der materiellen Welt mit dem Werkzeug des rationalen Verstandes wird Physik genannt. Sie versucht nichts anderes als zu ergründen, wie die Welt in der wir tagtäglich leben, aufgebaut ist. Dabei stellt sich seit gut hundert Jahren immer mehr heraus, dass die wissenschaftliche Erkenntnis in diametralem Gegensatz zu dem steht, was uns die Alltagserfahrung glauben machen möchte. Die Vorstellung eines heutigen Physikers über den Aufbau der Welt, hat mit jener eines „normalen“ Menschen nur mehr wenig gemeinsam. Für ihn lebt der gewöhnliche Mensch in einer Art optischer Täuschung. Er hält das, was er sieht für objektiv real. Der Physiker hingegen verfügt über Wissen, welches ihm ermöglicht, diese Täuschung bis zu einem gewissen Grad zu durchschauen.

Endlich glücklich!
Wegweiser in ein erfülltes Leben

In den letzten Jahren setzt sich in der Forschung immer mehr eine Theorie durch, die das holographische Prinzip genannt wird. Sie wurde unter anderem von dem niederländischen Physiker und Nobelpreisträger Gerardus ’t Hooft und einem Mitbegründer der Stringtheorie, Leonard Susskind entwickelt. Bei der Beschäftigung mit der Mathematik schwarzer Löcher stellten sie fest, dass diese nicht einfach alles unwiederbringlich verschlingen, was in sie hineinstürzt. Stattdessen speichern sie eine zweidimensionale Kopie des Gegenstandes auf ihrer Oberfläche ab, in der jedoch alle Informationen des dreidimensionalen Gegenstandes erhalten bleiben.

Es ist sogar möglich, dass aus diesem zweidimensionalen Abbild eine dreidimensionale Projektion entsteht. Susskind und Hooft ziehen daraus die Schlussfolgerung, dass dies auch für das gesamte Universum gelten kann, dass also unsere dreidimensionale Welt eine holographische Projektion der zweidimensionalen Oberfläche des Universums ist.

Leonard Susskind sagt:

Ist die dreidimensionale Welt eine Illusion, so wie ein Hologramm eine Illusion ist? Ich würde sagen, ja. Die dreidimensionale Welt ist eine Illusion und die tatsächliche Wirklichkeit ist die zweidimensionale Realität an der Oberfläche des Universums.

Der Stringtheoretiker Brian Greene formuliert es noch deutlicher:

Es könnte sein, dass alles im Universum, von den Galaxien und Sternen über uns Menschen bis hin zum Raum selbst nur eine Projektion von Informationen ist, die auf einer fernen zweidimensionalen Oberfläche gespeichert sind, die uns umgibt. Mit anderen Worten: Was wir als Realität erleben, könnte eine Art Hologramm sein. Obwohl der Raum ein wesentlicher Teil unseres Alltags ist, bleibt er für uns eine Art vertrauter Fremder. Er ist überall um uns herum, doch wir sind weit davon entfernt, sein wahres Wesen zu begreifen.

Diese Aussagen mögen wie Science-Fiction klingen, sie kommen jedoch aus dem Mund von renommierten Wissenschaftlern. Immer mehr Physiker schließen sich dieser Theorie an, da sie mathematisch nachvollziehbar und plausibel ist. Wir haben es hier mit ernsthafter Forschung zu tun, folglich müssen wir uns auch an den Gedanken gewöhnen, dass dies Teil unserer Realität ist.

Für den spirituellen Sucher sind solche Erkenntnisse sehr nützlich, denn sie helfen ihm, sich aus illusorischen Konzepten zu befreien. Diese wirken wie ein Gefängnis für den Verstand. Irrige Annahmen und falsche Glaubenssätze halten uns klein. Es geht darum, sie zu hinterfragen und, sobald sie als falsch erkannt wurden, aus unserem System zu entfernen. Dadurch bekommt das Bewusstsein mehr Raum und kann sich besser entfalten.

Der Stoff aus dem der Kosmos ist

Wenn Sie noch tiefer in die Erkenntnisse der Physik über das Wesen der Realität einsteigen wollen, dann kann ich Ihnen die Dokumentation Der Stoff aus dem der Kosmos ist, wärmstens empfehlen. Hier finden Sie alle vier Teile:

Siegfried Trebuch

Siegfried Trebuch gehört keiner Religion oder spirituellen Tradition an. Nach einem einschneidenden inneren Erlebnis veränderte sich sein Leben grundlegend. Er entdeckte eine Kraft in sich, die ihm dabei half, Frieden und Erfüllung zu finden. Seine Erkenntnis: Jeder Mensch trägt dieses schlummernde Potential positiver Energie in sich. Wer lernt, diese Kraftquelle zu erschließen, wird in der Lage sein, dauerhaft ein Leben in Glück und Freiheit zu führen.

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