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Warum Spiritualität das Wichtigste im Leben sein sollte

Als bewusst lebender Mensch haben Sie sich bestimmt schon gefragt, was für Sie das Wichtigste im Leben ist. Vielleicht ist es Ihre Familie, Ihre Partnerschaft, Ihre Karriere, Ihr Haus, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde? Tagtäglich sind Sie damit beschäftigt, sich um diese Bereiche zu kümmern. Sie ernähren Ihre Familie, Sie treiben Ihre Karriere voran, Sie zahlen Ihre Schulden ab, Sie treiben Sport, um fit und gesund zu bleiben, Sie treffen sich mit Freunden.

Die meisten Menschen beschäftigen sich fast ausschließlich mit den Notwendigkeiten, die unmittelbar vor ihnen liegen. Doch wie sieht es mit dem Blick aufs große Ganze aus? Worum geht es letzen Endes in diesem Abenteuer, das wir Leben nennen? Nur wenige nehmen sich die Zeit und machen sich die Mühe, ein paar Schritte zurück zu treten und eine übergeordnete Perspektive einzunehmen und sich zu fragen: „Was soll das Ganze überhaupt?“. Wenn wir den Mut aufbringen das zu tun, relativieren sich die Prioritäten plötzlich dramatisch. „Was uns zuerst groß und wichtig erscheint, wird plötzlich nichtig und klein.“

Beobachten Sie einmal bewusst, womit Sie sich den ganzen Tag beschäftigen. Seien Sie dabei ganz objektiv und ehrlich. Halten Sie vielleicht sogar in einer Liste fest, womit Sie Ihre Zeit verbringen. Vom Zähne putzen am Morgen über Ihre familiären und beruflichen Pflichten bis hin zu Ihrer Freizeitgestaltung und dem Krimi oder Liebesfilm am Abend. Wenn Ihre Aktivitätenliste fertig ist, versetzen Sie sich einen Monat in die Zukunft und überlegen Sie, was dann davon noch von Bedeutung ist. Sie werden feststellen, dass sich Vieles, was Ihnen heute noch wichtig ist und ihre gesamte Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, im Verlauf der Zeit zunehmend an Bedeutung verliert. Gerade deswegen haben die meisten Menschen eine große Scheu davor, eine übergeordnete Perspektive einzunehmen. Da ist es doch viel angenehmer, sich in den alltäglichen Kleinigkeiten zu verlieren. So vergeht die Zeit und man hat ja das Gefühl, etwas getan zu haben.

Was ist nun die Ursache für diese Angst? Der Grund dafür liegt im allgemein anerkannten Weltbild unseres Kulturkreises, dass alles Materielle oberste Priorität hat. Der Fokus unserer Bemühungen liegt auf dem Schutz und der Sicherung unserer physischen Existenz. Wir machen Karriere, wir verdienen Geld, wir schaffen uns ein Dach über dem Kopf, wir schließen Versicherungen ab, wir sparen, wir scheuen keine Mühe, um unser irdisches Leben abzusichern.

Die Logik unseres Lebenslaufes sieht aus materieller Perspektive etwa so aus: Wir werden geboren, durchleben Kindheit und Jugend, bewältigen die Hürden von Schule und Ausbildung. Dann versuchen wir Karriere zu machen, eine Familie zu gründen und das eigene Leben und jenes unserer Liebsten zu schützen und zu bewahren. Doch eines Tages müssen wir alles, wofür wir gekämpft und gearbeitet haben, zurück lassen. Nichts können wir mitnehmen. Nicht das Haus, nicht das Geld, nicht den Ruhm unserer Erfolge, nicht einmal unseren Körper. Wozu dann der ganze Aufwand? Aus diesem irdischen Blickwinkel betrachtet wirkt jedes menschliche Streben nur mehr absurd. „Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“ Aus Mangel an brauchbaren Alternativen ist es daher für den materiell orientierten Menschen der leichtere Weg, sich in blinden Aktivismus zu stürzen, um sich ja nicht mit der deprimierenden „Realität“ beschäftigen zu müssen.

