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Warum wir tun, was wir tun

Zweifelsohne hat die Welt schon bessere Tage gesehen: Ein paar wenige Reiche stopfen sich immer mehr Geld in die Taschen, während das Heer der Armen weltweit wächst. Was sich oben sammelt, fehlt unten. Dort streiten sich immer mehr Betroffene um immer weniger. Die Ressourcen der Erde werden zur Befriedigung unersättlicher Gier systematisch ausgebeutet und zerstört. Die Rüstungsgeschäfte boomen. Die bis auf die Zähne bewaffneten USA warten nur auf einen geeigneten Anlass, um endlich losschlagen zu können. „Die Welt steht am Abgrund“, fasste es der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel auf der Münchner Sicherheitskonferenz in Worte.

Die traurige Realität der aktuellen Entwicklungen wird immer mehr Menschen bewusst. „Dagegen muss man etwas tun“, heißt es von allen Seiten und es tut sich auch etwas. In den letzen Jahren sind viele Initiativen entstanden, die sich gegen den zunehmenden Wahnsinn stemmen, wie zum Beispiel KenFM, wo mit viel Engagement versucht wird, der medialen Massenmanipulation entgegen zu wirken.

Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

Johann Wolfgang von Goethe

Viele Menschen spüren, dass es so nicht weiter gehen kann und fühlen sich aufgerufen, aktiv zu werden. Sie engagieren sich in der Öffentlichkeit auf sozialer, medialer und politischer Ebene, um ein Gegengewicht zu den vielen negativen Entwicklungen zu bilden. Auch wir, als „spirituelle Arbeiter“ müssen unseren Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten. Unsere Aufgabe besteht darin, an der Wurzel des Problems anzusetzen: dem Menschen selbst. Alles Übel dieser Welt entspringt letztlich aus einem kranken Innenleben. Von dort aus wird es über Machtkanäle wie Politik, Wirtschaft, Medien, Finanzen und Militär in die Außenwelt getragen, wo es schließlich seine zerstörerische Wirkung entfaltet. Alles, was auf dieser Welt geschieht, egal ob gut oder böse, hat seinen Ursprung im Menschen. Das kollektive Bewusstsein der Welt ist krank. Wäre dieses heil, so würden wir nicht mit so viel Negativität in der Außenwelt konfrontiert werden. Über Gesetze und vernünftiges Handeln kann man dem Übel zwar Einhalt gebieten, doch dadurch werden nur äußere Symptome in Schach gehalten. Unter der Oberfläche brodelt es weiter und wenn der Druck zu hoch wird, kommt es eines Tages zu einer heftigen Entladung.

Die kleinste Einheit einer Gemeinschaft ist das Individuum. Ist es mit sich im Unfrieden, so spiegelt sich das in der ganzen Gemeinschaft wieder. Will man die Spannung lösen, gilt es sowohl im Außen wie auch im Innen anzusetzen. Wenn es uns gelingt, Frieden in uns herzustellen, wird jedem äußeren Konflikt der Nährboden entzogen. Ohne Aggression, Wut und Hass gäbe es keine Kriege. Deswegen ist es so wichtig, an sich selbst zu arbeiten und deswegen werden wir nicht müde unseren Beitrag zur Heilung auf Seelenebene zu leisten. Auch wenn es nur ein ganz kleiner Tropfen auf einen großen, heißen Felsen ist, so ist es dennoch die Mühe wert. Jeder einzelne Mensch, der nur einen kleinen Schritt in Richtung innere Heilung macht, wird zum Segen für viele, die mit ihm in Kontakt stehen. Jede Zunahme an innerem Frieden strahlt unweigerlich auf die Umwelt aus, wie ein Leuchtturm, der auf festem Grund steht und dem die Brandung nichts anhaben kann. Gerade in dieser Zeit, wo es um die Welt so schlecht bestellt ist, ist es wichtiger denn je, sich um Heilung zu bemühen. Davon sind wir absolut überzeugt. Deswegen tun wir, was wir tun.

Siegfried Trebuch

Siegfried Trebuch gehört keiner Religion oder spirituellen Tradition an. Nach einem einschneidenden inneren Erlebnis veränderte sich sein Leben grundlegend. Er entdeckte eine Kraft in sich, die ihm dabei half, Frieden und Erfüllung zu finden. Seine Erkenntnis: Jeder Mensch trägt dieses schlummernde Potential positiver Energie in sich. Wer lernt, diese Kraftquelle zu erschließen, wird in der Lage sein, dauerhaft ein Leben in Glück und Freiheit zu führen.

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Dieser Beitrag hat 9 Kommentare
  1. Die Sicherheitskonferenz in München dient auch dazu die Bevölkerung zu sensibilisieren, dass wir mehr Rüstung benötigen. Unser ehemaliger Bundespräsident Gauck sagte damals auf der Sicherheitskonferenz dass wir mehr Verantwortung in der Welt übernehmen müssen. Das heißt im Klartext: Aufrüsten und bei den Natoeinsätzen mit dabei sein. Jetzt sagt Gabriel, dass die Welt am Abgrund steht. Wie ist das Konzept, wie das zu lösen ist? Natürlich Aufrüstung. Mit Waffen lassen sich gute Deals machen. Immer mehr Menschen wachen auf und informieren sich über alternative Medien. Das gibt mir Hoffnung. Wenn wir in unserem sozialen Umfeld in Frieden sind, dann ist das auch ein Beitrag zum großen Frieden.

