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Ins Vertrauen gehen, aber richtig!

Wie viel eigenes Zutun braucht es, um seinem spirituellen Weg zu folgen? Darf der spirituelle Mensch einfach darauf vertrauen, dass sich seine geistigen Begleiter schon um alles kümmern werden? Reicht es, sich zurückzulehnen und „ganz ins Vertrauen zu gehen“? Diesen Fragen muss sich früher oder später jeder spirituelle Sucher stellen.

Mutter Maria hat uns in einem Abend für die Seele verdeutlicht, wann es nötig ist, aktiv die Weichen zu stellen und wann wir ins Vertrauen gehen dürfen. Sie sagt uns, wie wichtig es ist, unsere Eigenverantwortung aktiv zu nutzen, um Entscheidungen zu treffen und Prozesse anzustoßen. Die geistige Welt erwartet von uns, unseren gottgegebenen Verstand und Willen für unsere eigene spirituelle Entwicklung und zum Wohle der Menschen einzusetzen, die mit uns in Beziehung stehen.

Wenn wir den ersten aktiven Schritt getan haben, dürfen wir uns dem Prozess hingeben und darauf vertrauen, gut geführt und begleitet zu werden. Verbleiben wir jedoch in einem Zustand der Passivität, so werden unsere geistigen Helfer auch nicht aktiv. Sie warten auf unsere Initiative.

Sie nehmen uns nicht ab, eigene Entscheidungen zu treffen und Pläne für unser Leben zu schmieden, denn wir werden von unserer geistigen Führung nicht wie Kleinkinder behandelt, sondern besitzen freien Willen und werden in unserer Größe geachtet. Für die Entscheidungsfindung steht uns dabei als kostbarstes Werkzeug unser Gefühlskompass zur Verfügung.

Passivität und Nichtstun und nur hier sitzen und vertrauen und nichts tun, nichts anstreben, nichts einsetzen ist nicht der Weg eines spirituellen Suchers.
Mutter Maria

Die komplette Botschaft von Mutter Maria können Sie hier hören:

Endlich glücklich!
Wegweiser in ein erfülltes Leben

TRANSKRIPTION

Maria, wir begrüßen dich! 

Und mein Gruß geht an euch, ihr Lieben. Ihr seid unsere Liebsten, wir lieben alle Menschen, aber diejenigen, die uns zuhören, die diesen Weg auf sich nehmen, diese Strapazen, diesen Aufwand, denen können wir sagen, dass wir sie lieben. Das ist ein Unterschied, der uns sehr beglückt.

Wir möchten heute mit dir über ein spirituelles Thema sprechen und zwar Vertrauen. Die Frage, die sich uns im Leben immer wieder stellt ist, wie sehr haben wir unser Leben selbst im Griff? Wie sehr sollten wir unseren Verstand und unseren eigenen Willen einsetzen, um das Leben zu gestalten und wie sehr sollten wir auf unsere geistige Führung vertrauen, dass alles, was geschieht, zu unserem Besten sein wird?

Nun ihr Lieben, das ist eine sehr weit umfassende Frage. Es ist so, dass beides wichtig ist im Leben eines spirituellen Menschen. Der eigene Wille ist sehr wichtig, aber dass ihr euch führen lasst ist ebenso wichtig. Dies ist kein Widerspruch, ihr Lieben! Euer Wille ist erst einmal das Wichtigste, wenn es darum geht, diesen Entschluss zu fassen: Ich will mich auf den spirituellen Weg machen! Ich will ein besserer Mensch werden! Ich will zurückkehren in meine geistige Heimat. Da muss ich mich jetzt auf den Weg machen als Mensch im menschlichen Körper!

