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Was tun, wenn der Partner Spiritualität ablehnt?

Sie kennen das vielleicht: Hat einen das Interesse an Spiritualität erst einmal gepackt, lässt es Sie so schnell nicht wieder los. Ein Buch führt zu nächsten. Sie besuchen Seminare, beginnen zu meditieren, denken über den Sinn des Lebens nach und hinterfragen altgewohnte Glaubenssätze. Eine neue Welt bricht auf. Mit der Zeit sehen Sie die Dinge mit anderen Augen. Der individuelle Transformationsprozess setzt ein und beginnt Sie von innen her zu verändern.

Doch die Außenwelt, Ihr berufliches und familiäres Umfeld, bleibt vorerst gleich. Es wird aber nicht lange dauern bis man Ihre Veränderung bemerken wird. Besonders in Beziehungen zu Menschen, die Ihnen sehr nahe stehen, kann das zu Spannungen führen. Wie sollten Sie sich verhalten, wenn Ihre Beschäftigung mit Spiritualität Ihren Partner beunruhigt oder wenn er/sie Ihren neuen Weg sogar total ablehnt?

Diese und weitere Fragen haben wir in unserem letzten Abend für die Seele an die geistige Welt gestellt.

Die komplette Durchgabe können Sie hier hören:

Endlich glücklich!
Wegweiser in ein erfülltes Leben

TRANSKRIPTION

Maria wir begrüßen dich!

Und ich grüße euch, ihr Lieben! Schön, dass ihr hier seid in meditativer, offener Haltung und somit aufnahmebereit für all die heilsamen Energien, die zusammen mit diesen Worten in eure Herzen fließen.

Wir möchten mit dir über das Thema spirituelle Entwicklung und die Herausforderungen, die dadurch besonders in der Partnerschaft entstehen können, sprechen. Wenn ich mich stark entwickle und mein Partner nicht mitzieht, kann ich da irgendetwas tun um ihn auf der spirituellen Reise mitzunehmen?

Er kann sich nur selbst mitnehmen lassen, ihr Lieben! Das fällt einem Partner leichter, wenn er sich nicht genötigt, missioniert oder gedrängt fühlt. Denn ihr müsst wissen, spirituelle Entwicklung auch in einer Partnerschaft, findet immer ganz individuell statt. Es kann sein, dass ihr Hand in Hand schreitet, sozusagen nebeneinander, aber der eine Partner geht zwei Schritte nach vorne, er macht einen Entwicklungssprung, während der andere scheinbar ein wenig hinterherhinkt. Aber was wisst ihr schon ob dieser Partner, der ein paar Schritte zurück zu sein scheint, vielleicht schon morgen einen riesigen Entwicklungssprung macht und ihr dann glücklich und dankbar an seiner Hand schreiten dürft und von ihm mitgezogen werdet. Es ist dies die schönste Form des miteinander Wachsens. Aber ihr Lieben, wir wissen, dass nicht alles immer so harmonisch abläuft und so appellieren wir an eure Klugheit, an eure Herzensweisheit. Ihr wisst selbst wie es sich anfühlt, wenn man gezwungen wird, etwas zu glauben, zu tun, gezwungen wird sich grundsätzlich zu verändern. Das mag niemand gerne, aber man ist leichter bereit und das wisst ihr auch selbst, wenn man gelockt wird, wenn man gezeigt bekommt, was denn ein persönlicher Wandel an ganz handfesten Vorteilen bringt.