  2. „Nichts Heiliges ist mehr, es lösen
    Sich alle Bande frommer Scheu,
    Der Gute räumt den Platz dem Bösen,
    Und alle Laster walten frei.
    Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken,
    Verderblich ist des Tigers Zahn,
    Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
    Das ist der Mensch in seinem Wahn.“ F. Schiller „Die Glocke“

    Dieser Kommentar spricht die innerste Wahrheit aus.
    Ohne Charakter- und Herzensbildung des Individuums läßt sich keine friedliche Gesellschaft aufbauen.
    Und dass gerade diese Seelenbildung in den Schulen nicht gelehrt wird,
    zeigt die tiefgreifende Krankheit unseres bestehenden Systems.

  3. Lieber Siegfried, liebe Gaby,

    zum o.g. Beitrag kann ich nur Danke sagen. Gerade eben, bevor ich ihn gelesen habe, hab ich einer Freundin in einer mail von dem Wahn da draußen geschrieben. Und mir ist auch bewußt, dass ich nur über mich selbst Macht habe – heißt also, dass ich meinen Frieden mit mir zu machen habe. Bin dran, täglich, mal mehr mal weniger gut. Heut ist das Ego recht rotzig. Aber auch meine Oma sagte immer: steter Tropfen höhlt den Stein und ich schätze eure Beiträge nicht nur als Tropfen ein, denn manchmal wirken sie wie ein Wasserfall und sie fallen bei jedem der offen ist auf fruchtbaren Boden. Wie ich mit dem Wahn in der Welt umgehe: Größtenteils halte ich es wie die Pippi Langstrumpf: Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt. Ich schaffe mir einen Raum der mich stärkt mit einer Tätigkeit, die mich stärkt und natürlich mit Menschen die mich stärken (natürlich beruht das auf Gegenseitigkeit) , meide alles was mich schwächt, bis auf mein Ego an diesem besonderen Tagen, wo es Schiß hat seinen Platz einbüßen zu müssen. Was heißt: Stadtleben geht gar nicht mehr, Menschenansammlungen auch nicht und meine Vision ist es, eine kleine Dorfgemeinschaft zu gründen, wo jeder einen individuellen Wohnraum mit genug Raum zum Nachbarn hat, wo man authark und ressourcenschonend mit der Natur lebt und sich Mensch, Tier und Pflanzen wohlfühlen. Ein Gemeinschaftshaus, wo alles, was man sich teilen kann, vorhanden ist rundet das Ganze ab. Es sollte auch ein größerer See da sein und natürlich sollten die Bewohner schon ein gewisses Bewusstsein haben. Das ist meine Vision gegen den Wahn – Besucher sind gerne willkommen. Gefühlsmäßig dauert es noch etwas bis zur Realisierung. Mein Geldbeutel und ich sind noch nicht so ganz ausgereift :) Macht weiter, immer weiter – eure Worte tun einfach nur gut . Herzensgrüße, Sabine

    1. Hallo Sabine,
      deine Vision hört sich sehr schön an – so ein Bild gefällt auch mir!!
      Wo würdest so was denn gerne realisieren?

      Liebe Grüße
      Sabine C.

    2. Wunderbar….
      Seit 2 Jahren genau mein Ziel. Habe auch schon Menschen in mein Leben gezogen die genau so fühlen. Was gibt es schöneres als in Frieden zu leben mit Gleichgesinnten.

      Liebe für unsere Erde und den Menschen.
      Ulrike

    3. Liebe Sabine,
      was du schreibst habe ich auch schon länger als Vision in meinem Herzen.
      Ich wohne ländlich in einem kleinen Haus mit ziemlich großen Grundstück und bin dabei alles sehr naturnah zu gestalten und auch z.B. noch eine größere Wildblumenwiese anzulegen. Also ich möchte ein Paradies für Tiere gestalten.
      Teilweise schon getan. Aber mir fehlen die Bewohner mit dem gewissen Bewusstsein. So fühle ich mich noch nicht am richtigen Platz.
      es finden nur oberflächliche, banale Gespräche statt. Ich versuche jeden so zu nehmen, wie er ist.
      Ja, wie bereits angedeutet, ich bin auch noch nicht da, wo ich sein möchte.

      Alles Liebe
      Monika

  4. Bingo! Jeder Satz sitzt! Danke für diese Worte! Ich fühle es und das ist auch der Beweggrund, warum ich tue was ich tue.
    Wir sind aufgerufen zusammenzuwirken!

    Herzensgrüsse
    Belinda

  5. Lieber Siegfried, liebe Gaby,

    in der Vergangenheit glaubte ich „helfen zu müssen“, indem ich versuchte, „andere zu bekehren oder zur Einsicht zu bringen“. Dabei musste ich jedoch sehen, dass es immer zwei Seiten gibt. Also habe ich erkannt, alles laufen zu lassen wie es ist. Das einzige, was ich versuche, ist, meinen Charakter zu veredeln (soweit es gelingt) und so zu leben, wie ich meine, dass es „richtig“ ist. Und je mehr Menschen diesen (eigenen) Weg gehen und sich dabei bemühen, in „Liebe zu dienen“ und sein eigenes Ego nur noch zur Beobachtung einzusetzen, um zu erkennen, je größer wird das Kollektiv. Und damit kommt auf Dauer Veränderung – egal in welche Richtung! Letztlich kommt es also darauf an, wie viele Menschen reifen. Sind es genug, kommt der Aufstieg. Reicht es nicht, kommt er noch nicht! So einfach ist das göttliche Spiel!!

    Liebe Grüße
    Uli

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