Wechseln wir doch einmal den Blickwinkel und sehen uns das irdische Leben aus der Perspektive der geistigen Welt an. Von dort aus betrachtet ist das irdische Leben nicht mehr als ein Wimpernschlag, eine kurze Episode im ewigen Leben der Seele. Was für viele von uns alles zu sein scheint ist von „oben“ betrachtet nur ein kurzes Intermezzo, ein Abenteuertrip für Mutige. Aus der Sicht der Seele ist das irdische Leben eine große Chance zur spirituellen Weiterentwicklung. Man kann auf dieser Erde eine breite Palette an Erfahrungen machen, kleine und große Abenteuer erleben. Alles, was wir in unser Bewusstsein aufnehmen, kann niemals verloren gehen, bereichert unseren Erfahrungsschatz und bringt uns unserer Göttlichkeit näher.

Der Seele geht es ausschließlich darum, das irdische Leben optimal zu nutzen, um ihre Bewusstwerdung so effektiv wie möglich voran zu treiben. Wenn wir weise sind, werden wir alles daran setzen, diesen Prozess zu unterstützen. Wir werden versuchen, unsere weltlichen Verpflichtungen überschaubar zu halten, damit in unserem täglichen Leben genug Platz bleibt, um sich mit dem eigenen ewigen Geist zu beschäftigen. In der Praxis heißt das konkret, sich täglich Zeit für Meditation zu nehmen, sein Weltbild und die damit verbundenen Glaubenssätze zu hinterfragen, sich seelische Blockaden anzusehen und sie möglichst aufzulösen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, aber es ist auf lange Sicht das Einzige, wofür es sich lohnt, zu leben und zu kämpfen. Denn jeder noch so kleine Fortschritt in der spirituellen Entwicklung bleibt uns über alle Leben hinaus erhalten und kann nie verloren gehen.

Endlich glücklich!
Wegweiser in ein erfülltes Leben

Deswegen ermahnt uns die geistige Welt unermüdlich dazu, die spirituelle Komponente als fixen Bestandteil in unseren Alltag zu integrieren. Das heißt nicht, dass wir stundenlang meditieren müssten oder wie Asketen leben sollten. Nein, es geht darum, dass wir uns eine halbe Stunde pro Tag nehmen, um in uns zu gehen und über unser Denken und Handeln zu reflektieren. Es geht darum, einmal ein gutes spirituelles Buch anstatt eines Romans zu lesen. Es geht darum, einmal ein Meditationsseminar zu besuchen, anstatt sich am Strand zu bräunen. Wie Sie es angehen, liegt an Ihnen. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Wenn Sie es nur wollen, können Sie dem Ruf Ihrer Seele folgen. Sie wird Ihnen unmissverständlich mitteilen, was für Sie jetzt momentan am Wichtigsten ist.

Seelische Fortentwicklung ist der einzige Reichtum, der niemals verloren gehen kann. Sammeln Sie Schätze in Ihrem persönlichen Himmel! Diese Erfahrungsebene, die wir irdisches Leben nennen, können Sie hier und jetzt bewusst nutzen, um sich auf ein höheres Bewusstseinsniveau zu entwickeln. Ihr Geist ist das Einzige, was wirklich von Dauer ist. Alles andere vergeht. Deswegen sollte Spiritualität das Wichtigste in Ihrem Leben sein!

Siegfried Trebuch

Siegfried Trebuch gehört keiner Religion oder spirituellen Tradition an. Nach einem einschneidenden inneren Erlebnis veränderte sich sein Leben grundlegend. Er entdeckte eine Kraft in sich, die ihm dabei half, Frieden und Erfüllung zu finden. Seine Erkenntnis: Jeder Mensch trägt dieses schlummernde Potential positiver Energie in sich. Wer lernt, diese Kraftquelle zu erschließen, wird in der Lage sein, dauerhaft ein Leben in Glück und Freiheit zu führen.

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Dieser Beitrag hat 13 Kommentare
  1. „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, alles andere wird euch gegeben werden“ – das hat Jesus mit seinen Worten uns nahe gelegt, heute habt ihr das über diesen Newsletter getan. DANKE für diese Erinnerung, jetzt ist sie „eingerastet“.