Es ist also dieser Wille in euch etwas sehr Wichtiges. Dann geht es darum, einmal zu schauen: Wo steh ich denn jetzt und wo will ich hin? Auch das liegt noch in eurem Willen zu entscheiden. Wenn es dann Hindernisse gibt, sind diejenigen, die mit ein wenig Mut, Selbstüberwindung und Einsatz zu überwinden sind, die Herausforderungen, die für euch Sprungsteine sind. Die müsst ihr nur überspringen und ihr habt einen gewaltigen Entwicklungssprung gemacht. Wenn ihr hingegen an Wände lauft und einfach nicht weiter kommt, dann ist dies ein Kennzeichen, dass dies der falsche Weg ist. Dann geht in euch mit eurem Eigenwillen, mit eurer Disziplin, am besten in die Meditation oder zumindest in die Stille. Werdet leer und fragt euch: Wenn dieser Weg nicht der richtige ist, was gäbe es denn da für andere Wege, zu denen mir vielleicht bisher der Mut gefehlt hat oder die Abenteuerlust oder „es ist so unbekannt“. Was auch immer: Diese Wand, vor der ihr steht, ist das deutlichste Zeichen, einmal nach links und rechts zu blicken, denn entlang der Wand könnte euer Weg liegen.

Und dann lasst euch führen. Hier geht es in dieses Vertrauen. Wenn ihr dann erkannt habt: Dieser Weg führt gegen eine Wand, aber dieser Weg scheint machbar zu sein. Ich weiß nicht, wie ich ihn gehen kann, ich weiß nicht, ob ich ihn gehen kann, vielleicht bin ich noch nicht weit genug, vielleicht bin ich nicht mutig genug, vielleicht bin ich zu klein, zu unwürdig, was auch immer. Trotzdem: Hier ist der Punkt, wo ihr vertrauen dürft. Und zwar vertraut ihr zu einem großen Teil euch selbst. Denn ihr habt diesen Lebensweg in groben Zügen mitgeplant und so vertraut darauf, dass ihr schon wusstet, was ihr plantet. Dann vertraut auch darauf, wenn ihr diesen Weg voller Bereitschaft geht, nur den ersten Schritt macht, dass ihr ihn nicht alleine geht. Beim zweiten Schritt ist schon eine hilfreiche Hand ausgestreckt, eure geistige Führung ist sehr trickreich und einfallsreich und sie benutzt viele Mittel und Menschen, um euch zu führen. Da ist jetzt Vertrauen angebracht, aber weitergehen müsst ihr wieder selbst. Passivität und Nichtstun und nur hier sitzen und vertrauen und nichts tun, nichts anstreben, nichts einsetzen ist nicht der Weg eines spirituellen Suchers.

Wie viel Planung ist im Leben sinnvoll? 

Ihr habt euren Verstand mitbekommen, ihr Lieben und er ist ein wichtiges Werkzeug. Es ist Balance im Leben das Zauberwort! Wenn ihr im Herzen spürt, das ist mein Weg und der Verstand sagt, das bringt doch nichts, warum auch immer, dann ist hier etwas sehr wichtig für euch herauszufinden. Hat der Verstand Recht oder will er nur auf Nummer sicher gehen? Will er nur die Kontrolle bewahren, einen Plan aufstellen und den verfolgen bis zum Rentensäckchen voller Gold? Das wäre langweilig und nicht der spirituelle Weg. Eurem Herzen folgt, aber euren Verstand benutzt, denn wenn euer Herz euch sagt: Ich gehe jetzt diesen unorthodoxen Weg, egal was die anderen sagen, dann lässt es dich erkennen, es ist mein Weg, dann ist es auch vernünftig, wenn ihr den Weg vage zu kennen glaubt, zumindest die nächsten Schritte, einen Plan aufzustellen. Was brauche ich für diesen Weg, kann ich noch etwas dazulernen, damit ich besser ausgestattet bin? Zum Beispiel führt euch euer Weg ins Ausland. Da wäre es sinnvoll einen Plan aufzustellen, damit ihr zumindest die Sprache lernt, zumindest alle alten Dinge, die euch am Heimatland fesseln und zurückhalten, loslasst und auflöst, eure Sachen ordnet. Hier braucht es einen Plan. Aber der Weg ist einer aus dem Herzen, den ihr zu folgen gewillt seid. So hat alles Balance im Leben und dann ist es gut ausgewogen, wenn ihr nicht alles in einen Topf werft, ein Mischmasch an esoterischen Gedanken.

