Überspringen zu Hauptinhalt
© Lassedesignen - Fotolia.com
Spiritualität und Solidarität

In der Spiritualität geht es zuallererst um den Geist des einzelnen Menschen. Er bemüht sich durch Meditation und ethische Lebensführung um die Entwicklung seiner Seele. Er erkennt die kosmischen Gesetze und richtet sein Leben danach aus. Damit übernimmt er automatisch auch eine Vorbildfunktion für andere Menschen und somit erlangt die ursprünglich persönlich ausgerichtete Spiritualität eine soziale Dimension. Der wahrhaft spirituell praktizierende Mensch besitzt eine gewisse Strahlkraft, ein Charisma, welches auf die ihn umgebenden Menschen anziehend wirkt, weil sie spüren, dass Güte, Liebe und Wahrheit aus seinem Wesen strahlen.

Diese kosmischen Prinzipien stehen in Kontrast zu den derzeit herrschenden Energien auf dem Planeten Erde. Hier dominieren Machtstreben, Gier, Ausbeutung und Geringschätzung des Lebens. Die immer undurchschaubarer werdenden gesellschaftlichen Strukturen haben uns unserer Unabhängigkeit und Eigenständigkeit beraubt. Unsere Individualität wurde der Gleichschaltung mit einem System geopfert, in dem wir nur mehr Nummern sind.

Über unsere Köpfe hinweg werden Entscheidungen getroffen, hinter denen wir so nicht mehr stehen können. Astronomische Geldmengen fließen in marode Banken zu deren „Rettung“. Multinationale Konzerne zahlen kaum mehr Steuern. Gleichzeitig wird bei Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen gespart, also genau dort, wo es wirklich um Menschen geht. Hier läuft eindeutig etwas schief. Grundlegende Werte wie Menschlichkeit, Freiheit, Nächstenliebe und der Respekt von allem Leben werden mit Füßen getreten. Der spirituelle Mensch lebt in diesem Spannungsfeld zwischen äußerer und innerer Realität. Einerseits muss er diese Diskrepanz ertragen, andererseits fühlt er sich aufgerufen, diesen lebensfeindlichen Entwicklungen entgegen zu wirken. Somit fällt ihm eine bedeutende soziale Verantwortung zu, denn er strebt nach Harmonie von Innen- und Außenwelt.

Natürlich ist es nicht möglich, die Welt über Nacht zu verändern, aber trotzdem kommt ein spiritueller Mensch nicht umhin, sich für die Verbesserung der Umstände einzusetzen. Neben der eigenen spirituellen Entwicklung wird er auch seine soziale Verantwortung wahrnehmen und Projekte, welche für mehr Freiheit, Bewusstheit, Menschlichkeit und Nächstenliebe eintreten, unterstützen. Dazu bieten sich heute vielfältige Möglichkeiten.

Derzeit werden wir durch das alte römische Prinzip „Teile und herrsche“ regiert. Dadurch entsteht eine extreme Abhängigkeit von unpersönlichen Institutionen. Wenn wir unser Leben wieder selbst bestimmen wollen, so geht das nur über den Weg einer neuen Solidarität unter uns Menschen. Das gilt insbesondere für den spirituellen Bereich, denn im Bewusstsein liegt die Grundlage jeder Veränderung im Außen.

Wenn sich ein paar Menschen zusammen finden um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen, so entsteht dadurch ein neues Energiefeld. Jesus sagte: „Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20). Es müssen keine großen Kreise sein. Wenn sich eine Handvoll Menschen regelmäßig zum Meditieren trifft, kann dadurch viel bewirkt werden. Man schließt neue Freundschaften und fühlt sich von der Gemeinschaft getragen. Der Austausch von Gleichgesinnten wird zur Bereicherung für jeden Einzelnen.

Um sich aus der Abhängigkeit der zentralisierten Energieversorgung zu lösen, können Sie sich zum Beispiel an der Entwicklung alternativer Technologien beteiligen. Dabei darf aber nie aus den Augen verloren werden, dass neue Technologien immer mit einer Weiterentwicklung des Bewusstseins einhergehen müssen, denn sonst besteht die Gefahr, dass sie wieder für eigennützige und destruktive Zwecke eingesetzt wird, wie wir das in der Geschichte leider immer wieder erlebt haben. Technologie muss dem Menschen dienen, darf aber nicht zwangsläufig zur Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt führen, wie es heute der Fall ist. Dass es geeignete Lösungen gibt, wissen wir. Es ist jetzt an der Zeit, dass diese sich langsam aber sicher durchsetzen dürfen.

Ein wesentlicher Grund für die Unfreiheit der heutigen Welt liegt in den Zwängen des immer unmenschlicher werdenden Finanzsystems. Es gibt Initiativen um sich daraus zu befreien, wie zum Beispiel Komplimentärwährungen oder Tauschkreise. Ich kann nur empfehlen, sich in einem Tauschkreis zu engagieren, denn es bringt Menschen zusammen und nebenbei spart man eine Menge Geld. Außerdem wird man freier von der zentralisierten kommerziellen Versorgung mit Gütern, auf die wir uns auf Dauer auch nicht immer verlassen können. Somit bringt uns Solidarität ein gesteigertes Maß an Sicherheit.