    1. Zu Annemarie Albert

      Die richtige Übersetzung lautet:
      Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes (der geistigen Welt) und seiner Gerechtigkeit (und ihrer Gerechtigkeit), dann wird euch das alles zufallen, wonach die Heiden (die Materialisten) streben. Das heißt, das zum Leben auf Erden erforderliche Materielle fällt einem zu. Dieser Satz (Trachtet …) bezieht sich auf das materielle Leben, um das sich die ersten Christen Sorgen machten.

  2. Ist denn die Erde der einzige Ort, wo die Seele sich weiter entwickeln kann? Es muss doch im Universum so viel mehr geben, wo man geistig wachsen kann. Und wozu wachsen, wenn wir doch alle schon göttlich sind? :-)
    Ich bin im Moment sehr aufgewühlt und verstehe den Sinn des Lebens überhaupt nicht. Meine Mutter liegt im sterben nach einem arbeitsreichen unglücklichen Leben nicht sie seit Jahren langsam und qualvoll dahin… Wo ist der Sinn?

    1. Jeder von uns trägt tief in sich einen göttlichen Kern. Nur ganz ganz wenige sind sich dessen jedoch voll bewusst. Spirituell betrachtet befindet sich die Menschheit im Dämmerschlaf. Das Drama des Lebens hat letztendlich den Zweck, uns aus diesem Dämmerschlaf zu erwecken. Leider benötigen die meisten Menschen Krisen als Anstoß um sich überhaupt Gedanken über den Sinn des Lebens zu machen.

    2. Als göttliche, reine Wesen sind wir in der reinen LIEBESENERGIE zu Hause. Nur als Mensch inkarniert auf der Erde ist es (uns ursprünglich göttlichen Wesen) möglich, GEFÜHLE wie Wut, Hass, Trauer, Scham, etc. erfahren zu können. Für dieses ‚Experiment ERDE‘ geben wir vor der Inkarnation unser Einverständnis. Wenn wir nun als Mensch auf der Erde ’sterben‘, so nehmen wir all unsere gemachten Erfahrungen mit. Dazu kommt noch, dass ein ‚morphisches Feld‘ (auch ‚die göttliche Matrix‘ genannt) existiert, die alle von uns durchlebten Gefühle pausenlos speichert. Von diesem Wissen profitieren das ganze Kollektiv, sprich: alle Lebewesen auf der Erde. Darum bringen/führen nun alle Menschen, die jetzt am ‚Erwachen‘ sind (= Sie wissen wieder, dass Sie ursprünglich göttliche, unsterbliche Wesen sind und nur für kurze Zeit auf der Erde als ‚Mensch‘ inkarniert) die Erde wieder in die All-LIEBE, sprich: Sie bringen ‚den Himmel auf Erden‘.
      Alles (ist) LIEBE, Nathalie

    3. Liebe Katja, ich fühle Deinen Schmerz mit über das endliche und manchmal auch leidvolle Leben. Aber vielleicht haben wir Menschen uns eine Vorstellung vom Leben auf der Erde geschaffen, die wir dann auch unbedingt erreichen wollen. Und die Seele sich was ganz anderes „ausgedacht“ hat. Und dann fallen wir aus dem inneren Eins-sein in den Zwei-fel. Mir hat sehr dieser Satz genützt: „Machs wie Gott, werde Mensch!“ Und da liegen für mich die Herausforderungen. Göttliches Wesen zu sein, daß menschliche Erfahrungen machen will. Für mich hat sich der Sinn des Lebens im Leben selbst gefunden.
      Wie sehr mag sich Deine Mutter wünschen, liebevoll begleitet zu sein (was Du sicher tust). Und heute vor Gericht zum Beispiel galt es, ganz in der Liebe zu sein und zu bleiben- für alle Anwesenden, die Kläger, die Anwälte,…. ich war die Hauptangeklagte bei einem Verkehrsunfall. Jetzt ist so ein Frieden in mir – trotz der hohen Geldstrafe. Das werde ich dann in mein Danketagebuch schreiben.
      Alles Liebe, Marvita

