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Weniger ist mehr

Weniger ist mehr

Wir leben in einer Zeit extremer Informationsflut. Nie zuvor in der Geschichte wurde der Mensch mit mehr medialem Input konfrontiert, als das heute der Fall ist. Durch den Fortschritt der Technologie insbesondere der Smartphones haben wir nun praktisch von überall aus Zugriff auf das Informationsmeer des Internets. Uns wird suggeriert, dass unser Leben dadurch immer besser wird. Steve Jobs, der Gründer von Apple und Erfinder des iPhones sagte: „Ich möchte die Welt verändern.“ Das hat er zweifellos erreicht, die Frage ist nur: „Sind wir dadurch auch glücklicher geworden?“ Natürlich eröffnen sich durch neue Technologien bisher ungeahnte Möglichkeiten, aber stimmt die Gleichung „mehr Information = ein besseres Leben“?

Unser Geist scheint ein beinahe unbeschränktes Aufnahmevermögen zu haben. Bekommt er aber zu viel Input auf einmal, so kann er diesen nicht mehr verarbeiten und schützt sich, indem er ausfiltert und teilweise abschaltet. Ein Gefühl von Orientierungslosigkeit und Überforderung ist die Folge. Der permanente Zugang zum Ozean der Information ist einerseits eine Bereicherung, andererseits kann man sich darin auch verlieren. Das ist genau das, was wir heute beobachten. Millionen von Türen stehen uns offen, aber wir haben wortwörtlich keinen Plan mehr, durch welche wir gehen sollen.

Das gleiche Phänomen lässt sich auch im esoterischen Bereich beobachten. Hier tummeln sich zahllose Konzepte, die sich oft sogar widersprechen. Wie sollte man sich hier orientieren? Was bringt einen wirklich weiter und was führt einen in die Irre? Wer seinen Geist mit zu vielen Konzepten angefüllt hat, der ist wie ein Krug, der schon randvoll ist: man kann nichts mehr einfüllen. Man ist dann vielleicht der Überzeugung, sowieso schon alles zu wissen, was es spirituell zu wissen gibt. Dennoch ist man seinem Ziel der inneren Erfüllung nicht näher gekommen. Ein Gefühl des Überdrusses setzt ein. Was also tun?

Die Phase der Orientierungslosigkeit deutet darauf hin, dass man nutzlose und oft sogar kontraproduktive Konzepte mit sich herumschleppt. Bevor der nächste Entwicklungsschritt getan werden kann, muss also zuerst einmal ausgemistet werden. Der chinesische Philosoph Laotse sagte schon im 6. Jahrhundert v. Chr.:

Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit

Unser Ziel sollte also sein, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und das Unwesentliche getrost zur Seite zu legen. Diesen Weg zu gehen ist in unserer Zeit des überbordenden Informationsangebotes eine große Kunst. Jeder wahrhaft spirituelle Mensch weiß aber: Will man Klarheit und Orientierung erlangen, so ist eine konsequente Selektion unumgänglich.

Wenn Sie also wieder einmal mit einem neuen Angebot konfrontiert sind, dann fragen Sie sich stets: „Was bringt mir das für meine persönliche Entfaltung?“ Ihr innerer Wegweiser sollte sein:

Was mich von mir selbst weg führt, hinterlässt ein Gefühl der Orientierungslosigkeit. Was mich zu mir selbst hinführt, bringt mir wirklichen Halt und Erfüllung.

Deswegen prüfen Sie alles und behalten Sie das Gute. Sie werden sehen, dass am Ende gar nicht so viel übrig bleibt. Wichtiger als Quantität ist Qualität. Diese Essenz ist es dann aber auch tatsächlich wert, behalten und bewahrt zu werden. Sie sollte die Grundlage für Ihre Lebensgestaltung bilden.

Endlich glücklich!

Endlich glücklich!
Wegweiser in ein erfülltes Leben

Siegfried Trebuch

Siegfried Trebuch gehört keiner Religion oder spirituellen Tradition an. Nach einem einschneidenden inneren Erlebnis veränderte sich sein Leben grundlegend. Er entdeckte eine Kraft in sich, die ihm dabei half, Frieden und Erfüllung zu finden. Seine Erkenntnis: Jeder Mensch trägt dieses schlummernde Potential positiver Energie in sich. Wer lernt, diese Kraftquelle zu erschließen, wird in der Lage sein, dauerhaft ein Leben in Glück und Freiheit zu führen.

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Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
  1. … auch das könnte ja wieder ein neues, anderes Konzept sein. Wer sagt, dass dieses richtig und für alle Menschen gültig ist? Manch einer ist garnicht überfordert von der Informationsflut, andere schon. Alles ist ein Maß der Dinge und liegt im Auge des Betrachters. Dazu kommt, dass es je viele unbewusste Teile und Mechanismen in uns gibt, die filtern, bewerten und für uns nur das machbare und sinnvolle ins Bewusstsein hineinlassen.

    1. Das könnte sein… Es könnte aber auch sein, dass sich manche Konzepte in der Praxis bewährt haben, während andere reine Luftschlösser sind. Es ist ein Unterschied ob man theoretisiert und spekuliert oder aus Erfahrung spricht. Die hier wiedergegebenen Aussagen sind Erfahrungswerte aus unserer Arbeit mit unzähligen Menschen über viele Jahre hinweg.

    2. Hallo Johannes, da gebe ich Dir recht: wir haben alle Fäden in der Hand , die Dinge in unseren Fokus zu holen , die mit unserer Weltsicht im Einklang ist. Dazu sei angemerkt : es gibt sooo viele Seele… alle gehen ihren ureigenen Weg. Da dürfen wir respektvoll diese Vielfalt der Schöpfung geschehen lassen. Das ist doch wunderbar , das es soviele unendliche Möglichkeiten gibt. Wenn wir sagen können :DEine Wille geschehe durch mich… finden wir sicherlich unseren Weg. In Liebe und Dankbarkeit……

    3. Es gibt so viele Wege, wie es Seelen gibt. Kein Weg gleicht vollkommen einem anderen. Trotzdem streben alle Seelen dem gleichen Ziel zu. Das lässt sich am besten durch ein Bild verdeutlichen: Alle Flüsse entspringen wo anders und nehmen ihren ganz eigenen Verlauf, doch sie münden alle im Meer. Jede Seele bewegt sich vom Relativen, Begrenzten hin zum Absoluten, Unbegrenzten.

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