Auch im Gesundheitsbereich entstehen spannende Projekte. Es gibt Solidargemeinschaften, die ihre Gesundheitsabsicherung selbst in die Hand nehmen. Sie treffen sich regelmäßig in kleinen Gruppen und unterstützen sich gegenseitig finanziell im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls.

Die geistige Welt fordert uns immer wieder auf, uns zu vernetzen. Möglichkeiten dazu gibt es viele, von kleinen Meditationskreisen angefangen bis hin zu dauerhaften spirituellen Gemeinschaften. Jeder Mensch ist ein Individuum und so muss er selbst den für sich passenden Platz finden. Findet man nichts, was das Herz zum Hüpfen bringt, so kann man ja auch einmal etwas selber auf die Beine stellen.  Werden diese Prinzipien eingehalten, so wird auch die Gemeinschaft funktionieren und florieren. So können wir starke Energiefelder schaffen, die nachhaltig positive Veränderungen bringen.

Beim letzten Abend für die Seele gab es ein interessantes Channeling von Maria zum Thema. Sie sprach unter anderem darüber, wie man Konflikte in Gemeinschaften lösen kann und wie gewährleistet wird, dass eine Gruppe auf einem guten Kurs bleibt. Mehr dazu hören Sie hier:

TRANSKRIPTION

Hier können Sie die Transkription im PDF-Format herunterladen.
Vielen Dank an Karin aus Günzburg!

Siegfried Trebuch

Siegfried Trebuch gehört keiner Religion oder spirituellen Tradition an. Nach einem einschneidenden inneren Erlebnis veränderte sich sein Leben grundlegend. Er entdeckte eine Kraft in sich, die ihm dabei half, Frieden und Erfüllung zu finden. Seine Erkenntnis: Jeder Mensch trägt dieses schlummernde Potential positiver Energie in sich. Wer lernt, diese Kraftquelle zu erschließen, wird in der Lage sein, dauerhaft ein Leben in Glück und Freiheit zu führen.

Das könnte Sie auch interessieren
Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  1. Lieber Siegfried,

    die Nacht bevor du diesen Artikel als Newsletter verschickt hast, habe ich ungewöhnlich schlecht geschlafen und lag länger wach. Da ging mir unter anderem das Netzwerk der Lichtarbeiter durch den Kopf und die Tatsache, dass es auch immer wieder absichtliche Störungen in diesem Netzwerk gibt und leider auch gerade unter Lichtarbeitern immer wieder Missverständnisse und Unklarheiten (habe ich selbst alles mehrfach erlebt) und ich dachte jedoch sofort „Na, wir lassen uns aber nicht unterkriegen…“ und dann habe ich mir ein leuchtendes Lichtarbeiter-Netz um die Erde herum vorgestellt und mein Licht dort eingespeist. :-) Fühlte sich schön an und ich bat einfach mal wieder um freie, gereinigte, leuchtende Energiebahnen zwischen den Lichtarbeitern, sodass dieses Netz für die lichtvollen Energien schön durchlässig wird.

    Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich am nächsten Morgen diesen Newsletter im Posteingang fand, wo du von dem neuen Energiefeld sprichst, das durch Zusammenfinden entsteht und erst recht als ich den Auszug der Botschaft sah! :-)

    Daher möchte ich mich nochmal bei euch bedanken, dass ihr Ende 2012 diesen Anstoß mit den Freundeskreisen des Goldenen Zeitalters gegeben hattet. Dadurch war ich damals motiviert, nach euren Vorschlägen solch einen spirituellen Kreis zu gründen und kürzlich, im Januar 2014, hatten wir einjähriges Bestehen! :-) Der grobe Rahmen, den ihr damals angeboten hattet, hat sich auch bei uns bewährt und wir verwenden häufig euer Material, doch nicht ausschließlich (es gibt ja so viele schöne Texte und Quellen…!). Anfangs waren wir eine Weile nur zu zweit, aber es hat sich gelohnt, weiter zu machen und unser kleiner Kreis ist etwas gewachsen und voller Energie. Der Umgang mit unserer spirituellen Entwicklung ist unser Schwerpunkt, mit allem, was dazu gehört, auch das Erkennen von medialen Fähigkeiten, die sich im Zuge des Lichtkörperprozesses bei allen immer weiter zeigen und die gegenseitige Unterstützung im Umgang damit. Es tut also gut, sich mit echten Menschen über plötzlich auftauchende Lichtkugeln oder Lichtwürmer zu unterhalten oder „komische“ Träume, über plötzliche emotionale Tiefs oder Hochs, immer stärker spürbare Energien am ganzen Körper oder auch mal über aufkommende Zweifel „Stimmt das eigentlich alles, oder bilden wir uns das nur ein??!“ Anfang Januar z.B. stellten wir fest, dass jemand bei den Heilenergien, die manche aus unserer Gruppe bei Bedarf für andere übertragen, „einen Turbo“ eingeschaltet haben muss. :-D So ist man nicht allein damit und bleibt doch in seinem ganz eigenen Tempo in der Entwicklung und es ist schön festzustellen, dass jeder neue Teilnehmer wieder neue Energien und persönliche Schwerpunkte mit in die Gruppe bringt.