    4. Liebe Katja,
      es geht mir jetzt nicht darum, diese Community zu bereichern. Das hat die Geistige Welt nicht nötig. Natürlich kann ich Siegfried aus spiritueller Sicht nur Recht geben. Sondern mir geht es wie Marvita. Auch ich fühle Deinen Schmerz. und auch ihr Mitgefühl und DARUM schreibe ich DIR! Weil mir das gerade so unter die Haut geht.
      Ich bin selbst in der Situation, einem Freund beim langsamen Sterben zuschauen zu „müssen“.
      Menschen ohne Verständnis für spirituelle Zusammenhänge und Hintergründe könnten daran zerbrechen. Auch er muss sich selbst dabei zuschauen.
      Was aus menschlicher Sicht keinen Sinn ergibt.
      In seinem Fall bin ich mir fast sicher, es MÜSSTE nicht sein. Er ist eine liebe Seele! Aber sein Ego (er ist kein Egoist – ein spiritueller Mensch versteht das) steht ihm im Weg. Und so kann seine Seele nicht zu ihrem Menschen durchdringen. Er ist für überhaupt nichts offen. In seinem Fall wage ich fast zu behaupten, dass er deshalb auch überhaupt erst so krank wurde.
      Und oft fragt man sich gerade bei Menschen, die das (menschlich gesagt) doch wirklich nicht verdient hätten, warum gerade diese so etwas durchleben „müssen“ und auf so eine Weise sterben………….ich merke schon, das wird jetzt zu lange……
      Um zu Dir zurückzukommen:
      Zum Einen hat diese Situation für Deine Mutter hauptsächlich, aber auch für Dich und alle Angehörigen, Freunde etc. eine sehr tiefe und komplexe Bedeutung. Ganz ganz großes seelisches Wachstumspotential.
      Zum Anderen müsste eine Krankheit vielleicht gar nicht erst zum Tode führen. Eigentlich möchte jede Krankheit uns etwas sagen. Darum sagt man ja auch in der Spiritualität – und DAS ist die Wirklichkeit – es gibt keine unheilbare Krankheit!
      Warum gibt es sonst Wunderheilungen??
      Erst kürzlich fand ich ein youtube-Video. Darin erzählt z.B. eine Frau, die durch einen Unfall querschnittsgelähmt wurde, wie sie sich innerhalb 1 Jahres selbst geheilt hat. Mit der Kraft ihrer Gedanken und der Glaubenskraft ihres Herzens. Ich glaube bei Quer-Denken.
      Auch weiß man, dass Krebs z. B. schon lange heilbar ist.
      Ein Dr. Hamer hat aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlages festgestellt, dass es oft zu Krebs kommt nach einem dramatischen Ereignis, worüber man mit niemand reden kann aufgrund von Isolation und noch ein Faktor, der dazu kommt, welchen ich aber nicht mehr weiß. Allein durch das Erkennen der Ursache bzw. des Auslösers kann Heilung eintreten.
      Auch gibt es auf rein körperlicher Ebene z.. die „Dunkelfeldtherapie“. Da wird dem Blut Sauerstoff zugeführt. Dann verschwinden die Krebszellen.