Es gibt Gedanken, wo jeder in einem bestimmten Spektrum eures Lebens seine Berechtigung hat und es kann sein, dass eine Woche später das Gegenteil für euch richtig ist. Es ist kein Widerspruch, denn ihr entwickelt euch, ihr entfaltet euch und Pläne sind dazu gemacht, auch über den Haufen geworfen zu werden, wenn euer Herz euch sagt, irgendetwas stimmt nicht, es fühlt sich nicht gut an, es ist so gut durchdacht, so perfekt geplant. Entweder gibt es dauernd Hindernisse, wo ich nicht weiterkomme oder es ist dieses Gefühl in meinem Herzen, das mir sagt, das ist noch nicht das Richtige. Und so scheut euch nicht. Es zeugt von Größe, die tollsten Pläne hinter euch zu werfen und zu sagen: Ich bin in der Lage, neue Pläne zu machen, aber diese Pläne sollen mit meinem Herzenssehnen in Resonanz gehen, dann hat mein Planen auch Hand und Fuß, dann wird auch das, was ich erahne, unterstützt von meiner geistigen Führung. Ich bekomme Hinweise, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde. Ich bekomme auch Hinweise, wenn ich gewillt bin, sie zu hören, dass vielleicht eine kleine Veränderung angebracht ist oder eine sehr große 180°-Drehung in meinem Leben. Seid flexibel und dann nutzt wieder euren Verstand, um zu planen und eurer Vernunft genüge zu tun. Aber das letzte Wort hat euer Herz, denn hier spricht eure Seele zu euch und die sagt euch: Tu doch das, was dich am glücklichsten macht, nicht das was vernünftig ist! Tu das, was dich ewig glücklich macht!

Dies ist mein Rat an euch.

Gaby Teroerde

Gaby Teroerde arbeitet seit 10 Jahren als Medium im deutschsprachigen Raum. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet spirituelle Lebenshilfe.

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Dieser Beitrag hat 5 Kommentare
  1. Vielen Dank an Euch und an Maria, gestern habe ich sie um Hilfe gebeten und heute höre ich diese Botschaft – die kam genau richtig :) Vielen lieben Dank

  2. Ihr Lieben, ich danke Euch für diese wunderbare Botschaft. Seid einiger Zeit frage ich mich, ob ich noch richtig unterwegs bin, jetzt habt ihr mir einen Wegweiser geschickt!
    DANKE
    Theresa

  3. „Nicht Vertrauen oder Handeln, sondern beides“

    Ich möchte hier nur kurz erwähnen, dass das Vertrauen in die geistigen Helfer / Gott bzw. Jesus Christus nicht von der äußeren Welt abhängig ist. Das heißt im Grunde nur, dass Vertrauen nicht Nicht-Handeln (Zurücklehnen) voraussetzt und andersherum. Wenn ich aktiv handle, bedeutet das nicht, dass ich nicht mehr im Vertrauen bin oder sein kann. Denn daraus müsste man logisch schließen, dass Vertrauen bedeutet, dass ich mich zurücklehne und darauf hoffe, dass sich die Dinge von selbst klären. Doch das ist nicht der Fall. Das ist nicht die Bedeutung des Wortes „Vertrauen“.

    Ebenso hat dies wenig mit der im Artikel beschriebenen Eigenverantwortung zu tun. Handeln und Vertrauen bedingen sich nicht gegenseitig.
    Vertrauen steigert lediglich die Qualität des Tuns. Ob ich handle oder nicht handle (je nach dem, was für mich gerade richtig ist) tue ich in dem Vertrauen, dass mir die geistigen Helfer zur Seite stehen. Mehr braucht es nicht. Das zu verstehen ist wichtig, denn ansonsten entstehen leichtsam Missverständnisse, die einen daran hindern, spirituell Fortschritte zu machen.

    Herzliche Grüße
    NosUnumSumus

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