    Ich empfinde all das als enorme Bereicherung und kann nur jeden ermuntern, der sich nach so einer Gemeinschaft sehnt, auch einen Kreis zu gründen oder sich einem anzuschließen.

    Wer Interesse an der Teilnahme an unserem Kreis in Dortmund hat, kann sich gern über diesen Link über die Seite von PAO anmelden, ihr bekommt dann zügig Antwort über Treffpunkt und Termine von mir:
    http://pao-lichtkreise.org/archives/2500
    Die Kreise heißen dort Lichtkreise, haben aber im Wesentlichen dieselben Ziele wie wir und die Liste dort ist ein bequeme Art, Orte mit bestehenden Kreisen zu finden.

    Also nochmals danke, Siegfried und Gaby, für euer Engagement damals, auch allen anderen Beteilgten, die beim Aufbau des Netzwerkes tätig waren. Ich bin sicher, es haben sich seitdem auch etliche andere Freundeskreise gehalten. Ihr seht, eure Arbeit – wie die von uns allen – fruchtet …. auch wenn nicht immer gleich erkennbar. Das wisst ihr zwar schon, aber ich denke, ihr freut euch trotzdem über Feedback. :-D

    Viele liebe Grüße
    Sabine

    1. Ich möchte zu dem Thema „Lichtkreise“, spirituelle Gemeinschaften usw. noch etwas ergänzen, was ich für besonders wichtig erachte: Es gibt unzählige Gruppierungen, Vereine und Lichtkreise. Viele davon haben schöne Namen und gute Vorsätze. Entscheidend ist jedoch, welche Werte dort tatsächlich gelebt werden. Es gibt gut klingende Projekte, die bei genauerer Betrachtung dann doch nicht so gut sind, wie sie zu sein scheinen. Daher ist der/die Einzelne immer wieder dazu aufgerufen, sich hinein zu spüren, ob die Gruppenenergie für ihn/sie stimmig ist. Die Qualität einer Gruppe steht und fällt mit der Reinheit der Absicht ihrer Mitglieder. Maria hat das in ihrer Durchgabe auch sehr schön und klar formuliert: Die lichtvolle Ausrichtung muss immer wieder aufs Neue bekräftigt werden.

      1. Danke Siegfried, für deinen Kommentar dazu. Da stimme ich vollkommen mit dir überein. Für mich ist es auch nicht wichtig, welchen Namen solch ein Kreis hat, wichtig ist nur, was wir dort machen und mit welcher Absicht. Das wird bei uns immer wieder von neuem angesprochen, wenn neue Teilnehmer hinzu kommen. Da ist es auch völlig in Ordnung, wenn jemand nicht weiter teilnehmen möchte, wenn er sich – z.B. unter unserem speziellen Kreis – etwas anderes vorgestellt hat. Es finden sich sowieso langfristig die Menschen, die für solche Treffen zueinander passen.

        Ganz liebe Grüße
        Sabine

      2. Ihr Lieben – Danke, dass es Euch gibt!

        Erlebtes – Erfahrenes: Wer mit sich arbeitet fühlt und spürt noch währender Betrachtung und wirken lassen der Worte „Inhalt“ augenblickliche Berührung und Transformation! und wo es energetisch stimmt.

        Nun hoffe ich das passende Netzwerk gefunden zu haben: PAO fühlt sich gut an. [Innerlich bekommt man auch die Antwort, wenn man es hinterfragt: ob das die Wahrheit ist, ob das die Wahrheit ist was ich spreche – das jeder nur in sich selbst finden kann.]

        Ich verneige mich
        Mit Herzvollen Grüße und Dank
        Brigitte

  2. So habe ich die Plattform ‚Gemeinschaftsverzeichnis‘ auf die Beine gestellt.

    Diese Website dient zur Vernetzung aller Menschen der neuen Zeit. Hier hat jeder die Möglichkeit Gleichgesinnte in seiner Umgebung zu finden, seine persönlichen Leistungen und seine Berufung allen anderen Menschen in seiner Heimatregion vorzustellen und kostenfrei anzubieten.

    Darüber hinaus, steht diese Website als eine Möglichkeit der Informationsplattform für den Zusammenschluss aller Menschen, für eine Welt in der alle Lebewesen Liebe erfahren, geschätzt und geehrt sind, zur Verfügung.

    http://www.gemeinschaftsverzeichnis.com

    “Ich lade Dich ein, durch Dein Wirken unsere neue Welt zu gestalten.”

    Liebe Grüsse, Simon

    1. Ihr Lieben – Lieber Simon,

      ich bin so glücklich, dass es euch gibt! Genau so ein Netzwerk habe ich mir sehnlichst gewünscht, und dank meiner Führung hat es mich heute hier her geführt. Ich freue mich sehr über diesen Beitrag.

      Fühlt Euch geehrt und gesegnet
      Brigitte

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Beliebteste Produkte
An den Anfang scrollen
Mit einem Freund teilen