      So könnte man z.B. wenigstens dem Körper wieder helfen, was wieder Auswirkung auf Seele und Geist hat. Wir wissen doch, dass Körper, Seele und Geist in Wechselwirkung zueinander stehen. Jede Krankheit hat jedoch einen spirituellen Hintergrund. Und es dauert Jahre bis sie sich manifestiert. Und darum muss das Thema oder das negative Programm oder Blockaden, welche noch ganz andere Gründe haben können, die direkt im geistigen Bereich liegen(anhaftende erdgebundene Seelen oder Wesenheiten – aber das ginge jetzt zu weit, das gehört u.a. zum Arbeitsfeld der Geistheiler), gefunden, gelöscht, beseitigt oder erlöst werden, sonst kann keine Heilung eintreten oder tritt eine erneute körperliche Störung auf.
      Bei einer jungen Frau fand man aufgrund dieser Dunkelfeldtherapie verklebte Blutblättchen, Viren und Bakterien. Sie ist schon jahrelang fast sterbenskrank und keiner fand heraus, warum. Natürlich ist auch hier die Ursache hinter der Ursache zu finden in Traumatas u.a. Was ich damit sagen möchte: Jetzt wo es ihr körperlich wieder gut geht (innerhalb 1 Woche!!) kann man sich an seelisch/geistige Themen machen. Sie hat jetzt wieder HOFFNUNG geschöpft. Und diese Erfahrung stärkt wiederum den Glauben daran, dass es Gott doch gut mit uns meint.
      Viele solcher Erfahrungen kann man dann an andere weitergeben, wenn sie in einer ähnlichen Situation sind.
      Es kommt wirklich ganz darauf an, ob der Mensch OFFEN ist für Spiritualität und bereit ist, noch tiefer zu gehen, wie er vielleicht meint schon zu sein. Da kann man sich viel Leid ersparen.
      Ich sage oft: Selbst der ungläubigste, skeptischste oder misstrauischste Mensch wird definitiv die Erfahrung machen, dass er um dieses Thema (also Gott) nicht drum herum kommt.
      Das bezieht sich jetzt nicht auf Deine Mutter. Ich kenne sie ja nicht.
      Auch sehr gläubige Menschen werden vor solchen Schicksalen nicht verschont.
      Gerade auch die Religiösität mit ihrem „Schuldbewusstsein steht der wahren Spiritualität sogar im Weg.
      Spirituell weit entwickelte Menschen mit hohem Bewusstsein, können mit allem ganz anders umgehen, haben eine ganz andere Tragkraft. Darum ist Spiritualität so wichtig im Leben.
      Wenn es sich nicht gerade um eine ganz spezielle Erfahrung handelt, welche die Seele unbedingt machen möchte, kann es auch sein, dass Heilung nicht erfolgen kann, weil der Mensch nicht offen für Wunder ist. Ich glaube sogar, dass es in vielen Fällen so ist: „Wunder WOLLEN“ geschehen! Sie geschehen dann, wenn wir es zulassen“. Oder der Mensch hat etwas Bestimmtes noch nicht gelernt oder ist von seinem Seelenplan abgekommen. Wurde alles schon erwähnt.
      Ein Bekannter hatte vor Jahren Brustkrebs (als Mann!)
      Er arbeitet z. B. viel mit HO’OPONOPONO (ein hawaiiansiches Vergebungsritual. Ein ganz wesentlicher Punkt ist „bei aller Liebe“ , sich selbst nicht zu vergessen! Oft werden Menschen weil sie sich ständig für andere „aufopfern“ aus mangelnder Selbstliebe und mangeldem Selbstwertgefühl (was man selber meist nicht bemerkt oder so sieht), durch Selbstvorwürfe oder aufgestaute durchaus berechtigte Wut, weil man vielleicht Ungerechtigkeit o.ä. meint hinnehmen zu müssen, weil man nicht den Mut hat, sich zu wehren, zu sich zu stehen, alles zu schlucken etc., irgendwann davon schwer krank.