So könnt ihr zum Beispiel euren Partner nicht überfordern, indem ihr sagt: „Ich habe jetzt entdeckt was mir so gut tut, das machen wir jetzt gemeinsam!“ oder ähnliches. Ihr könnt in der Stille für euch diese Vorteile genießen, aber dann auch nach außen kehren, wenn ihr zum Beispiel merkt, dass ihr euch verändert habt, dass ihr stabiler im Leben steht, dass ihr zentrierter seid, konzentrierter bleiben könnt. Dass ihr nur vielleicht so nebenbei sagt: „Schau mal, früher konnte ich mich kaum konzentrieren. Seit ich meditiere, kann ich mir vieles besser merken.“ Oder ihr sagt ganz nebenbei: „Ist dir noch nicht aufgefallen, dass ich nicht mehr so schnell aus der Haut fahre? Ich fühle mich jetzt viel ruhiger, viel friedlicher in mir, ich möchte diesen Frieden gern mit dir teilen, denn ich liebe dich!“ Das reicht schon. Wer nicht missioniert und nicht drängt, hat die Möglichkeit den anderen zu locken, es ihm schmackhaft zu machen. Es sind dies fast Tricks, aber sie wirken, ihr Lieben und ihr müsst dem anderen die Freiheit lassen, selbst zu entscheiden, ob er sich verändern und wachsen will. Das liegt nicht in eurer Hand. Ihr könnt nur anbieten und euch dann wieder zurückziehen und vieles einfach in eurem Inneren geschehen lassen, da wo wahre Spiritualität ihren Platz hat. Da muss im Außen nicht so viel Brimborium und künstliches Spirituelles gelebt werden, was vielleicht einen Menschen, der damit bisher nicht in Kontakt kam, überfordern könnte. Es braucht nicht dieses Äußere. Viel wichtiger ist das Innere und wenn ihr euch innerlich transformiert, so wird das durch eure leuchtenden Augen im Außen sichtbar und ist Lockmittel genug.

Wie sollte man sich seinem Partner gegenüber verhalten, wenn er oder sie jegliche Spiritualität ablehnt?

Seid auch ihr tolerant! Toleranz ist ein sehr wichtiger Bestandteil in jeder funktionierenden gesunden Partnerschaft. So dürft auch ihr tolerant sein und das respektieren, was euer Partner für sich für richtig hält. Wenn er ebenfalls diese Toleranz lebt, so könnt ihr zwar nicht direkt miteinander, aber zumindest nebeneinander eure eigenen Schritte tun. Denkt nicht, es verwandelt sich nur einer. Ihr lebt ja im Energiefeld des anderen. Wenn ihr an euch arbeitet und höher schwingt und licht- und liebevoller werdet, dann geschieht etwas ohne Worte, was den anderen verändert. Energiefelder in einer Partnerschaft wollen sich immer angleichen. So kann es sein, dass ihr durch das, was ihr vordergründig nur alleine pflegt – wo ihr denkt, ich möchte wachsen, ich möchte mich kennenlernen, ich möchte mich wandeln – durch das gemeinsame Energiefeld auch den Partner berührt.

Wie kann man trotz Widerstand in der Partnerschaft oder in der Familie seine Spiritualität leben?

Nun, ihr Lieben, ein wenig Beharrlichkeit und Mut gehören dazu. Oft ist es der Fall, dass ein Mensch in solch einem Familienfeld der erste ist, der sich traut, Spiritualität zu leben, der erste ist, der hinter die Kulissen schauen möchte. Was hat es denn mit dieser menschlichen Existenz auf sich? Wofür lebe ich denn? Was ist der Sinn des Lebens? Alle diese fundamentalen Fragen muss nur einer in einem familiären Umfeld stellen um Transformation für das gesamte Feld möglich zu machen. Natürlich wehrt sich das Feld! Ein energetisches Feld will gleich bleiben und so habt ihr es vielleicht nicht ganz so leicht. Da ist es wichtig, beharrlich zu bleiben, aber dennoch liebevoll und verständnisvoll den anderen gegenüber zu sein. Sie sollen sich nicht rechtfertigen müssen, dass sie so denken, wie sie denken. Aber rechtfertigt auch ihr euch nicht! Nehmt für euch in Anspruch, nach eurem Gewissen zu handeln. Euer Gewissen ist eine innere Instanz. Das verstehen auch andere Menschen, dass ihr eurem inneren Gefühl von richtig und stimmig verpflichtet seid. Natürlich heißt das nicht, dass jeder die Dinge sofort ebenfalls so sehen wird. Aber bleibt stark, seid mutig, seid euch treu und wenn es schlimm wird und viel Kraft verlangt, dann tröstet euch damit, dass alle eure spirituellen Vorbilder es auch nicht immer so leicht hatten. Es braucht schon Mut die Fackel des Göttlichen zu tragen, aber wer diese Fackel trägt, der erleuchtet den Pfad für diejenigen, die nachfolgen wollen.