      Vielleicht hat eine Seele sich aber auch schon entschlossen zu gehen, weil sie keinen Weg mehr sieht, „erweitert“ zu Gott zurückzukehren. Was überhaupt der einzige Sinn ist für eine Seele, zu inkarnieren. Hierfür braucht sie ganz bestimmte Erfahrungen, um ihre göttlichen Eigenschaften zu vervollkommnen. Und gerade der Sterbeprozess ist für jede Seele unermesslich wertvoll.
      Der Wille des Egos ist nicht immer der Wille der Seele. Daraus entsteht ja Leid. Dadurch sollen wir ja lernen, auf unsere innere Stimme zu hören. Die geistige Welt will IMMER nur das Beste für uns!
      Auch wenn man spirituell sehr weit entwickelt ist, fällt es einem als naher Angehöriger unsagbar schwer bzw. ist es fast unmöglich, darüber zu stehen.
      Mir würde noch so viel einfallen. Doch ALLES werden wir aus menschlicher Sicht NIE verstehen, sondern erst wenn wir’s wieder aus der Sicht der Seele betrachten können.
      Alle Antworten sind nur ein schwacher Trost in Deiner Situation.
      Ich kann Dir ja einen Vorschlag machen: Bitte Siegfried um meine Kontaktdaten und wir können auch gerne mal telefonieren.
      Ich wünsche Dir viel Erkenntnis und ZUVERSICHT, dass wie immer es ausgeht, am Ende………….. Gottes Liebe so viel Balsam ist für Eure Seelen, dass Ihr der Leiden nicht mehr gedenken werdet!!
      Ich hoffe, Du spürst annähernd, wie ich das jetzt meine!
      Ich wünsche Dir/Euch viel KRAFT und WIRKLICHEN TROST und sende Dir
      ganz liebevolle und verständnisvolle Grüße.
      Und wenn Du Dich, auch Deine Mama sich damit völlig allein gelassen fühlt, Ihr seid es nicht!! Und doch. Denn allein heißt mit dem All-eins oder dem All-Einen. Ums Einssein geht es schlussendlich. Mitgefühl bewirkt dieses Einssein, dieses Einheitsgefühl. Und umgekehrt. Weil wir jetzt wieder in die Einheit gehen.
      Wir sind bei Euch!!
      So wie Jesus gesagt hat: „Ich bin bei Euch bis an der Welt Ende“.
      Selbst wenn wir uns nicht mehr nur alleine fühlen, sondern am tiefsten Punkt der Einsamkeit in uns angekommen sind, dann begegnen wir dort Gott.
      Ende und Anfang. Der ewige Kreis.
      Einer der Schlüssel ins Himmelreich – in doppeltem Sinne – und übrigens auch in die 5. Dimension zu kommen, ist VERTRAUEN.
      Das wünsche ich Euch vor allem!
      Es gibt sogar die Theorie, dass die Seele weiß, dass ihr Mensch in seinem jetzigen Bewusstseinszustand in dieser Verfassung so den Aufstiegsprozess nicht schafft und wählt deshalb den Ausstieg aus dem physischen Körper, um von der anderen Seite dabei zu sein.
      Und dann könnt Ihr Euch wieder in die Arme schließen.
      Das wünsche ich Euch, liebe Katja und Deiner Mom von ganzem Herzen!
      Das meine ich mit „am Ende…………………….“

    5. Liebe Katja,
      es ist eine lange Zeit her und ich lese erst jetzt ihren o.a. offensichtlichen Hilferuf.
      „Ich bin im Moment sehr aufgewühlt und verstehe den Sinn des Lebens überhaupt nicht. Meine Mutter liegt im sterben nach einem arbeitsreichen unglücklichen Leben nicht sie seit Jahren langsam und qualvoll dahin… Wo ist der Sinn?“
      Ich werde versuchen ihnen ihre Frage zu beantworten.
      Zunächst stellen Sie sich vier Fragen:
      Wer bin ich – wo komme ich her – warum bin ich hier und muß leiden, obwohl ich nicht leiden will – und wo gehe ich hin?
      Zur Frage 1 und 2 : Jeder ist ein Kind Gottes. Wie geschrieben steht: Gott erschuf den Menschen nach seinem Bilde, nach seinem Bilde erschuf er ihn. ( Das ist das unsterbliche Selbst – genannt die Seele – eines jeden Menschen. Jeder ist gleich Gott. Wie ein Tropfen Wasser aus der gleichen Substanz besteht wie sein Ursprung der Ozean, wie ein Goldstäubchen die gleiche Substanz ist wie sein Ursprung die Goldmine. So sind wir alle eins mit Gott! Voller Wissen, unendlicher Freude, Liebe, Demut, Glückseligkeit und Tugenden. Aber wir haben uns vor undenklichen Zeiten von Gott getrennt – und somit auch von allen göttlichen Eigenschaften. Diese Trennung von Gott muss beendet werden und eine Zurückverbindung ist erforderlich, was Religion ist. Aus dem Lateinischen re= zurück, legare = verbinden.) Weiter heißt es: UND ER erschuf ein Mann und ein Weib. Nachdem wir Menschen die wir auf Erden herunter gefallen sind, erschuf Gott den menschlichen materiellen physischen Körper, zum vorübergehenden Aufenthalt, von dem entgegengesetzten geistigen Körpern. Woraus bestehe ich nun?
      Ich bestehe aus einem physisch materiellen Körper, worin ich – mein Selbst oder die Seele eingeschlossen ist. Wichtig ist zu erkennen: Ich habe keine Seele, sondern ich bin nicht der Körper ich bin die Seele. Nur der Körper darf von sich behaupten: Ich habe eine Seele. Desweiteren aus Intellekt, Sinne und dem Gemüt.
      Unsere materiellen Körper unterliegen den materiellen Gesetzen. D.h. Wie alles in der Natur: Werden, Gedeihen, Verenden. Nur für den Körper gilt: Staub bist du und zu Staub wirst du wieder werden. Nicht jedoch für mein unsterbliches Selbst.
      Zur Frage 3 und 4
      Jeder Mensch auch ihre Mutter ist nicht gestorben. Lediglich hat sie zu einem für sie bestimmten Zeitpunkt den Körper verlassen müssen, und daher ist der Körper durch den Lösungsprozeß gestorben, bzw. abgestorben.
      Das Gesetz des Karmas: Was du säest, das wirst du ernten.
      (Ausschnitte aus dem Evangelium des Vollkommenen Lebens)
      Wie ihr in diesem Leben euren Mittgeschöpfen tuet, so wird es euch ergehen im künftigen Leben.
      Das Licht scheint vom Osten zum Westen; aus der Finsternis steigt die Sonne empor und geht wieder hinab in die Finsternis. Also ergehet es dem Menschen in alle Ewigkeit. Wenn sie aus der Finsternis kommt, so hat sie vorher gelebt, und wenn sie wieder niedersinkt, so geschieht es, auf dass sie ein wenig raste und dann abermals lebe. Also müsset ihr durch viele Wandlungen hindurch, damit ihr vollkommen werdet, so wie es geschrieben wird in dem Buche Hiob: Ich bin ein Wanderer und wechsle einen Platz nach dem anderen und ein Haus nach dem anderen, bis ich in die Stadt und das Haus kommme, die ewig sind.
      Und Jesus sprach abermals zu ihm: Wie kannst du alles wissen? Du kannst nicht sehen durch die Wände deines Hauses, noch lesen die Gedanken deiner Mitmenschen noch verstehen die Sprache Vögel oder der wilden Tiere. Du kannst nicht einmal die Ereignisse deines früheren Lebens, deie Empfängnis oder deine Geburt in dein Gedächtnis zurückrufen.
      An einem anderen Tage, als Jesus vorüberging, sah er einen Mann, der blind geboren war. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, das er blind geboren ist.
      Die aber Böses getan haben, für die gibt es keine Ruhe, denn sie werden ein-und ausgehen und durch viele Zeitalter Leid erdulden müssen zu ihrer Besserung, bis sie vollkommen geworden sein werden. Doch die Gutes getan haben und Vollkommenheit erreicht haben, die haben ewige Ruhe und sie gehen ein in das ewige Leben. Sie ruhen in dem Ewigen. Über sie haben Tod und Geburt in der Wiederholung keine acht mehr, für sie dreht sich das Rad des Ewigen nicht mehr, denn sie haben den Mittelpunkt erreicht, wo ewige Ruhe herrscht und der Mittelpunkt aller Dinge ist Gott.
      So wie alle Geschöpfe aus dem Unsichtbaren hervorgehen in dieser Welt, so kehren sie zurück zu dem Unsichtbaren, und so werden sie wiederkommen, bis sie gereinigt sein werden.
      Es gibt eine Auferstehung aus dem Körper und eine Auferstehung in den Körper. Es gibt ein Aufsteigen des Lebens aus dem Fleische und ein Herabsteigen in das Leben des Fleisches.
      Dies ist ein kleiner Überblick für Sie. Wenn Sie spirituelle Fragen haben, wenden Sie sich an mich. Ich werde Ihnen alle Fragen selbstlos beantworten.
      Mit freundlichen Grüßen
      Josef Berres