Nachtrag von Mutter Maria:

(Gibt dem Publikum diese Affirmation) Ich bin göttlich, ich bin durchlichtet, ich bin ein Teil Gottes!

Denn das seid ihr, ihr Lieben, ob ihr es wollt oder nicht! Göttlich, strahlend, auf einer Abenteuerreise, wo der Eintrittspreis das Vergessen war. Alles zu vergessen und sich durch diese Nebelschleier den Weg wieder zurück zu bahnen ist das größte Abenteuer, das es gibt! Aber ihr Lieben, es gibt Reiseführer! Es gibt Menschen, die diese Nebelschleier vor euch durchdrungen haben. Folgt ihnen nach! Nehmt euch das aus ihrem Erfahrungsschatz, was für euch passt. Ihr seid nicht alle gleich. Für dich passt etwas, was dir jetzt gar nichts bringt. Für dich passt etwas, was dich blockieren würde und so achtet auf die Weisheit in eurem Herzen! Da ist mehr Verstand als hier, wenn es um solche Dinge geht. Glaubt eurer Weisheit, vertraut eurem Herzensgefühl, nehmt euch Zeit und die Stille, um diesem Herzen zu lauschen, denn es spricht ja nur ganz leise, aber es spricht.

Wir übersetzen gerne, was eure Herzen sprechen, aber wir freuen uns auch über einen jeden und eine jede von euch, die gelernt hat, selbst zu verstehen, selbst wahrzunehmen, selbst ernst zu nehmen, was da schon immer war an Information und Gefühl. Und so geht alles wieder auf das Gleiche zurück, ihr Lieben! Traut euch selbst, glaubt euch selbst! Werdet lichtvoll, groß, würdevoll, damit ihr euch endlich einmal selbst zuhört. Damit ihr Respekt vor euch habt, nicht alles kleinredet und anzweifelt. Mit Zweifel kann man sich alles zerstören über viele Lebzeiten. Was ihr mühevoll aufgebaut habt, zerstört der Zweifel und so bleibt ihr auf der Stelle. Also werft den Zweifel über Bord, glaubt euch selbst! Glaubt an euch, wie wir es tun!

Seid gesegnet!

Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 10 Jahren als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Ein sehr schöner Beitrag – besonders der Schluss.
    Ich habe das Glück einen Partner zu haben, der auf dem gleichen Weg ist.

    Danke für die Botschaften!

  2. Vielen vielen herzlichen dank !!!! Ihre beitraege sind sehr wichtig und wohltuend fuer mich, besonders auch dieser letzte beitrag !!!!!!!!!!!!!!!!! Nochmals dank von ganzem herzen !!!!!!!!!!!
    Angelika Zierhut

  3. Die Frau, die mich geheiratet hat, ist römisch katholisch. Sie glaubt an einen strafenden Gott. Da er das bei vielen Mitmenschen nicht schnell genug macht, ist sie Gott gerne behilflich! Ich bin ein Heidenkind. Ich glaube an einen LIEBENDEN GOTT. GOTT ist LIEBE. LIEBE ist die Quintessenz des Universums! Daher akzeptiere ich die Haltung der Frau!
    Amando Volker Specht

  4. Danke, das kam wie gerufen für mich, denn dieses Problem habe ich gerade mit meinem Partner. Ich habe meine Engel heute Mittag Hilfe gebeten mir in dieser Angelegenheit zu helfen und schwups habe ich eure email am Abend bekommen und gelesen….

    Vielen Lieben Dank

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