  3. Ein grossartiger Beitrag, danke Siegfried :-)

    Einige Zeilen, für Leute die sich für Göttlich halten, wie z.B. Katja. Sie schrieb; ***wozu wachsen, wenn wir doch alle schon göttlich sind?**

    Das Paradies oder der Zustand vor der Trennung war ein Geisteszustand, in dem nichts benötigt wurde, die ganze Schöpfung war Göttlich, in der Einheit, oder Ganz. Als Adam auf die „Lügen der Schlange“ hörte, war alles, was er hörte die Unwahrheit. Indessen heißt es in der Bibel, dass ein tiefer Schlaf auf Adam fiel und nirgends findet sich ein Hinweis auf sein Erwachen. Seitdem hat die Welt hat noch kein umfassendes Wiedererwachen, oder eine umfassende Wiedergeburt erfahren. Eine solche Wiedergeburt ist unmöglich, solange die Menschheit fortfährt, zu projizieren oder fehlzuerschaffen.

    Die Welt, die wir sehen, spiegelt lediglich unseren eigenen inneren Bezugsrahmen wider: die vorherrschenden Ideen, Wünsche und Gefühle in unserem Geist. „Wahrnehmung wird durch Projektion erzeugt“ Erst schauen wir nach innen und entscheiden uns für die Art von Welt, die wir sehen wollen. Dann projizieren wir diese Welt nach außen und machen daraus die Wahrheit, wie wir sie sehen. Wir machen sie durch unsere Deutungen dessen, was wir sehen, wahr.

    Wenn wir die Wahrnehmung dazu verwenden, unsere eigenen Fehler, unseren Ärger, unsere Angriffsimpulse, unseren Mangel an Liebe in welcher Form auch immer zu rechtfertigen, so werden wir eine Welt des Bösen, der Zerstörung, der Böswilligkeit, des Neides und der Verzweiflung sehen. Das alles müssen wir vergeben lernen und zwar nicht deshalb, weil wir „gut und barmherzig“ sind, sondern weil das, was wir sehen, nicht wahr ist.

    Wir haben die Welt durch unsere verdrehten Abwehrmechanismen verzerrt und sehen deshalb etwas, was nicht vorhanden ist. Indem wir unsere Wahrnehmungsfehler erkennen lernen, lernen wir auch, über sie hinwegzusehen oder zu „vergeben“. Gleichzeitig vergeben wir uns selbst, indem wir über unsere verzerrten Selbstkonzepte zu dem Selbst blicken, Das Gott in uns und als uns erschaffen hat.

    Deshalb ist es so wichtig, was Siegfried schrieb, nämlich die spirituelle Komponente als fixen Bestandteil in unseren Alltag zu integrieren.

    1. Danke, Paul!

      „Wahrnehmung wird durch Projektion erzeugt.“ Diese Projektion zu durchschauen ist wohl die größte Herausforderung auf dem Weg zur Selbst- und Gotteserkenntnis. Der griechische Philosoph Platon hat die Welt als Projektion in seinem Höhlengleichnis schon vor 2400 Jahren sehr treffend beschrieben. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Fast die gesamte Menschheit ist in dieser Projektion gefangen. Sich aus diesem Gefängnis zu befreien ist mit sehr viel mentaler Arbeit verbunden. Es muss alles, wirklich alles immer wieder hinterfragt werden, bis schließlich nur mehr die letze Wahrheit in unserem Bewusstsein übrig bleibt. Mehr dazu in Die Illusion der Realität.

  4. Der Sinn des Lebens auf der Erde ist die Bewusstseinsentwicklung von der prärationalen (gläubigen) über die rationale (materialistische) zur transrationalen (spirituellen) Stufe, die viele Erkenntnisse umfasst. Eine Entwicklung ist nur dort möglich, wo es Zeit gibt. In der geistigen Welt gibt es jedoch nur die Gegenwart, eine Entwicklung ist daher ausgeschlossen.

    In der Astralwelt, die auch Hades oder Hölle genannt wird, existiert eine Art Zeit, die wie im Traum sprunghaft ist und daher für eine Entwicklung nicht geeignet ist, d. h., auch in der Astralwelt findet wie in der geistigen Welt keine Bewusstseinsentwicklung statt. In der Astralwelt lebt das Bewusstsein (der unsterbliche Geist) mit Astral- und niederem Mental-Körper, d. h. mit Gefühlen und auch irdischen Erinnerungen, die nicht in die geistige Welt mitgenommen werden. In der Astralwelt werden die Inkarnationen vorbereitet und von ihr erfolgt der Übergang in die geistige Welt, wenn alles Karma abgetragen ist und kein Inkarnationswunsch besteht. Die Erde ist von der geistigen Welt geschaffen worden, damit sich Geistwesen entwickeln können.

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